Fraktion bewegt – SPD-Fraktion im Gespräch mit Sportvereinen in Harburg

Seit Frühjahr dieses Jahres touren die Sportpolitiker der SPD-Bürgerschaftsfraktion durch die Hamburger Bezirke, um Kontakte zur Verantwortlichen in den Sportvereinen zu knüpfen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In der Veranstaltungsreihe „Fraktion bewegt“ soll es zum einen um aktuelle Fragen und Anliegen der Vereine in den Bezirken gehen, zum anderen möchten die Politiker mit den Vereinen über den Tellerrand hinaus sehen und die Zukunft des Sports in Hamburg diskutieren.

Die erste Veranstaltung der Reihe fand im April in Volksdorf statt; am Montag, den 17. September 2012, lädt die Fraktion nach Harburg in das Vereinshaus des Harburger Turnerbundes von 1865 e.V. im Vahrenwinkelweg 28 ein. Beginn ist um 19 Uhr. Als Diskussions- und Gesprächspartner werden der Staatsrat für Sport, Karl Schwinke, sowie die Fachsprecherin Sport der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Mitglied des Sportausschusses, Sören Schumacher, dabei sein.

Eingeladen sind nicht nur die Verantwortlichen aus den Sportvereinen, sondern alle Sportler und Sportbegeisterten. Um Anmeldung unter info@spd-fraktion.hamburg.de wird gebeten.

Kuhtrift: Keine Gefahr für Harburgs „grüne Lunge“

Das alte Bundeswehrgelände an der Kuhtrift zwischen der Bundesstraße 73 und der Autobahn A 7 wird zu Recht als Harburgs „grüne Lunge“ bezeichnet. Denn es handelt sich bei dem etwa 47 ha großen Areal um ein Waldstück, dessen Bedeutung für die Luftqualität und als Erholungsgebiet erheblich ist. Dies umso mehr für Menschen, die in einem so eng bebauten Bezirk wie Harburg leben. Kein Wunder also, dass viele Bürgerinnen und Bürger aufgeschreckt sind, weil sie davon hörten, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) die Fläche verkaufen wolle. Denn sie befürchten, dass das Gelände bebaut wird und das Grün unter Beton verschwindet. Jetzt gibt es Entwarnung. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher (SPD) hat sich mit einer Anfrage an den Senat gewandt, um Genaueres über das Areal und seine Zukunft zu erfahren. Sören Schumacher: „Ich kann all diejenigen beruhigen, die sich Sorgen machen. Die Aussage des Senats ist klar und eindeutig. Im Flächennutzungsplan sowie im Landschaftsprogramm ist die Fläche als ‚Wald‘ dargestellt und das wird so bleiben.“ Wie die Antwort des Senats außerdem ergibt, liegt das Gelände vollständig im Wasserschutzgebiet Harburger Berge/Süderelbmarsch und im Landschaftsschutzgebiet Eißendorf, Vahrendord-Forst, Marmstorf und Sinstorf. „Auch aus diesem Grunde“, so Schumacher, „bin ich über die Antwort, die ich erhalten habe und an die Anwohner weitergeben kann, sehr froh.“

Schriftliche Kleine Anfrage
Zukunft des Geländes Kuhtrift 7 – 12 in Hamburg-Heimfeld

Hamburg begrüßt die deutschen Olympioniken

Einen wahren Bilderbuchempfang bereiteten Zigtausende von Hamburgerinnen und Hamburgern den deutschen Olympioniken, die am Mittwoch, dem 15. August 2012, von London kommend in Hamburg eintrafen.

