Chancen, Perspektiven, Risiken – Bürgerschaft befasst sich mit Phänomen E-Sports

Am 7. November und 5. Dezember beschäftigt sich der Sportausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft im Rahmen von Expertenanhörungen mit dem Thema E-Sports. Dabei sollen alle Facetten des Phänomens in Augenschein genommen und beleuchtet werden. Neben grundsätzlichen und rechtlichen Aspekten, ob E-Sports eine Sportart ist und unter welchen Bedingungen eine Anerkennung als Sportart möglich sein kann, werden auch Fragen der Jugendkultur, der Suchtprävention und der kommerziellen Dimension des professionellen E-Sports thematisiert. Dazu sind Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, dem organisierten Sport, der Suchtprävention, der Unterhaltungssoftwarebranche sowie E-Sportler eingeladen. Die beiden Sportausschuss-Sitzungen im Rathaus finden statt am Dienstag, 7. November, 17 Uhr, Raum 151 und am Dienstag, 5. Dezember 2017, 17 Uhr, Raum 186. „Chancen, Perspektiven, Risiken – Bürgerschaft befasst sich mit Phänomen E-Sports“ weiterlesen

Jetzt geht‘s los: Eröffnung des HSV-Campus

Eröffnung des HSV Campus im Juni 2017
Alexander-Otto-Akademie – der neue HSV Campus

In Anwesenheit von 250 geladenen Gästen wurde am Dienstag, dem 6. Juni 2017, knapp zwei Jahre nach Baubeginn der HSV-Campus eröffnet. Das Nachwuchsleistungszentrum hat rund 15 Millionen Euro gekostet und verdankt seine Existenz wesentlich Alexander Otto, dessen Spende etwa ein Drittel der Kosten deckte. Der Dank des HSV: die Anlage trägt ab sofort den Namen Alexander-Otto-Akademie.

Das Nachwuchsleistungszentrum des HSV vereint auf seinen 4.600 Quadratmetern unter anderem ein Internat, Schulungsräume, Büros, eine Mensa und Krafträume. Ab sofort werden hier alle Nachwuchsteams des Hamburger SV trainieren und die größten Talente gezielt gefördert. Bereits im Juli werden die ersten 16 von ihnen einziehen.

Eröffnung des HSV Campus im Juni 2017
Sören Schumacher und HSV Nachwuchsspieler Jann-Fiete Arp

Sören Schumacher ist der Einladung nicht nur in seiner Eigenschaft als Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft, sondern auch als HSV-Fan mit Dauerkarte sehr gern gefolgt. Besonders freute er sich darüber, dass Jann-Fiete Arp, die Nachwuchshoffnung des HSV, ihm eine ganz persönlich eine Führung gab und unter anderem seine Kabine zeigte. Wie die anderen, künftig in der Alexander-Otto-Akademie lebenden Sportler so wird auch der siebzehnjährige, in der U17 Nationalmannschaft spielender Stürmer eine normale Schule außerhalb des Nachwuchszentrums besuchen, im Zentrum selbst jedoch die bestmögliche Förderung erfahren. „Ich hoffe natürlich und würde mich riesig freuen,“ so Sören Schumacher, „wenn ich Jann-Fiete bald von der HSV-Tribüne aus begrüßen könnte.“

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Zum 40. Mal: Ehrung Harburger Sportlerinnen und Sportler

Bezirksamtleiter Thomas Völsch bei der Harburger Sportlerehrung 2017.

Am Freitag, dem 24. Februar, fand im Harburger Rathaus die diesjährige Ehrung erfolgreicher Harburger Sportlerinnen und Sportler statt. Dieses Mal hätten eigentlich auch die Ausrichter der Veranstaltung selbst – das Bezirksamt Harburg, die örtliche Bezirksversammlung und als Kooperationspartner die Sparkasse Harburg-Buxtehude – eine Ehrung verdient. Denn immerhin fand die Sportlerehrung in diesem Jahr zum vierzigsten Mal statt. Aber im Mittelpunkt standen selbstverständlich die Sportler. Daran ließen Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Bernd Meyer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg Robert Timmann, die die Ehrungen gemeinsam vornahmen, denn auch keinerlei Zweifel aufkommen.

