Zu Besuch beim Fraunhofer CML im Harburger Binnenhafen: Spitzenforschung für die maritime Logistik von morgen

Am 28. September 2026 stand ein Besuch beim Fraunhoferinstitut für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) im Harburger Binnenhafen auf meinem Programm. Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn empfing mich vor Ort und führte mich persönlich durch die Räumlichkeiten der Forschungseinrichtung.

Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn und Sören Schumacher.

Was das Team im Binnenhafen leistet, ist wirklich beeindruckend: Hier wird praxisnah an Lösungen für die maritime Wirtschaft von morgen geforscht – von intelligenter Hafensteuerung über Künstliche Intelligenz und Robotik bis hin zur autonomen Schifffahrt und klimafreundlicheren Lieferketten.

Der Harburger Binnenhafen zeigt einmal mehr, wie hervorragend sich traditionelle Hafenkultur und moderne Hochtechnologie verbinden lassen. Dass eine solche Spitzenforschung bei uns im Wahlkreis zu Hause ist, ist ein starkes Signal für ganz Harburg.

Herzlichen Dank an Prof. Dr. Jahn für die Einladung, die spannenden Einblicke und den wertvollen Austausch!

Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Fokus: Mein Besuch bei der Großübung „Red Storm Charlie“

Vom 24. bis zum 26. September 2026 fand in Hamburg die zivil-militärische Großübung „Red Storm Charlie“ unter der Federführung des Landeskommandos Hamburg statt. Drei Tage lang haben Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, THW, zivile Behörden, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser und Unternehmen gemeinsam geübt, wie unsere Stadt in Ausnahmesituationen handlungsfähig und krisenfest bleibt.

Am vergangenen Sonnabend hatte ich die Gelegenheit, auf Einladung des Landeskommandos Hamburg als Gast persönlich vor Ort zu sein. Beim Szenario auf dem Gelände von Lufthansa Technik konnte ich mir ein eigenes Bild davon machen, wie die Zahnräder im Notfall ineinandergreifen:

  • Funktionierende Rettungsketten: Es war beeindruckend zu sehen, wie die Erstversorgung beim Massenanfall von Verletzten und die Weiterverlegung ins Universitätsklinikum Eppendorf Hand in Hand organisiert werden – getragen von Feuerwehr, THW, den Hilfsorganisationen (DRK, Johanniter, Malteser, ASB, DLRG), der Bundespolizei und der Bundeswehr.
  • Präzise Schutzmaßnahmen: Beim Zugriffs-Szenario der Feldjäger wurde anschaulich demonstriert, wie unmittelbare Bedrohungen gegen kritische Infrastrukturen professionell abgewehrt werden.
  • Wirtschaft zieht mit: Zeitgleich hat die Handelskammer Hamburg die Übung „Red Storm Business“ durchgeführt. Das unterstreicht, dass auch unsere Hamburger Unternehmen Verantwortung übernehmen, um Lieferketten und Grundversorgung in Krisen abzusichern.

Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Landeskommando Hamburg, der Bundeswehr, den Rettungsorganisationen, der Handelskammer und allen Einsatzkräften für die Einladung, die Gastfreundschaft und den unermüdlichen täglichen Einsatz für die Sicherheit unserer Stadt!

Warum solche Übungen unumgänglich sind

Die geopolitische Lage hat sich spürbar verändert. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Zivilisationsbruch. Die Bedrohung macht jedoch nicht an Grenzen halt: Auch in Deutschland und Hamburg erleben wir bereits heute die Auswirkungen hybrider Kriegführung – durch Cyberangriffe, Sabotageversuche und Falschinformationen. Als wirtschaftlicher Motor des Nordens und zentrale Logistikdrehscheibe steht Hamburg ganz besonders im Fokus. Wer diese Realität verdrängt, handelt grob fahrlässig.

Kritikern, die in solchen Daseinsvorsorge-Übungen eine „Militarisierung“ sehen wollen, halte ich entgegen: Wenn Rettungskräfte, Kliniken, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden das Zusammenspiel für den Ernstfall erproben, ist das kein Säbelrasseln, sondern verantwortungsvolle staatliche Schutzvorsorge. Vorsorge dient dem Schutz von Menschenleben.