Bei strahlendem Sonnenschein war das „Traumschiff“, die MS Deutschland, mit den 217 Athleten die Elbe hoch gen Hamburg gefahren. Auf der Höhe des Airbuswerks in Finkenwerder wurden sie unter anderem von der MS Victoria begrüßt, einem von der SPD Wandsbek gecharterten Schiff, auf dem auch Sören Schumacher den Sportlerinnen und Sportlern zujubelte. Und damit nicht genug: Es folgte eine kleine Einlaufparade, an der sich Feuerwehrboote, die Polizei, Schlepper und viele kleine Motorboote beteiligten, die sich eigens dafür um 9:30 Uhr in Höhe der Lotsenstation Finkenwerder getroffen hatten und die Deutschland bis zum Cruiseterminal Hafencity begleiteten. Sören Schumacher und die anderen Gäste der MS Victoria stiegen am Anleger Elbphilharmonie aus und gingen dann zur Festmeile, wo die Athleten vorgestellt wurden und Autogramme gaben.

Um 14:30 Uhr fand der Empfang im Hamburger Rathaus statt, zu dem – ganz klar – es auch gehörte, dass die Sportler vom Balkon des Rathauses den begeisterten Hamburgern zujubelten und ihnen mit vielen Laola–Wellen für den überwältigenden Empfang dankten. Anschließend trugen sich die Gäste in das goldene Buch ein. Im Turmsaal des Rathauses zeigte sich, dass selbst so sportliche junge Menschen wie die Olympiateilnehmer einmal müde werden. Der Saal diente ihnen als Ruheraum – sie ließen sich doch sichtlich erschöpft auf dem Boden nieder und erholten sich ein Weilchen.

„Diese grandiose Begrüßung“, so Sören Schumacher, „sagt vieles über Hamburg und die Hamburger aus. Zum einen zeigte sich wieder einmal, dass das Vorurteil von den ‚kühlen‘ Hamburgern nur von jemandem kommen kann, der noch nie hier war. Zum anderen ist absolut klar: Hamburg ist eine Sportstadt. Die Begeisterung und Anteilnahme an den Siegen und auch Niederlagen ist beeindruckend und ganz im Geiste des Sports. Bereiten wir Hamburg also in den nächsten Jahren weiter auf sportliche Ereignisse vor. Dank der Dekadenstrategie des Senats werden die Grundlagen gelegt, damit Hamburg sich künftig auch um internationale Sportereignisse bewerben kann. Der Weg hat begonnen. Er wird aber noch lang!“

Zum vierten Mal: China Time 2012 in Hamburg

Mit einem Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses, zu dem etwa 400 geladene Gäste gekommen waren, eröffnete Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstag, dem 9.August 2012, die Veranstaltungsreihe China Time 2012. Zu den Gästen gehörten auch der chinesische Generalkonsul Huiqun Yang und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig; beide überbrachten Grußworte und wünschten der Veranstaltung, die zum vierten Mal seit 2006 stattfindet, gutes Gelingen.

Als Bürgerschaftsabgeordneter war Sören Schumacher der Einladung zum Empfang gern gefolgt. „China ist für Hamburg von großer wirtschaftlicher Bedeutung – und umgekehrt“, so der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete, „immerhin ist Hamburg das europäische Zentrum für den Handel mit China, in keinem anderen Hafen Europas werden mehr chinesische Waren umgeschlagen als hier bei uns. Für die friedlichen Beziehungen zwischen den Völkern ist es aber auch wichtig, dass man einander kennt und voneinander weiß. Dafür sind kulturelle und künstlerische Veranstaltungen besonder wichtig.“ Schumacher hat eigene Erfahrungen im chinesischen Kulturraum sammeln können. Vor drei Jahren besuchte er im Rahmen einer mehrwöchigen Reise für junge Europäer Taiwan und hat seitdem dort etliche Freunde. „Derartige Kontakt zu einer fremden Kultur sind eine gute Sache, um über den eigenen Tellerrand zu gucken“, so Schumacher.