Nachdem zwei Tage zuvor bereits insgesamt 155 Kinder und Jugendliche aus 14 Harburger Vereinen für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet wurden, waren nun die erwachsenen Sportler an der Reihe. Und deren Bilanz war wahrlich beeindruckend. Insgesamt wurden 179 Sportlerinnen und Sportler aus 22 Harburger Sportvereinen geehrt. Sie errangen im vergangenen Jahr 255 Titel als Hamburger Meister, 67 wurden als Norddeutsche Meister ausgezeichnet. 9 Sportlerinnen und Sportler brachten einen Titel als Deutscher Vize Meister sowie 8 als Deutsche Meisterinnen und Meister nach Hause. Außerdem wurden 16 WM-Teilnehmer, 7 EM-Teilnehmer, 4 Europa- und 1 Vizeeuropameister, 1 Vizeweltmeister, 2 Weltmeister und 1 Teilnehmer an Olympischen Spielen geehrt. Das Spektrum der Disziplinen reicht dabei von Rudern über Leichtathletik, Sportschießen, Badminton und Schwimmen bis Tennis und Tanzen. „Wir können auf die Leistungen unserer Harburger Sportlerinnen und Sportler wirklich stolz sein“, so Sören Schumacher, der in seiner Eigenschaft als Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft bei der Ehrung zugegen war. „Besonders schön finde ich, wie viele unterschiedliche Disziplinen hier vertreten sind.“

Hamburg engagiert sich – Ehrung der Ehrenamtlichen

Hamburg engagiert sich 2016 - Senatsempfang
Was macht eine Stadt zu einer Sportstadt? Olympische Spiele? Ein in der 1. Bundesliga erfolgreicher Fußballverein? Wenn dem so wäre, stände es derzeit nicht allzu gut um die Sportstadt Hamburg. Sport ist aber viel mehr als Großveranstaltungen oder Profifußball. Sport ist vor allem Breitensport – in Vereinen und Clubs, Betrieben, Freundeskreisen, Bürgerhäusern und vielen anderen Einrichtungen. Um welche Größenordnung es dabei geht, mag manchem gar nicht klar sind, ist jedoch an zwei Zahlen eindrucksvoll erkennbar: Laut Angaben des HSB (Hamburg Sportbund) gab es in Hamburg zu Beginn dieses Jahren rund 820 Vereine mit fast 600.000 Mitgliedern. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre es unmöglich, für so viele Menschen Sportangebote zu realisieren.

Hamburg engagiert sich 2016 - SenatsempfangDer Hamburger Senat würdigt die außerordentlichen Leistungen dieser Ehrenamtlichen alljährlich mit einem Empfang und der Verleihung der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“. Am Dienstag, dem 6. Dezember, waren auf Einladung des Senats rund 600 im Hamburger Sportbereich ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger zu Gast im Hamburger Rathaus. Bürgermeister Olaf Scholz hob in seiner Rede die Bedeutung der Arbeit der Ehrenamtlichen hervor: „Sie alle sind wichtig für Hamburg. Sie sind diejenigen, die unermüdlich, leidenschaftlich und voller Zuversicht die ganz normalen Sportlerinnen und Sportler unterstützen. Sie tragen den Sport, der dafür steht, dass Gleichberechtigung, Demokratie und Fairness zusammen gehören. Sie machen das gerne und sie machen das sehr gut. Und: Sie sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Als Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft und aktiver Sportler hatte auch Sören Schumacher die Einladung zum Empfang gerne angenommen. „Der Leistungssport und der Profisport haben derzeit – berechtigterweise – keine besonders gute Presse“, so Schumacher. „Umso wichtiger ist es, diese Arten von Sport und den Breitensport nicht in einen Topf zu werfen und vor allem immer wieder zu verdeutlichen, wo im Sport eigentlich die Musik spielt, nämlich bei den Hunderttausenden Sportlerinnen und Sportlern in Hamburg und den Tausenden von Ehrenamtlichen.“

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Hamburger Stern des Sports

310d8877-0171-475f-9ce5-481328232fa0Seit 2004 schreiben die Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) den Wettbewerb ‚Sterne des Sports‘ aus. Mit ihm soll das ehrenamtliche Engagement in Sportvereinen in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt und belohnt werden. Im Rahmen des dreistufigen Wettbewerbs von der lokalen über die Landesebene bis zur Bundesebene werden bronzene und silberne Sterne sowie schließlich der goldene Stern des Sport verliehen.