Gute Krisenvorsorge braucht staatliche Arbeit und Eigenverantwortung

Resilienz entsteht nicht nur in Führungsstäben, sondern in der gesamten Gesellschaft. Zur Wahrheit gehört auch: Der Staat kann viel leisten, aber ein verlässlicher Zivilschutz baut auch auf einer vorbereiteten Bevölkerung auf. Wir müssen das Bewusstsein schärfen, ohne Ängste zu schüren. Eine eigenverantwortliche Vorsorge im Alltag – sei es durch Vorräte, gegenseitige Nachbarschaftshilfe oder gute Information – ergänzt das staatliche Handeln wirkungsvoll.

„Red Storm Charlie“ hat gezeigt: Hamburg ist wachsam, handlungsfähig und übernimmt Verantwortung.

Gelungener HFV-Jahresempfang: Ein Abend im Zeichen des Hamburger Fußballs

Der HFV-Jahresempfang am 26. September bot eine hervorragende Plattform für den Austausch innerhalb der Hamburger Fußballfamilie. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen wertvolle Gespräche, die Vernetzung der Akteure sowie das gemeinsame Engagement für den Sport in unserer Stadt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres

Ein besonderes Highlight des Abends war die Ehrung zahlreicher herausragender Persönlichkeiten und Vereine:

  • Spielerin & Spieler des Jahres: Linnea Taube (FC St. Pauli) & Erolind Krasniqi (ETSV Hamburg)
  • Trainerin & Trainer des Jahres: Franziska Lähn (Hamburger SV) & Jan-Philipp Rose (ETSV Hamburg)
  • Schiedsrichterin & Schiedsrichter des Jahres: Thao-Quyen Nguyen (Walddörfer SV) & Dominik Kopmann (Eintracht Norderstedt)
  • Jugendspielerin & Jugendspieler des Jahres: Leni Eggert (Hamburger SV) & Wissou Kaba (FC St. Pauli)
  • Junge Trainerin & Junger Trainer des Jahres: Norina Bleick (Hamburger SV) & Henryk Lixfeld (Altona 93)

Besondere Vereinsauszeichnungen

Auch vorbildliches gesellschaftliches Engagement und Fair Play wurden gewürdigt:

  • S-Bahn Hamburg-Integrationspreis: Harburger Türksport von 1979 e.V. (für das Projekt „Harburg in Rot“)
  • Haspa-Preis für gesellschaftliches Engagement: Wedeler TSV (für das Projekt „Kids United“)
  • Preis für Jugendfußball: Eimsbütteler TV
  • Sparda-Bank Hamburg Fairness-Vereins-Award: FTSV Komet Blankenese

Ein herzliches Dankeschön

Ein großer Glückwunsch geht an alle Ausgezeichneten für ihre verdienten Erfolge. Ein ebenso herzlicher Dank gilt dem Hamburger Fußball-Verband für die hervorragende Organisation und die gelebte Gastfreundschaft.

Staffelübergabe in der deutschen Delegation beim Kongress des Europarates: Mit vollem Einsatz für Europa und gewappnet für Straßburg

Am 25. September 2026 ist die deutsche Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates in der Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund in Berlin zusammengekommen, um sich intensiv auf die 51. Plenarsitzung in Straßburg vorzubereiten.

Das Treffen markierte für mich persönlich einen besonderen Einschnitt: Nach fünf intensiven und bewegten Jahren an der Spitze habe ich den Staffelstab der Delegationsleitung an meinen Kollegen Alex Dorow, Mitglied des Bayerischen Landtages, übergeben.

Dankbarer Rückblick auf fünf Jahre Leitung

Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen fünf Jahre als Leiter unserer Delegation zurück. Es war mir eine Ehre, die Interessen und die Fachexpertise der deutschen Kommunen und Regionen auf europäischer Ebene im Kongress des Europarates zu koordinieren und maßgeblich mitzugestalten. In einer Zeit, in der die europäische Friedens- und Werteordnung vor großen Herausforderungen steht, hat sich erneut gezeigt, wie unverzichtbar der direkte Austausch unter Kommunal- und Regionalpolitikerinnen und -politikern ist.