Im Rahmen der China Time stehen bis zum 25.August mehr als 200 Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Recht, Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt, Kultur und Lebensart sowie Sport und Gesundheit auf dem Programm und zeigen Hamburg von seiner chinesischen Seite. Zu den Highlights gehören der Chinesische Markt auf dem Rathausmarkt, der mit seinen leuchtend roten Zelten unübersehbar ist, das Internationale Drachenbootfestival am 11 und 12. August 2012 auf der Alster, die Ausstellung „Eine andere Moderne“ im Kunsthaus Hamburg (bis zum 16.September 2012), sowie zahlreiche musikalische Veranstaltungen und Diskussionsveranstaltungen.

Internationale Gartenschau: „Welt der Bewegung“ begeistert

Dass auf den Hamburger Elbsinseln, allen voran auf der größten Flussinsel Europas – in Wilhelmsburg – vieles im Gange ist, hat sich mittlerweile auch nördlich der Elbe herumgesprochen. Im kommenden Jahr wird dort zum einen die Internationale Bauaustellung Möglichkeiten zukunftsweisender Stadtentwicklung vorstellen, zum anderen wird die Internationale Gartenschau Hamburg ihre Tore öffnen.

Zur Ausstellung der IGS, die unter dem Motto ‚In 80 Gärten um die Welt‘ steht gehören auch die sogenannten „Themenwelten“; eine davon – die ‚Welt der Bewegung‘- hatte am Mittwoch, dem 1.August 2012, parlamentarischen Besuch. Einige Mitglieder des Sportausschusses der Hamburger Bürgerschaft waren gekommen, um sich dieses Spiel-, Sport- und Gesundheitsareal anzusehen, zu dem unter anderem ein Hochseilgarten, eine Skateranlage, eine Kletterhalle, ein Schwimmbad und ein Bouleplatz gehören. Ziel der Organisatoren ist es, die Besucher zu vielfältiger Bewegung anzuregen, herauszufordern und ihnen den Spaß an körperlicher Bewegung in grüner Umgebung nahezubringen und zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen hier Turniere bis hin zu Deutschen Meisterschaften stattfinden, sodass auch Sport zum Zuschauen geboten werden kann.

Als Mitglied des Sportausschusses, Wahlkreisabgeordneter und überzeugter Harburger gehörte natürlich auch Sören Schumacher der parlamentarischen Besuchergruppe an. Zwar dauert es noch einige Monate, bis die IGS im April nächsten Jahres eröffnet wird, doch schon jetzt lässt sich die Vielfalt der unterschiedlichen Gärten erkennen. Die begeisterte Schumacher ebenso wie die fantasievolle ‚Welt der Bewegung‘.“Ich bin mir sicher“, so seine Einschätzung, „dass die IGS ein herausragendes Projekt für Hamburg ist und dass sie die positive Entwicklung im Süden der Stadt weiter beschleunigt und voranbringt.“

Besichtigung der Baustelle der Elbphilharmonie

Es gibt viele Termine, die man lange vorher festmachen muss und wegen des Wetters bisweilen lieber wieder absagen möchte. Manchmal aber hat man einfach Glück! So wie die 20 Harburgerinnen und Harburger, die sich zu einer am Freitag, dem 27.Juli 2012 bei strahlendem Sommerwetter zu einer Besichtigung der Baustelle der Elbphilharmonie auf den Weg machten. Die Sonderführung war von Sören Schumacher organisiert worden, der selbstverständlich mit dabei war.

Aus gutem Grund waren alle, die sich für die Führung interessierten, vorab darüber informiert worden, dass ihnen bei der Besichtigung körperlich einiges abverlangt wird. Denn Fahrstühle gibt es noch nicht; die Stufen bis ganz nach oben – jeder Menge Stockwerke also – mussten also selbst erklommen werden. Und das auch noch ausgestattet mit schweren Sicherheitsstiefeln und Bauhelmen! Glücklicherweise machte keiner bei der zweistündigen Führung schlapp. Das wäre auch schade gewesen. Denn die ausführlichen Erläuterungen zu Entstehung, Architektur, Idee, Funktion und – wie könnte es anders sein? – Schwierigkeiten beim Bau des Konzerthauses in Verbindung mit eigener Anschauung vermittelten den Besuchern nach eigenem Bekunden ein ungleich genaueres Bild des gigantischen Projekts, als sie es vorab hatten. Wie man angesichts dieses Vorhabens ursprünglich lediglich 77 Millionen Euro Baukosten veranschlagen konnte, blieb ihnen unverständlich. Neben der Baustelle als solcher, deren Ausmaß und Komplexität wohl keinen Besucher unbeeindruckt lässt, waren die Harburger vor allem von der Aussicht von der Plaza begeistert: Der Blick in vier Richtungen – auf Innenstadt, Hafencity, Elbe mit Hafen und Harburg – atemberaubend!

SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Dressel auf Sommertour in Harburg

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour durch alle Bezirke und viele Stadtteile Hamburgs besuchte der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Dr. Andreas Dressel am Mittwoch, dem 25. Juli 2012, den Wahlkreis Harburg. Begleitet wurde er dabei von Sören Schumacher sowie den Harburger SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Birte Gutzki-Heitmann, Dr. Melanie Leonhard, Doris Müller und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden der Harburger Bezirksversammlung Jürgen Heimath.

Den Auftakt des Besuchs bildete das Politische Frühstück im Herbert-Wehner-Haus, zu dem die Abgeordneten öffentlich eingeladen hatte. Wie schon im vergangenen Jahr, so konnten sich die Sozialdemokraten auch gestern nicht über mangelndes Interesse beklagen. Zu den Themen, die auf den Frühstückstisch kamen, gehörten eines der Haupt- und Dauerprobleme des Bezirks: die Verkehrsbelastung. Aber auch die Entwicklung der City Harburg und die Zukunft des Harburger Museums wurden diskutiert. Das Museum soll zum Jahresende aus dem ungeliebten Verbund Stiftung Historische Museen Hamburg herausgelöst werden und dann eigenständig werden. „Dies haben wir Harburger Sozialdemokraten angestrebt“, so Sören Schumacher, „Ãœber dieses gute Entwicklung bin ich sehr froh.“

Nach dem Frühstück stand eine Besichtigung des Harburger Theaters auf dem Programm, dessen Spielstätte sich nur wenige Schritte vom Herbert-Wehner-Haus entfernt, im Helms-Museum, befindet. Der Geschäftsführer des Theaters, Holger Zebu Kluth, erläuterte dessen Arbeit und Potenzial, das allerdings zur vollen Entfaltung dringend einer Vergrößerung der Bühne und der Künstlergarderobe bedürfe. Diese Baumaßnahmen werden auf etwa 1,5 Millionen veranschlagt. „Ich habe die Notwendigkeit erkannt, dass hier etwas verbessert werden muss, weil Saal und Bühne in ihrer Funktion große Bedeutung für Harburg und das Umland haben“, so der Fraktionsvorsitzende.

Nach Kunst und Kultur stand die Geschäftswelt auf dem Programm. Frau Elke Schnoor vom gleichnamigen Modegeschäft im Tunnel zwischen Sand und Rathausplatz erläuterte den Politikern die nicht optimale Situation im Tunnel. Anschließend ging es zum Harburger Wochenmarkt auf dem Sand. Hier gibt es – wie die Harburger nur allzugut wissen – diverse Probleme. Ein besonders dringendes: die fehlenden Toiletten. Nach Aussage von Jürgen Heimath werden hierzu Gespräche geführt. Allerdings sei der Weg zu einer Lösung leider noch weit. Auch die leerstehende Immobilie  am Sand missfällt den Harburgern seit Langem. Andreas Dressel fand dazu deutliche Worte: „Ein Schandfleck. Diese Zustände sind nicht weiter zumutbar.“ Die Immobilie gehöre der Stadt. Dressel sieht allerdings auch den Pächter in der Verantwortung. Positiv sieht Dressel ebenso wie die anderen SPD-Parlamentarier die Einrichtung eines Business Improvement District (BID) für diesen Bereich. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Partnerschaft von Grundeigentümern und Gewerbetreibenden mit dem Ziel, Maßnahmen durchzuführen, die einen bestimmten innerstädtischen Bereich attrakiver machen. Derartige BIDs gibt es bereits in Hamburg und viele von ihnen können auf erfolgreiche Arbeit verweisen. Einer davon ist den Harburgern gut bekannt: Die Lüneburger Straße. Dazu Sören Schumacher: „Der BID für die Lüneburger Straße zeigt positive Entwicklungen. Deshalb halte ich es für eine gute Idee, den Bereich rund um den Sand ebenfalls in dieser Weise in Angriff zu nehmen und attraktiver zu gestalten.“

