SPD-Initiative für die Präsenzgruppen bei der Polizei Alle 45 Abgeordneten,haken für ihre Polizeikommissariate nach

Nachdem der Innensenator dem Druck von vor Ort zum Erhalt der Polizeiposten in den Vier- und Marschlanden nachgegeben hat, machen nun die 45 SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Weiterbestand der Präsenzgruppen in den 24 Hamburger Polizeikommissariaten mobil. Für jedes Polizeikommissariat haken die örtlich zuständigen SPD-Abgeordneten in den nächsten Tagen per Anfrage nach, welche personellen Folgen eine Abschaffung der örtlichen Dienstgruppe Präsenz hätte und welche Lücken das in die Kriminalitätsbekämpfung im Stadtteil reißt. „Wir haben in den letzten Wochen viele Hinweise aus der Bevölkerung aber auch aus der Polizei selbst erhalten, dass die über 200 Präsenzkräfte für die bürgernahe Polizeiarbeit unverzichtbar sind. Deshalb haken jetzt alle Wahlkreisabgeordneten für ihre
Kommissariate nach. Der Personalmangel an den Wachen wird nur noch verwaltet – auf Kosten der Sicherheit vor Ort“, kritisierte SPD-Innenexperte Andreas Dressel am Sonntag: „Da Senat und Regierungsfraktionen bei diesem Thema bisher auf ganzer Linie gemauert haben und jeder Auseinandersetzung ausgewichen sind, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als mit ganz konkreten Anfragen bezogen auf jede Wache die Fakten ans Licht bringen. Damit müssen sich Innensenator und Polizeiführung auch vor Ort der Diskussion stellen über das, was sie mit ihrem Streichkonzert anrichten.“

Für das Harburger PK 46 in der Lauterbachstr. 7 haben die Abgeordneten Sören Schumacher und Stefan Schmitt eine der Anfragen eingebracht. „Ich bin ebenfalls mehrfach auf die Situation der Harburger Polizei angesprochen worden“, sagte Sören Schumacher zu diesem Thema.

Hintergrund: In diesen Wochen wollen Innenbehörde und Polizeiführung verkünden, wie sich die Streichung der Dienstgruppen Präsenz (DGP) auf die Personalsituation an den 24 Hamburger Wachen auswirkt. Mit der Abschaffung der DGP verzichte der Innensenator ausgerechnet auf die Einheiten, die flexibel polizeiliche Präsenz an Brennpunkten sicherstellen sollten, bekräftigte Dressel seine Kritik. Damit schwäche Ahlhaus die Polizeikommissariate ein weiteres Mal. Ende Juni wurden – nach Angaben des Senats – 208 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte in den Dienstgruppen Präsenz an den Polizeikommissariaten eingesetzt. Im August 2009 waren – ebenfalls nach Angaben des Senats – an den Polizeikommissariaten 226 Polizistinnen und Polizisten weniger tätig als drei Jahre zuvor.

Dressel bezeichnete die fortlaufenden Personalkürzungen bei den Präsenzkräften als „schwere Hypothek“. Die jetzt von Ahlhaus geplante weitere Reduzierung der Polizeipräsenz auf der Straße sei „kein Beitrag für mehr Sicherheit – und ganz sicher auch kein Beitrag, um die bedrohliche Serie der Brandanschläge zu bekämpfen“, sagte Dressel.

Der Rote Sessel: Tulpencrash und Doofis

Am Mittwoch, dem 30.September 2009, nahm besuchte Sören Schumacher eine Veranstaltung, die ihm ihren Namen verdankt: Der Rote Sessel. In der Veranstaltungsreihe der SPD Harburg können die Zuschauer sich im Consortium in Harburg an jedem letzten Mittwoch im Monat von Prominenten oder auch weniger Prominenten aus deren Lieblingsbüchern vorlesen lassen. Die Veranstaltungsreihe hat sich in den mehr als fünf Jahren ihres Bestehens zu einem festen Bestandteil der kulturellen Szene in Harburg entwickelt.

Dieses Mal lasen Dr. Melanie Leonhard, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung, sowie der Harburger Rechtsanwalt Fritz Gärmer. Gärmer hatte sich ein ganz altes – und doch brandaktuelles – Thema ausgesucht: einen Text über die Große Tulpenmanie im Holland des 17.Jahrhunderts. Damals hatten Tausende hatten ihr Vermögen in Tulpenzwiebeln investiert. Der Preis für die in jener Zeit seltenen, asiatischen Importpflanzen war in den drei Jahren zuvor auf das Fünfzigfache geschnellt – für drei Tulpenzwiebeln wechselte schon mal ein Haus den Besitzer. Am 7. Februar 1637 platzte die Blase, der Niederländische Markt für Tulpenzwiebeln brach zusammen, die Preise fielen um um 95 Prozent fielen und mancher verlor sein ganzes Vermögen. Der erste Crash, die erste Finanzkrise der Geschichte. Für viele Anwesende eine überraschende Geschichte und für manch einen wohl auch Anlass darüber zu phlilosophieren, warum Menschen ganz offensichtlich aus der Geschichte nichts lernen.