Mein herzlicher Dank gilt allen Delegationsmitgliedern sowie Partnern für die vertrauensvolle, konstruktive Zusammenarbeit. Meinem Nachfolger Alex Dorow wünsche ich für die Führung der deutschen Delegation im Kongress des Europarates viel Erfolg und stets eine glückliche Hand.

Weiterhin engagiert für die Grundwerte des Europarates

Auch nach der Staffelübergabe bleibe ich dem Kongress des Europarates eng verbunden: Als Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft bringe ich mich weiterhin als aktives Mitglied in der deutschen Delegation ein. Meine politischen Prioritäten bleiben dabei klar gesteckt: Es geht darum, die drei unverrückbaren Grundprinzipien des Europarates – Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte – tagtäglich auf lokaler und regionaler Ebene zu stärken und zu verteidigen. Echte europäische Demokratie lebt von unten nach oben.

Bestens gerüstet für Straßburg

Unser Treffen in Berlin hat gezeigt: Wir sind als deutsche Delegation hervorragend aufgestellt und inhaltlich bestens für die Anliegen der Kommunen gerüstet. Auf der Tagesordnung der Plenarsitzung des Kongresses des Europarates in Straßburg stehen zukunftsweisende Debatten und Beschlüsse.

Ich freue mich sehr auf die bevorstehende intensive Arbeit, die wertvollen Diskussionen und das Wiedersehen mit den europäischen Kolleginnen und Kollegen!

Zu Hause am Neuländer See: Bootstaufe bei meiner Segelvereinigung Sinstorf

Am 24. September 2026 hat die Segelvereinigung Sinstorf e.V. (SVGS) zur feierlichen Bootstaufe auf ihr Vereinsgelände am Neuländer See eingeladen. Für mich war das ein ganz besonderer Termin in Harburg – denn dieser Besuch war weit mehr als nur ein offizieller Anlass als Bürgerschaftsabgeordneter. Es war eine Rückkehr an meine eigenen sportlichen Wurzeln.

Herzblut, Jugendarbeit und eigene Erinnerungen

Als langjähriges Mitglied der SVGS verbinde ich mit dem Verein unzählige Erinnerungen. In jungen Jahren habe ich hier selbst als Trainer auf dem Wasser gestanden und viele Sommer über Segelfreizeiten betreut. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Engagement, Herzblut und ehrenamtlicher Einsatz notwendig sind, um Kinder und Jugendliche für den Wassersport zu begeistern und ihnen eine Gemeinschaft zu bieten.

Auch wenn ich dem Verein heute als passives Mitglied verbunden bin, schlägt mein Herz nach wie vor für die SVGS und den Wassersport in unserer Region.

Neue Boote für die Zukunft des Harburger Sports

Die Taufe der neuen Boote ist ein großartiges Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Vereins. Neue Ausrüstung bedeutet nicht nur moderne Trainingsbedingungen für den Nachwuchs, sondern stärkt auch das Vereinsleben insgesamt. Der Harburger Lokalsport lebt von starken Gemeinschaften wie der SVGS – umso schöner war es zu sehen, wie die nächste Generation in den getauften Booten ablegen kann.

Nach dem offiziellen Festakt bot sich bei Getränken und einem Snackbuffet die wunderbare Gelegenheit, alte Weggefährten wiederzutreffen, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und die neuen Boote direkt in Aktion zu erleben.

Mein Dank gilt dem gesamten Vorstand und allen Ehrenamtlichen der Segelvereinigung Sinstorf für die Einladung und die hervorragende Arbeit, die hier tagtäglich geleistet wird.

Ich wünsche der SVGS, der gesamten Besatzung und den neuen Booten allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Erfolgreicher Bürgerdialog im Harburger Binnenhafen: Transparenz und verbindlicher Abbaupfad für Unterkunft im Hotel „The niu Quay“

Staatsrätin Funda Gür und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher im Bürgerdialog.

Am Mittwochabend, den 23. September 2026, durfte ich zahlreiche Anwohnerinnen, Anwohner und Interessierte zu einem öffentlichen Bürgerdialog in der voll besetzten Fischhalle Harburg begrüßen. Thema des Abends war die temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ im Binnenhafen zur Unterbringung geflüchteter Menschen.

