Menschen aus Seenot retten ist Pflicht

Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft am 26. September 2018 in der Aktuellen Stunde
Hier der Redetext – es gilt das gesprochene Wort:

Frau Präsidentin – Meine Damen und Herren.

Menschen aus Seenot zu retten ist nicht kriminell!
Menschen aus Seenot zu retten ist Pflicht!

Jeder Seemann und jede Seefrau ist nach internationalem Seerecht verpflichtet, jeden in Seenot geratenen Menschen unverzüglich Hilfe zu leisten. Völkerrechtliche Grundlage ist das „Internationale Übereinkommen zur Seenotrettung“ aus dem Jahre 1979.

Die Koordinierung dieser Rettungseinsätze hat durch ein Maritime Rescue Coordination Centre zu erfolgen. Diese Koordination zu verweigern ist somit völkerrechtswidrig. Die Kriminalisierung der Seenotrettung durch bestimmte Regierungen verurteilen wir aufs Schärfste! Jeder Staat hat sich an das Völkerrecht zu halten – dies gilt auch für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union!

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Nous sommes Paris – Wir sind Paris

Nous sommes Paris
Gemeinsam mit etwa 3000 Hamburgerinnen und Hamburgern nahm Sören Schumacher am Mittwoch, dem 18. November 2015, an der Solidaritätskundgebung für die Opfer der Terroranschläge von Paris teil. Aufgerufen hatten zu der Veranstaltung, die auf dem Domplatz stattfand und mit Glockengeläut der Hauptkirche St. Petri eröffnet wurde, alle Fraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Redaktion der Wochenzeitung „Die Zeit“ zeigte ihre Solidarität durch Beleuchtung ihres, dem Domplatz benachbarten Redaktionsgebäudes in den Farben der Trikolore.

Zu den Rednern gehörten Bürgermeister Olaf Scholz, Bischöfin Kirsten Fehrs, Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und der französische Generalkonsul Serge Lavroff. „Den Appell von Bürgermeister Olaf Scholz, uns nicht einschüchtern zu lassen, halte ich für sehr bedeutsam“, so Sören Schumacher. „Diese Anschläge sind Angriffe auf unsere Art zu leben, unsere Freiheit und die Demokratie. Das dürfen und werden wir nicht hinnehmen.“

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… and the winner is… Hamburg!!!

Harburg startet großes Olympiasignal
Hamburg soll deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2024 werden. Das hat das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 16. März entschieden. Zwar muss die Außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB bei ihrer Sitzung am kommenden Sonnabend in der Frankfurter Paulskirche dieser Entscheidung noch formal zustimmen. Doch eine solches Votum kann als sicher gelten.

Zu den vielen Hamburgerinnen und Hamburgern, die sich über die Entscheidung des DOSB uneingeschränkt freuen, gehört auch Sören Schumacher. „Wenn es uns gelänge, die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Hamburg zu holen, wäre das eine wirklich tolle Sache, von der unsere Stadt, ihre Bewohner und die Sportlerinnen und Sportler gleichermaßen profitieren würden“, ist der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete überzeugt. Er freue sich, dass das von Hamburg vorgelegte Konzept die für die Entscheidung Verantwortlichen überzeugt habe. „Das Konzept der Spiele am Wasser ist einmalig und bedeutet eine große Chance für Hamburg, den Sprung über die Elbe entscheidend voranzubringen. Die Infrastruktur Richtung Süden würde entscheidend verbessert und es würden viele, viele zusätzliche Wohnungen – auch und gerade öffentlich geförderte – dort entstehen“, erläutert Schumacher. Für die Sportler wären unter anderem die kurzen Wege von großem Vorteil. „Angenehm ist auch,“ so Schumacher weiter, „dass Hamburgs Konzept eher zurückgenommen, also fern von jeder Gigantomanie ist. Ich kann mir vorstellen, dass auch dieser Umstand Hamburg im weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens zugute kommen wird.“ Befürchtungen, die besonders in Moorburg vorhanden sind, dass die Olympiade zulasten dieses Stadtteils gehen würde, hält Schumacher für unbegründet: „Die Hafenbetriebe, die derzeit auf dem Kleinen Grasbrook angesiedelt sind, würden nicht nach Moorburg verlagert werden.“ „… and the winner is… Hamburg!!!“ weiterlesen

Harburg bleibt rot

Wahlabend der SPD Harburg
Das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl 2013 kann keinen Sozialdemokraten glücklich machen. Die SPD in Harburg hat aber immerhin ein Trostpflaster: Harburg bleibt rot! Denn den Wahlkreis konnte die SPD gewinnen.

Damit blickt der Wahlkreis Hamburg-Harburg – seit der Bundestagswahl 2002 mit Bergedorf zum Wahlkreis Hamburg-Bergedorf-Harburg vereinigt – auf eine wahrhaft stolze Geschichte: Seit der ersten Bundestagswahl im Jahre 1949 wurde der hier aufgestellte Kandidat immer direkt in den Bundestag gewählt. Und auch die Kandidaten konnten sich sehen lassen und waren weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt und angesehen: von 1949 bis 1983 war es Herbert Wehner, von 1983 bis 2013 Hans-Ulrich Klose. Jetzt ist Metin Hakverdi gewählt worden und tritt damit in wahrhaft große Fußstapfen. „Ich gratuliere Metin zu seinem Erfolg und wünsche ihm alles Gute für diese anspruchsvolle Aufgabe“, so Sören Schumacher am Wahlabend. „Harburg bleibt rot“ weiterlesen

Hamburg begrüßt die deutschen Olympioniken

Einen wahren Bilderbuchempfang bereiteten Zigtausende von Hamburgerinnen und Hamburgern den deutschen Olympioniken, die am Mittwoch, dem 15. August 2012, von London kommend in Hamburg eintrafen.