Diejenigen, um die es im Buch ‚Generation Doof‘ geht, aus dem Melanie Leonhard vorlas, machen sich um diese Fragen sicherlich keine Gedanken. Denn nach Meinung der Autoren verblödet die Generation der heute Zwanzig- bis Dreißigjährigen geradezu. Da gebe es, so die Autoren, junge Leute die den Dreisatz für eine olympische Disziplin und und den Bundestag für einen Feiertag hielten. Und dies seien keine Ausnahmen, sondern fast die Regel. Inwieweit diese der Generation gerecht wird, sei dahin gestellt – amüsant beschrieben ist sie auf jeden Fall.

Der nächste ‚Rote Sessel‘ findet am Mittwoch, dem 28.Oktober – wie immer im Consortium in der Neuen Straße 55, statt. Wer was liest, steht noch nicht fest. Was schon fest steht: Es wird sich wieder lohnen, dabei zu sein!

Der Süden lebt – Fußballturniere im Zeichen von Fairness und Gewaltlosigkeit

Am Freitag, dem 25.September 2009 fand auf der Hockeywiese des Harburger Stadtparks das Fest „Der Süden lebt“ statt. Wie schon Wie schon in den Vorjahren gab es auch dieses Mal ein Fußballturnier für Spieler weiterführender Schulen bis 15 Jahren. Als Sieger ging die Mannschaft Schule Sinstorf vom Platz. Über die neue Möglichkeit, am Streetsoccer-Turnier teilzunehmen, hatten sich fünf Mannschaften von Schülern der 3. und 4.Klassen gefreut. Sie begeisterten die Zuschauer durch ihre Spielfreude und beeindruckten durch teilweise bemerkenswerte Balltechnik und Spielstrategie. Siegreich war letztlich die Mannschaft der Schule Scheeßeler Kehre.
Abgerundet wurde das Fest durch ein vielseitiges Rahmenprogramm, zu dem auch das beliebte Kistenklettern gehörte. Und die Jugendfeuerwehr Sinstorf warf den Grill an und sorgte dafür, dass nicht nur die Sportler, sondern alle Besucher des Festes sich stärken konnten.
Das Fest ‚Der Süden lebt‘ fand bereits zum dritten Mal statt. Es wird vom ‚Stadtteilgespräch Gewaltprävention‘ organisiert, dem Vertreter aus Schulen, Jugend- und Kindereinrichtungen, Kirchen, Sportvereinen, Freiwilliger Feuerwehr und politischen Parteien angehören. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Runde mit dem Thema Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen. So initiierte sie etwa in den vergangenen Jahren Projektwochen an den Schulen im Harburger Süden zu diesem Thema sowie Kurse für Eltern. Sören Schumacher gehört dem Stadtteilgespräch seit Beginn an und er ist auch als Bürgerschaftsabgeordneter aktives Mitglied. „Ich bin mir sicher,“so Schumacher,“dass hier sehr wichtige Arbeit geleistet wird. Durch die entsetzlichen, von Jugendlichen ausgehende Gewalttaten, die in den letzten Wochen bekannt wurden, hat diese Arbeit eine bedrückende Aktualität bekommen. Ich hoffe sehr, dass das Thema Gewaltprävention stärker in den Fokus aller Beteiligten rückt. Denn allein mit Repression kann man dieses Problems nicht Herr werden.“

Große Enttäuschung bei der SPD Harburg Aber: Freude über den Sieg von Hans-Ulrich Klose

Mit so einem Debakel hatte keiner der vielen Sozialdemokraten gerechnet, die sich am Wahlabend im Herbert-Wehner-Haus getroffen hatten. Zwar hatte man sich auch in Harburg keine Illusionen darüber gemacht, dass es Verluste für die SPD geben werde, aber in diesen Dimensionen waren sie auch für die größten Schwarzseher überraschend.
Dennoch gab es in Harburg auch einen guten Grund zur Freude. Denn Hans-Ulrich Klose hat den Wahlkreis Harburg/Bergedorf souverän gewonnen, Mit 39% der abgegebenen Erststimmen erzielte er nicht nur das beste Ergebnis aller von der SPD aufgestellten Direktkandidaten in Hamburg. Er ist darüber der Abgeordnete, der für seinen Wahlkreis mehr Stimmen erhielt als alle, auch von anderen Parteien aufgestellten Kandidaten.
„Darüber freuen wir uns sehr,“ so Sören Schumacher, „Über diese herbe Niederlage kann das allerdings nicht hinwegtrösten. Als jüngerer Mensch betrübt es mich natürlich besonders, dass die SPD auch und gerade bei den Jungwählern so wenig Zuspruch gefunden hat. Ich befürchte, es wird ein langer und schwieriger Weg, das Vertrauen der Wähler zurück zu gewinnen. Aber ich bin sicher, dass uns das gelingen wird. Die SPD hat schon andere, schwierige Zeiten überstanden und sie wird auch aus diesem tiefen Tal wieder herauskommen.“

Marmsfestiva 2009

Am Sonnabend, dem 19.September 2009, war es endlich wieder soweit: Bühne frei für das Marmsfestiva! Zum vierten Mal hatten die Jusos des SPD-Kreises Harburg diesen Bandbattle veranstaltet. Für nur 1 Euro Eintritt waren im Rieckhof vier Bands zu hören: Screwballs, Empage, The Influenz und RoflCopta traten gegeneinander an und sorgten für eine spannende Show bei guter Musik. Auch wenn die Wahl vielen der fast 500 Besucher schwer fiel, gab es schließlich doch eine Gewinner, nämlich:The Influenz.