Gemeinsam mit Staatsrätin Funda Gür (Sozialbehörde) sowie Vertretern der städtischen Betreibergesellschaft Fördern & Wohnen (F&W) haben wir uns den Fragen, Sorgen und Anliegen der Nachbarschaft gestellt. Ich habe die Moderation übernommen, um einen strukturierten und sachlichen Dialog auf Augenhöhe zu gewährleisten.

Offene Worte und Entschuldigung für die Vorfeldkommunikation

Zu Beginn der Veranstaltung fand Staatsrätin Funda Gür deutliche Worte: Sie räumte Versäumnisse bei der Information der Bürgerinnen, Bürger und ansässigen Unternehmen im Vorfeld der Standortentscheidung ein und entschuldigte sich im Namen der Behörde ausdrücklich für die mangelnde Kommunikation.

In der anschließenden, intensiven Diskussion konnten wir wesentliche Punkte klären:

  • Die Hintergründe und Zwänge bei der städtischen Standortwahl,
  • Standortleitung durch Fördern & Wohnen vor Ort,
  • sowie die konkreten Rahmenbedingungen für das Quartier.

Verbindlicher Abbaupfad schafft Planungssicherheit

Ein zentrales Ergebnis des Abends war die Bekräftigung des verbindlichen und monatlichen Abbauplans durch die Sozialbehörde. Damit gibt es einen klaren Zeitrahmen und verlässliche Planungssicherheit für Harburg:

  • 1. Oktober 2026: Unterbringung von 340 geflüchteten Menschen im Hotel
  • 1. Januar 2027: Belegungsstopp und Beginn des sukzessiven Abbaus (-50 Plätze pro Monat)
  • 1. Februar 2027: Reduzierung auf 290 Plätze
  • 1. März 2027: Reduzierung auf 240 Plätze
  • 1. April 2027: Reduzierung auf 190 Plätze
  • 1. Mai 2027: Reduzierung auf 140 Plätze
  • 1. Juni 2027: Reduzierung auf 90 Plätze
  • 30. Juni 2027:0 Plätze – Vollständiges Ende der Nutzung

Mein Fazit

Das sehr große Interesse und die voll besetzte Fischhalle haben gezeigt, wie wichtig der direkte und persönliche Dialog vor Ort ist. Die Bürgerinnen und Bürger haben ihre Anliegen klar und sachlich formuliert. Es war ein entscheidender Schritt, dass die Behörde Versäumnisse in der Kommunikation offen eingeräumt und gleichzeitig einen verbindlichen Fahrplan vorgelegt hat. Dieser Abbaupfad schafft echte Transparenz für unseren Stadtteil.

Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern für den engagierten Austausch, den Podiumsgästen für die klaren Antworten sowie dem Team der Fischhalle Harburg für die tolle Gastfreundschaft!

Fördern & Wohnen (F&W) bleibt während der gesamten Nutzung als Standortleitung und Betreuung Ansprechpartner für die Nachbarschaft.

Meilenstein für die Hamburger Sicherheit: Erste zusätzliche Feuerwache seit 60 Jahren eingeweiht

Am 24. September 2026 durfte ich als innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion an einem historischen Termin für unsere Stadt teilnehmen: Die feierliche Einweihung der neuen Feuer- und Rettungswache F17 in Schnelsen.

Es ist ein echter Meilenstein für die Sicherheitsinfrastruktur in Hamburg: Zum ersten Mal seit 1966 – also seit 60 Jahren – geht in unserer Stadt ein vollständig neuer, zusätzlicher Wachenstandort in Betrieb.

Schnellere Hilfe für Schnelsen, Niendorf und die A7

Mit dem rund 35 Millionen Euro teuren Neubau am Schleswiger Damm stärken wir gezielt den Grundschutz und die rettungsdienstliche Versorgung im Hamburger Nordwesten. Ob für die Anwohnerinnen und Anwohner in Schnelsen und Niendorf, für sensible Einrichtungen wie das Albertinen Krankenhaus oder für Gewerbebereiche – die Einsatzkräfte sind ab sofort noch schneller vor Ort.

Als dritte und letzte der sogenannten Portalwachen übernimmt der Standort zudem eine Schlüsselrolle für die Sicherheit auf der A7 und in den neuen Lärmschutzdeckel-Tunnels. Dafür steht vor Ort unter anderem ein speziell ausgerüstetes Sonderlöschfahrzeug mit Wärmebildkamera, eigenem Atemluftsystem und fernbedienbarem Wasserwerfer bereit.