Gegen Mittag besuchte Andreas Dressel und die Harburger Abgeordneten die Freiwilligenagentur im Haus der Kirche in der Höhlertwiete. Frau Birte Kling erklärte Andreas Dressel das vor einem Jahr gestarteten Projekt „Freiwilligen Netzwerk Harburg“, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Verbindungen herzustellen zwischen Einrichtungen, die ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und Ehrenamtlichen, die eine Aufgabe suchen. Dressel war vom Engagement des Netzwerks außerordentlich angetan und sagte zu, sich sich für weitere Unterstützung dessen Arbeit einsetzen.

Anschließend ging es auf einen großen Spaziergang durch die gut besuchte, quirlige Harburger City. Ãœber die Lüneburger Straße durch den Gloriatunnel bis zur Moorstraße. Dieser derzeit noch ausgesprochen unschöne Tunnel – zwischen Seevepassage und Lüneburger Straße wird renoviert und ansprechend gestaltet werden.  Klar ist, dass dort im kommenden Jahr Informationsräume für die Internationale Bauausstellung IBA entstehen werden.

Abschließend stand ein Treffen mit Anwohnern der Bremer Straße in Appelbüttel an. Die extreme Verkehrsbelastung ist der Bürgerschaftsfraktion selbstverständlich seit Langem bekannt und auch Andreas Dressel hat in vielen Gesprächen mit Betroffenen davon gehört. Dazu Sören Schumacher: „Andreas Dressel und ich beschäftigen uns seit langer Zeit mit diesem Problem und wir wissen, dass auch der Senat Veränderungen möchte. Leider gibt es hier aber keine einfache und schnell durchzuführende Lösung. Es wäre daher unredlich, den Bewohnern derartiges zu versprechen.“

„Der Besuch in Harburg hat sich gelohnt“, so Andreas Dressels Fazit nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken und Gesprächen. Sören Schumacher ergänzt: „Diese Besuche sind außerordentlich wichtig, um sich vor Ort einen lebendigen Eindruck von der Lebenslage und den Anliegen der Menschen machen zu können. Denn Politik nach Aktenlage taugt nichts. Und die machen wir Sozialdemokraten deshalb auch nicht.“

Poltisches Frühstück mit Andreas Dressel – SPD-Fraktionschef auf Sommertour in Harburg

Sommerferien … Parlamentsferien … Sauergurkenzeit … Politikpause? Keinesfalls! Viele Bürgerschaftsabgeordnete nutzen die Zeit, in der das Parlament und die meisten Ausschüsse nicht tagen, um sich näher mit Angelegenheiten zu befassen, zu denen sie sonst aus Zeitgründen nicht kommen. Das gilt auch für den Vorsitzenden der SPD-Bürgerschaftsfraktion Dr. Andreas Dressel. Wie schon im vergangenen Jahr, so wird er auch in diesem Jahr eine Sommertour durch alle Bezirke und viele Stadtteile machen. Ziel ist, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und sich ein eigenes Bild von Projekten, Institutionen, Vereinen und Verbänden vor Ort zu machen.