2fd8c8f8-e853-4ab6-9581-5532db6e6bf8Am Dienstag, dem 4. Oktober, fand im Haus des Sports die Auszeichnung des Hamburger Siegers statt. Mit dem großen Silbernen Stern des Sports zeichnete der Hamburger Sportbund in diesem Jahr den Boxclub Hanseat aus. Der Verein organisiert in St. Pauli das Integrationsprojekt „Durchboxen und Ankommen“ für Flüchtlinge. Da er vor allem im Frauenboxen erfolgreich ist, will er künftig speziell für geflüchtete Frauen und Mädchen Sportangebote entwickeln.

„Sport ist viel mehr als Olympische Spiele, Fußballweltmeisterschaften oder Grand Slam Turniere“, so Sören Schumacher, der die Veranstaltung als Mitglied des Sportausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft besuchte. „Es ist sehr gut, dass mit diesen Auszeichnungen auf das ehrenamtliche Engagement aufmerksam gemacht wird, ohne das der Breitensport gar nicht möglich wäre. Ich wünsche dem BC Hanseat als Hamburger Vertreter bei der bundesweiten Verleihung des Goldenen Stern des Sports im Januar nächsten Jahres viel Glück!“

Sport mit Handicap – Gespräch

sport-mit-handicapDer Begriff und das Konzept „Inklusion“ spielt seit etlichen Jahren in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine wichtige Rolle. Damit geht es, vereinfacht gesagt, darum, dass alle Menschen, unabhängig beispielsweise von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur Gesellschaft dazu gehören und es daher jedem Menschen ermöglicht werden muss, an allen gesellschaftlichen Bereichen teilzuhaben.

Dieser Ansatz schlägt sich beispielsweise darin nieder, dass geistig oder körperlich behinderte Kinder heute nicht mehr in Spezialschulen, sondern gemeinsam mit allen anderen Kindern unterrichtet werden. Das stellt selbstverständlich hohe Anforderungen sowohl an die personelle Ausstattung wie auch bauseitige Gestaltung von Schulen. Auch im Bereich Sport und Sportpolitik wird die Forderung nach Inklusion immer stärker.

Initiiert von der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg fand am Montag, dem 26. September 2016, im Vereinshaus des FC Süderelbe ein Gespräch mit Politikern aus Bezirksversammlung und Bürgerschaft sowie Vertretern des Sports zum Thema „Sport mit Handicap“ statt. „Ich bin der Harburger SPD-Fraktion dankbar, dass sie zu diesem Gespräch eingeladen hat“, so Sören Schumacher, der als Mitglied des Sportausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft an der Diskussion teilnahm. „Die Inklusion im Sport und durch den Sport bietet Menschen mit Handicap vielfältige Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Es ist deshalb sehr wichtig, dass Vereine, Verbände und die Politik dieses Thema auf dem Schirm haben.“ Dabei gehe es, so Schumacher weiter, nicht allein darum, dass die Sporthalle für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Es müssten, um nur zwei Beispiele zu nennen, auch Beschriftungen in Braille-Schrift angebracht oder zusätzlich zu Klingeln auch Leuchtanzeigen installiert werden. „Hamburg ist hier auf gutem Wege“, ist sich Schumacher gewiss. „Wir werden in absehbarer Zeit in jedem Bezirk eine vollinklusive Sporthalle haben und das Thema wird beim Bau jeder Sporthalle einbezogen.“

Senatsempfang für Olympia- und Paralympics-Teilnehmer

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Mit einem Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses haben Bürgermeister Olaf Scholz und Innen- und Sportsenator Andy Grote am Dienstag, dem 20. September, die Hamburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spielen gewürdigt.