Moderne Arbeitsbedingungen und nachhaltige Bauweise

Neben der reinen Funktionalität überzeugt das Projekt durch eine durchdachte und nachhaltige Umsetzung. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Areal finden künftig bis zu 210 Beschäftigte optimale Rahmenbedingungen für ihren anspruchsvollen Dienst vor:

  • Gesundheitsschutz & Standards: Umsetzung moderner Einsatzkonzepte wie die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung zur Hygiene, Barrierefreiheit sowie geschlechtergerechte Räumlichkeiten und Infrastruktur für E-Mobilität.
  • Ausbildungszentrum: Ein markanter, 22 Meter hoher Übungsturm ermöglicht es Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, realitätsnahe Einsatzszenarien gemeinsam zu trainieren.
  • Grüne Architektur: Durch intensive Dach- und Fassadenbegrünung, eine Photovoltaikanlage und eine Lärmschutzwand fügt sich die Wache sensibel in die angrenzende Landschaftsachse und die Nachbarschaft ein.
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Bürgerdialog in Harburg: Ihre Fragen, direkte Antworten

Für unseren Bezirk ist die geplante temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ ein wichtiges Thema. Als Ihr Harburger Bürgerschaftsabgeordneter lade ich Sie herzlich zum gemeinsamen Austausch ein. Mir ist besonders wichtig, dass wir nicht übereinander, sondern miteinander sprechen.

Kommunalpolitik lebt vom Miteinander und vom direkten Austausch. Um Raum für Ihre Fragen, Bedenken und Anregungen zu schaffen, veranstalte ich morgen Abend einen Bürgerdialog in der Fischhalle Harburg. Ich freue mich sehr, dass Staatsrätin Funda Gür aus der Sozialbehörde meiner Einladung gefolgt ist und vor Ort Rede und Antwort stehen wird.

Die Veranstaltung auf einen Blick

  • Datum: Mittwoch, 23. September 2026
  • Uhrzeit: Ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
  • Ort: Fischhalle Harburg
  • Moderation: Sören Schumacher, Harburger Bürgerschaftsabgeordneter
  • Gast: Staatsrätin Funda Gür (Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration)

Die zentralen Themen des Abends

Beim Bürgerdialog möchten wir Ihnen die Hintergründe der Entscheidung sachlich und transparent erläutern sowie Klarheit über die Rahmenbedingungen schaffen:

  1. Direkter Dialog & Transparenz
    Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt an die Vertretung der Sozialbehörde und an mich zu richten. Wir nehmen Ihre Anliegen ernst und wollen Raum für eine sachliche Diskussion bieten.
  2. Hintergründe zur Standortwahl im Harburger Binnenhafen
    Die Unterbringungssituation in ganz Hamburg ist weiterhin angespannt. An diesem Abend erfahren Sie mehr über die gesamtstädtische Lage und die Kriterien, die zur Wahl des Standorts im Binnenhafen geführt haben.
  3. Verbindlicher Abbaupfad und klare Fristen
    Die Nutzung des Hotels ist zeitlich klar begrenzt. Der Belegungsstopp greift ab dem 1. Januar 2027 – ab diesem Zeitpunkt werden keine neuen Personen mehr aufgenommen. Die vollständige und verbindliche Schließung des Standorts erfolgt am 30. Juni 2027.

Kommen Sie vorbei und bringen Sie sich ein!

Transparenz und der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern in Harburg sind mir ein persönliches Anliegen. Kommen Sie morgen Abend vorbei, nutzen Sie die Fragerunde und lassen Sie uns gemeinsam konstruktiv über die Entwicklung vor Ort sprechen.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Meilenstein für die lokale Demokratie: Unterzeichnung der Roadmap in Montenegro

Hier ist der angepasste Text für Ihre Homepage mit der zeitlichen Einordnung auf letzte Woche:

Podgorica / Hamburg – Als Berichterstatter des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates war ich letzte Woche in Podgorica (Montenegro) vor Ort, um einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung zu begleiten.