Am Mittwoch, dem 25. Juli 2012, wird Andreas Dressel im Rahmen seiner Sommertour Harburg besuchen. Begleitet wird er dabei von den Harburger SPD Bürgerschaftsabgeordneten.

Das Programm beginnt mit einem „Politischen Frühstück“, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Es findet von 9 bis 10 Uhr im Herbert-Wehner-Haus in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt.

Anschließend wird Andreas Dressel zu seiner Tour durch den Stadtteil starten, einige Einrichtungen besuchen, auch dort Gespräche mit Harburgerinnen und Harburgern führen und am Ende des Tages sicherlich etliches über den Süden Hamburgs wissen, was er zu Beginn des Tages noch nicht wusste.

4. Hamburger Taiwan Cup

1989 wurde in Hamburg zum ersten Mal ein Drachenbootrennen ausgetragen. Seitdem ist dieser schöne fernöstliche Wassersport aus der Hansestadt nicht mehr wegzudenken. Und so war auch der Hamburger Taiwan Cup von Beginn an eine erfolgreiche Veranstaltung. Am 7. und 8. Juli 2012 wurde er zum vierten Mal veranstaltet.
Austragungsort war die modernisierte Regattastrecke in Allermöhe, die hervorragende sportliche Voraussetzungen bietet und den Zuschauer wie den Aktiven ein attraktives Umfeld liefert.

Nahezu vierzig Teams waren für das Rennen gemeldet. Darunter Aktive aus allen Regionen Deutschlands, aus anderen europäischen Ländern, und sogar aus Taiwan war eine Mannschaft eigens nach Hamburg gereist, um an dem Rennen teilnehmen zu können.

Für Sören Schumacher gab es etliche Gründe, sich ebenfalls in Allermöhe einzufinden – nicht nur als Mitglied der Sportausschusses der Bürgerschaft und als aktiver Wassersportler. Vor allem wurde ihm die Ehre zuteil, den Siegern bei der Preisverleihung die Pokale zu übergeben. Seit Schumacher im Jahr 2009 mit einer Gruppe junger Europäer Taiwan besucht hat, hat er ein besonderes Verhältnis zu dem Land. „Ich freue mich sehr, dass ich diese angenehme Aufgabe übernehmen darf“, so Schumacher. „Das war eine rundum gelungene Veranstaltung, die ganz offensichtlich auch den Sportlerinnen und Sportlern viel Spaß gemacht hat. Hoffentlich haben besonders die von weither Angereisten noch Gelegenheit, unsere schöne Stadt ein wenig kennenzulernen.“

Außer Sören Schumacher waren auch der Staatsrat der Innen- und Sportbehörde Karl Schwinke sowie der Generaldirektor der Taiwanvertretung in Hamburg Chang anwesend.

Kommunalpolitische Sommerakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Seit elf Jahren veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühsommer in Bonn ihre Kommunalpolitische Sommerakademie. Auf den zumeist dreitägigen Tagungen geben erfahrene Politiker im Rahmen zahlreicher, methodisch vielfältiger Veranstaltungen ihr Wissen an junge Kolleginnen und Kollegen weiter und entwickeln mit ihnen gemeinsam neue Ideen und Projekte für die Politik vor Ort. In diesem Jahr fand die Veranstaltung, die unter der Ãœberschrift „Sozialpolitik, die wirkt – Methoden, Muster, Möglichkeiten“ stand, vom 22. bis 24.Juni statt. Sören Schumacher besucht die Akademie seit etlichen Jahren regelmäßig und war auch dieses Mal – zusammen mit sechs weiteren Harburger Sozialdemokraten – dabei.

„Fortbildung ist heute für jede berufliche und auch ehrenamtliche Tätigkeit unabdingbar“, so Schumacher. „Das gilt selbstverständlich auch für Politiker. Darüber hinaus ist mir persönlich der Austausch von Ideen, die Vorstellung von Projekten aus ganz Deutschland und der Gedankenaustausch mit den Kollegen außerordentlich wichtig.“