Die Jusos aus Harburg waren nach dem Ende der Veranstaltung zwar erschöpft, aber froh und zufrieden. Denn das Marmsfestiva ist inzwischen zu einer festen Institution in Harburg geworden. Man darf deshalb davon ausgehen, dass es auch 2010 wieder starten wird.

Einweihung der Aula der Schule Scheeßeler Kehre

Am Freitag, dem 18.September 2009, besuchte Sören Schumacher die Schule Scheeßeler Kehre und nahm an der Eröffnungsfeier für die neu errichtete Aula teil. Die große Halle gibt der Schule die Möglichkeit auch größere Veranstaltung wie beispielsweise Theateraufführungen zu realisieren. „Das ist eine wirklich schöne Halle geworden“, sagt Sören Schumacher, „und insgesamt ist der Umbau der Schule gut gelungen. Das ist doch ein gelungener Start ins neue Schuljahr.“

Riesiger Flohmarkt der SPD Harburg – wie lange noch?

Die Nacht zum 13.September 2009 war für Sören Schumacher schon vor 3 Uhr zu Ende. Denn schon um Punkt 3 Uhr begannen die letzten Arbeiten für den größte Veranstaltung der Hamburger SPD, den Flohmarkt der SPD Harburg. Mehr als 1000 Stände waren angemeldet, da gab es jede Menge zu organisieren und nicht selten zu improvisieren. Da der September sich von seiner schönsten Seite zeigte, mangelte es nicht an Besuchern, sodass wohl auch der Umsatz der Flohmarktbeschicker – nur Private waren zugelassen, keine Händler – stimmte.

Einen Wermutstropfen gab es dennoch. Von 16 Uhr bis um 19:30 Uhr sammelten die zahlreichen Helfer, die die SPD Harburg aufgeboten hatte, den überreichlich angefallenen Müll ein. Auch Sören Schumacher räumte mit auf. Seine Resümee der Veranstaltung: „Natürlich freuen wir uns, dass diese Veranstaltung auf so großes Interesse trifft. Die Unmenge von Müll jedoch, die dabei hinterlassen wird, macht es für mich zunehmend fraglich, ob wir als SPD Harburg diesen Flohmarkt auch in Zukunft organisieren sollten.“

SPD Marmstorf im Archäologischen Museum Hamburg

Am Sonnabend, dem 29.August 2009, trafen sich die Mitglieder der SPD Marmstorf, um gemeinsam das neu gestaltete Archäologische Museum Hamburg/Helms-Museum zu besuchen. Die Organisation hatte Melanie Leonhard, die Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg, übernommen, die wie Sören Schumacher Mitglied des Distriktes Marmstorf ist.

Ein fachkundiger Mitarbeiter des Museums führte die Marmstorfer Genossinnen und Genossen durch die komplette Ausstellung, die größtenteils von einem bekannten Spieleverlag aus Baden-Württemberg konzipiert worden ist.

Die Besucher waren vom Museum und dem Konzept der Ausstellung angetan, wunderten sich allerdings, dass die Ausstellungsstücke bisher nicht beschriftet sind. „Ohne Beschriftung“, so Sören Schumacher, der am Ausflug seines Distriktes teilnahm, „ist eine solche Ausstellung wenig sinnvoll.“

Radtour mit Hans-Ulrich Klose

Am Sonnabend, dem 29.August 2009, schwang sich Sören Schumacher auf den Sattel, um eine Gruppe von zwanzig Harburgerinnen und Harburgern zu begleiten, die an einer
vom SPD-Direktkandidaten Hans-Ulrich Klose organisierten Sternfahrt nach Moorburg teilnahmen. Bei schönem spätsommerlichem Wetter ging es unter anderem durch den Harburger Binnenhafen und über die alte Harburger Elbbrücke.

Kaffee und politische Information zum Schulstart

Nach sechs Wochen Ferien fällt das frühe Aufstehen ganz besonders schwer. Das galt sicherlich auch für die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Harburg, die am Donnerstag, dem 27.August 2009, ihren ersten Schultag nach den Sommerferien hatten. Überraschende Starthilfe ins neue Schuljahr erhielten sie von Sören Schumacher und einer Gruppe Harburger Jusos, die noch früher aufgestanden waren, sodass sie den Schülern bereits ab 7 Uhr frischen Kaffee kredenzen konnten. Und auch die Morgenlektüre wurde gleich mitgeliefert: Informationsmaterial über Hans-Ulrich Klose, der als Direktkandidat der SPD bei der Bundestagswahl am 27.September für Harburg und Bergedorf kandidiert.