Im Rahmen eines feierlichen Termins im Ministerium für öffentliche Verwaltung haben wir gemeinsam mit dem montenegrinischen Minister Marash Dukaj, Kongress-Präsidentin Gunn Marit Helgesen sowie meiner Ko-Berichterstatterin Cecilia Friderics die offizielle Roadmap zur Umsetzung der Kongress-Empfehlungen unterzeichnet.

Starke Kommunen und echte Autonomie

Die vereinbarte Roadmap legt konkrete Schritte und Zeitpläne fest, um die Prinzipien der Europäischen Charta der lokalen Selbstverwaltung in Montenegro nachhaltig zu verankern. Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit sind:

  • Stärkung der Dezentralisierung: Übertragung von Aufgaben und Handlungsspielräumen an die Städte und Gemeinden.
  • Finanzielle & organisatorische Autonomie: Gewährleistung, dass Kommunen über die nötigen Mittel und eigenen Kapazitäten verfügen, um Bürgerinteressen direkt vor Ort umzusetzen.
  • Effektive Konsultationsmechanismen: Aufbau fester Dialogstrukturen zwischen der nationalen Regierung und den lokalen Behörden.

Konstruktiver Dialog auf Augenhöhe

Der Unterzeichnung ging ein intensiver Post-Monitoring-Prozess voraus, der auf ausdrücklichen Wunsch der montenegrinischen Behörden initiiert wurde. Die große Bereitschaft aller Beteiligten, Empfehlungen in konkrete Reformen zu übersetzen, zeigt das hohe Engagement für demokratische Standards und europäische Werte.

„Letztlich geht es darum, dass die Prinzipien der kommunalen Selbstverwaltung in der täglichen Praxis spürbar werden und den Bürgerinnen und Bürgern einen konkreten Nutzen bringen. Als Berichterstatter werden wir Montenegro auf diesem Weg weiterhin eng und partnerschaftlich begleiten.“ — Sören Schumacher

Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen und der gemeinsamen Pressekonferenz bin ich nun wieder gut in Hamburg angekommen. Ich freue mich darauf, den weiteren Umsetzungsprozess der Roadmap im Europarat eng zu begleiten!

August-Ernst-Pokal in Steilshoop: Die Zukunft unserer Feuerwehr im Wettkampf

Am Samstag, den 12. September 2026, durfte ich als Gast den diesjährigen August-Ernst-Pokal im Hamburger Stadtteil Steilshoop begleiten. Der Traditionswettbewerb bringt Jahr für Jahr die Nachwuchskräfte unserer Freiwilligen Feuerwehren zusammen, um Können, Teamgeist und Feuerwehrtechnik unter Beweis zu stellen.

Beeindruckender Einsatz der Jugendfeuerwehren

Mit enormem Engagement und viel Freude absolvierten die zahlreichen Teams der Jugendfeuerwehren die unterschiedlichsten Aufgaben. Neben feuerwehrtechnischem Wissen standen vor allem praktisches Geschick, Allgemeinbildung und echtes Teamwork auf dem Prüfstand. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, mit welcher Begeisterung und Fachkompetenz sich die Jugendlichen für die Sicherheit in unserer Stadt vorbereiten.

Premiere: Auch die Mini-Feuerwehren waren dabei

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr: Erstmals nahmen auch die Mini-Feuerwehren (Kinderfeuerwehren) am Wettbewerb teil. Dass bereits die Jüngsten mit so viel Eifer und Spaß bei der Sache sind, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und nachhaltig die Nachwuchsarbeit in den Hamburger Feuerwehren aufgestellt ist.

Jugendfeuerwehr und Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft.

Dank an das Organisationsteam und die Helfenden

Ein großer Wettbewerb wie der August-Ernst-Pokal lebt von den Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ein herzlicher Dank geht an das gesamte Organisationsteam, die engagierten Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie alle ehrenamtlichen Helfenden der Freiwilligen Feuerwehren und der Landesjugendfeuerwehr Hamburg. Ihr unermüdlicher Einsatz macht solche Tage für den Nachwuchs erst möglich!

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat der Tag sichtlich großen Spaß gemacht – und mir hat er einmal mehr gezeigt: Um die Zukunft unserer Hamburger Feuerwehren müssen wir uns keine Sorgen machen!