Bei strahlendem Sonnenschein war das „Traumschiff“, die MS Deutschland, mit den 217 Athleten die Elbe hoch gen Hamburg gefahren. Auf der Höhe des Airbuswerks in Finkenwerder wurden sie unter anderem von der MS Victoria begrüßt, einem von der SPD Wandsbek gecharterten Schiff, auf dem auch Sören Schumacher den Sportlerinnen und Sportlern zujubelte. Und damit nicht genug: Es folgte eine kleine Einlaufparade, an der sich Feuerwehrboote, die Polizei, Schlepper und viele kleine Motorboote beteiligten, die sich eigens dafür um 9:30 Uhr in Höhe der Lotsenstation Finkenwerder getroffen hatten und die Deutschland bis zum Cruiseterminal Hafencity begleiteten. Sören Schumacher und die anderen Gäste der MS Victoria stiegen am Anleger Elbphilharmonie aus und gingen dann zur Festmeile, wo die Athleten vorgestellt wurden und Autogramme gaben.

Um 14:30 Uhr fand der Empfang im Hamburger Rathaus statt, zu dem – ganz klar – es auch gehörte, dass die Sportler vom Balkon des Rathauses den begeisterten Hamburgern zujubelten und ihnen mit vielen Laola–Wellen für den überwältigenden Empfang dankten. Anschließend trugen sich die Gäste in das goldene Buch ein. Im Turmsaal des Rathauses zeigte sich, dass selbst so sportliche junge Menschen wie die Olympiateilnehmer einmal müde werden. Der Saal diente ihnen als Ruheraum – sie ließen sich doch sichtlich erschöpft auf dem Boden nieder und erholten sich ein Weilchen.

„Diese grandiose Begrüßung“, so Sören Schumacher, „sagt vieles über Hamburg und die Hamburger aus. Zum einen zeigte sich wieder einmal, dass das Vorurteil von den ‚kühlen‘ Hamburgern nur von jemandem kommen kann, der noch nie hier war. Zum anderen ist absolut klar: Hamburg ist eine Sportstadt. Die Begeisterung und Anteilnahme an den Siegen und auch Niederlagen ist beeindruckend und ganz im Geiste des Sports. Bereiten wir Hamburg also in den nächsten Jahren weiter auf sportliche Ereignisse vor. Dank der Dekadenstrategie des Senats werden die Grundlagen gelegt, damit Hamburg sich künftig auch um internationale Sportereignisse bewerben kann. Der Weg hat begonnen. Er wird aber noch lang!“

Senatsempfang für Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften

Am Montag, dem 5. September 2011, nahm Sören Schumacher als Mitglied der Sportaussschusses der Bürgerschaft an dem Empfang für die Rohlstuhlbasketball-Nationalmannschaften aus Deutschland und Australien teil, das der Senat aus Anlass des Damen-Länderspiels Deutschland: Australien gab. Sportsenator Michael Neumann empfing die Teams im Rathaus der Hansestadt und wünschte dem amtierenden Europameister Deutschland Glück für das Unternehmen Titelverteidigung.

Sören Schumacher nutzte die Gelegenheit, mit den Spielerinnen über ihren Sport und mit den deutschen Damen darüber hinaus über ihre Chancen bei den bevorstehenden Europameisterschaften zu sprechen.

Vom Rathaus ging es für die Teams dann direkt in die Sporthalle St. Pauli am Stadion Millerntor zum Spiel. Das verloren die deutschen Sportlerinnen zwar, aber es war ja auch nur die Generalprobe… Für die Meisterschaft selbst, die vom 8. bis 17. September 2011 in Isreal stattfindet, gelten die deutschen Damen trotzdem als Favorit. Daumen drücken!

Zu Gast beim Sozialverband Deutschland

Der Wahlkampf und die damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben verlangt allen Beteiligten ein Menge ab. Das gilt selbstverständlich auch und gerade für Sören Schumacher, der seinen Wahlkreis Harburg wieder gewinnen möchte.

Zu einem Zeitpunkt, an dem so gut wie alle Fußballbegeisterten in Hamburg vor den Bildschirmen saßen oder standen, um das Lokalderby zwischen dem HSV und dem FC St.Pauli zu sehen, hatte er einen Termin beim Sozialverband Deutschland in Marmstorf. Dabei ging es um das neue Wahlrecht. Ärgerlich? „Nein“, so Sören Schumacher, „Es ist doch klar, dass so eine Veranstaltung vorgeht. Viele Wahlberechtigte befürchten, dass sie mit den neuen Stimmzetteln nicht zurecht kommen und womöglich anders stimmen, als sie eigentlich möchten. In den vielen Veranstaltungen, die ich in den vergangenen Wochen dazu gemacht habe, konnte ich diese Befürchtungen ausräumen.“ Und dafür lässt auch ein HSV-Fan wie Schumacher mal ein Spiel sausen!