Mit dabei waren unter anderem die Goldmedaillen-Gewinnerinnen im Beachvolleyball, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst und die Goldmedaillen-Gewinnerin im Handbiking Dorothee Vieth. Doch ging es nicht allein um die Goldmedaillen. Vielmehr stand die gesamte Erfolgsbilanz der Hamburger Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im Zentrum. Senator Andy Grote: „Noch nie war die Zahl der teilnehmenden Sportler aus unserer Stadt größer. Noch nie war ein Team Hamburg bei Olympia erfolgreicher. Wenn wir richtig gezählt haben, sind von 35 Athleten 26 mit einer Medaille zurückgekehrt. Das ist eine herausragende sportliche Leistung. Hamburg ist stolz auf Sie!“ Dem hatte Sören Schumacher, der als Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft am Empfang teilnahm, nur noch eines hinzufügen. „Ganz große Klasse!“

Integrationsmotor Sport – Rot-Grün bringt zusätzliche Mittel auf den Weg

7879315242_f8dcc26844_zMit insgesamt 800.000 Euro wollen die Fraktionen von SPD und Grünen das Projekt „Willkommen im Sport“ unterstützen. Damit soll die erfolgreiche Integrationsarbeit der Sportvereine mit Geflüchteten in Hamburg fortgesetzt und ausgebaut werden. Einen entsprechenden Antrag reichen die Regierungsfraktionen zur Bürgerschaftssitzung Mitte Juli ein (siehe Anlage).

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Sport verbindet, Sport bringt die Menschen zusammen – gleich welcher Religion oder Herkunft sie auch sein mögen. Für eine gelingende Integration ist der Sport deshalb ein Schlüsselfaktor. Die Hamburger Sportvereine haben hier gerade in den letzten Monaten mit ihren vielen engagierten Freiwilligen Herausragendes geleistet. Diese so enorm wertvolle Arbeit wollen und können wir jetzt mit den zusätzlichen Mitteln weiter gezielt unterstützen.“ „Integrationsmotor Sport – Rot-Grün bringt zusätzliche Mittel auf den Weg“ weiterlesen

„Willkommen im Sport“: Beispielgebende Integrationsarbeit

7879315242_f8dcc26844_zIm Oktober letzten Jahres haben der Hamburger Sportbund und die Hamburger Sportjugend ihr Projekt „Willkommen im Sport“ vorgestellt. Ziel des vom Bund und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziell unterstützten Projektes sollte es sein, Kooperationen von Sportvereinen und Flüchtlingsunterkünften auf den Weg zu bringen und dadurch einen Beitrag zur Integration zu leisten.

Auf Anregung des Sportausschusses des Hamburgischen Bürgerschaft fand am Freitag, dem 13. Mai 2016, eine Anhörung statt, durch die die Abgeordneten sich ein Bild des bisherigen Projektverlaufs verschaffen wollten. Als sogenannte Auskunftspersonen waren Verantwortliche verschiedener, in dem Projekt aktiver Sportvereine sowie der Hamburger Sportjugend und des Hamburger Sportbundes geladen. „„Willkommen im Sport“: Beispielgebende Integrationsarbeit“ weiterlesen

Werner-Otto-Preis 2016: The winner is… das Goldbekhaus

Werner-Otto-Preis 2016
Seit 2011 lobt die Alexander Otto Sportstiftung alljährlich den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Werner-Otto-Preis aus. Mit dem Preis möchte die Stiftung nach den Worten ihres Kuratoriumsvorsitzenden Alexander Otto, „auf kreative Projekte im Behindertensport aufmerksam machen und sie zur Nachahmung empfehlen.“

Die diesjährige Preisverleihung fand im Rahmen eines Senatsempfangs im Beisein von Sportstaatsrat Christoph Holstein, Alexander Otto sowie 120 Gästen aus Hamburgs Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien am 4. Februar im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses statt. Zu den Gästen gehörte auch Sören Schumacher. „Das gesellschaftliche Engagement und das Mäzenatentum von Alexander Otto ist vorbildhaft. Es wäre schön, wenn viel mehr derjenigen, die es sich problemlos leisten könnten, in ähnlicher Weise Verantwortung für das Gemeinwesen übernähmen. Mich freut natürlich besonders Alexander Ottos Engagement für den Sport in seinen vielfältigen Ausprägungen“, so der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete. „Werner-Otto-Preis 2016: The winner is… das Goldbekhaus“ weiterlesen