Gut vorbereitet: Starker Andrang und echter Dialog beim Katastrophenschutz-Forum im Rathaus

Am Freitag, den 9. Oktober 2026, habe ich gemeinsam mit der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg zu einem besonderen Format in den Kaisersaal des Rathauses eingeladen. Unter dem Titel „Gut vorbereitet: Wie funktioniert Katastrophenschutz?“ stand ein intensiver, direkter Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und hochrangigen Expertinnen und Experten im Mittelpunkt.

Ob Extremwetterlagen oder unvorhergesehene Krisen – der Schutz unserer Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die Politik, Einsatzkräfte und jede Einzelne sowie jeden Einzelnen betrifft. Um dieses wichtige Thema nahbar und greifbar zu machen, haben wir als Organisatoren auf ein völlig neues Konzept gesetzt: Statt langer Vorträge gab es echte, greifbare Dialoge auf Augenhöhe.

Fünf intensive Runden: Wenn Experten ins Schwitzen geraten

Nach einer kompakten Begrüßung durch unseren Fraktionsvorsitzenden Dirk Kienscherf durfte ich die Moderation des Abends übernehmen und in das Thema einführen. Anschließend startete das Herzstück unserer Veranstaltung: das Tisch-Rotationsformat.

Fünf Expertinnen und Experten wechselten im Zehn-Minuten-Takt die Tische. So hatte jede Tischgruppe im Laufe des Abends die Gelegenheit, mit allen unseren Gästen persönlich ins Gespräch zu kommen:

  • Annika Urbanski (Bürgerschaftsabgeordnete, Mitglied im Innenausschuss und ehrenamtliche Atemschutzgeräteträgerin bei der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen) brachte die Perspektive aus Politik und aktuellem Einsatzdienst ein.
  • Ulf Bettermann-Jennes (stellvertretender Leiter der Abteilung Krisenbewältigung und Bevölkerungsschutz) gab tiefe Einblicke in die behördlichen Verwaltungs- und Koordinierungsstrukturen.
  • Harald Burghart (Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg) vertrat das unverzichtbare Rückgrat des ehrenamtlichen Rettungswesens in unserer Stadt.
  • Axel Möller (stellvertretender THW-Landessprecher Hamburg und Fachberater aus Altona) informierte über die schlagkräftigen technischen Einsatzoptionen des Technischen Hilfswerks.
  • Torsten Sevecke (Führungsakademie der Bundeswehr) erläuterte die zivil-militärische Zusammenarbeit bei außergewöhnlichen Schadenslagen.

In fünf sehr intensiven Diskussionsrunden rauchten an den Tischen nicht nur die Köpfe – das dynamische Format brachte unsere Referenten im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich ins Schwitzen. Es wurden drängende Fragen gestellt, Erfahrungen ausgetauscht und praxisnahe Tipps rund um den Notfallrucksack und die private Notvorsorge besprochen.

Durchweg positive Resonanz

Das Veranstaltungsformat wurde von den anwesenden Gästen wie auch von unseren Referenten einhellig und begeistert gelobt. Die räumliche Nähe an den Tischen schuf eine sehr vertrauensvolle Atmosphäre, in der keine Frage offen blieb und viele wertvolle Informationen flossen.

Zum Abschluss des offiziellen Programms durfte ich alle Referenten noch einmal für ein kurzes Resümee auf die Bühne bitten. Der Konsens war klar: Hamburg ist im Bevölkerungsschutz gut aufgestellt, aber staatliche Vorsorge und die eigene Vorbereitung müssen Hand in Hand greifen.

Herzlichen Dank!

Ein riesiges Dankeschön gilt unseren fünf Referentinnen und Referenten für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Fachkompetenz und die Geduld bei der Beantwortung zahlloser Fragen. Ebenso bedanke ich mich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SPD-Fraktion für die hervorragende Vorbereitung und Unterstützung im Hintergrund.

Beim anschließenden Get-together im Kaisersaal konnten wir den Abend in vielen persönlichen Gesprächen erfolgreich ausklingen lassen.

Bleiben Sie sicher und gut vorbereitet!

Krisenvorsorge und Resilienz: Mein Rückblick auf die Großübung „Red Storm Charlie“

Ende September fand in Hamburg die zivil-militärische Großübung „Red Storm Charlie“ statt. Drei Tage lang haben Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW, Polizei, Bundeswehr, Behörden, Kliniken und zivile Unternehmen gemeinsam erprobt, wie unsere Stadt in Krisen- und Ausnahmesituationen handlungsfähig bleibt.

Als innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion durfte ich am Samstag als Gast persönlich vor Ort auf dem Gelände von Lufthansa Technik dabei sein.

Nahtlose Zusammenarbeit im Notfall

Vor Ort habe ich miterlebt, wie die Rettungskette bei einem Massenanfall von Verletzten vom Einsatzort bis ins Universitätsklinikum Eppendorf über Organisationsgrenzen hinweg nahtlos ineinandergreift. Diese Zusammenarbeit funktioniert so präzise, weil sie regelmäßig geübt wird.

Ein wichtiges Signal kam zeitgleich aus der Wirtschaft: Im Rahmen des Aktionstages „Red Storm Business“ der Handelskammer haben rund 250 Hamburger Unternehmen – vom Handwerksbetrieb bis zum Industrieunternehmen – ihre Krisenfestigkeit bei Szenarien wie einem längeren Stromausfall getestet. Wie Präses Norbert Aust es zutreffend auf den Punkt gebracht hat: „Üben statt hoffen.“

Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Landeskommando Hamburg der Bundeswehr, der Handelskammer sowie allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Organisation und ihren täglichen Einsatz!

Warum Vorsorge unumgänglich ist

Die Sicherheitslage in Europa hat sich verändert. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine ist ein Zivilisationsbruch, dessen Folgen uns auch ganz real durch hybride Kriegführung treffen – sei es durch Cyberangriffe, Sabotage oder gezielte Desinformation.

Hamburg als wirtschaftliches Herz des Nordens und zentrale Logistikdrehscheibe steht dabei direkt im Fokus. Wer diese Realität ignoriert, handelt grob fahrlässig.

Den Stimmen, die gegen solche Übungen demonstrieren und von einer angeblichen „Militarisierung“ sprechen, halte ich entgegen: Wenn so viele zivile und militärische Akteure gemeinsam den Ernstfall erproben, ist das kein Säbelrasseln, sondern verantwortungsvolle staatliche Daseinsvorsorge. Gute Vorsorge schützt Menschenleben und schafft Sicherheit, ohne Ängste zu schüren. Auch von den jüngsten Farbattacken auf SPD-Büros lassen wir uns nicht einschüchtern – der Staatsschutz ermittelt, und unsere Haltung für den Schutz der Demokratie steht fest.

Staatliche Vorsorge und Eigenverantwortung Hand in Hand

Ein funktionierender Zivilschutz baut auf einer vorbereiteten Gesellschaft auf. Zur Krisenvorsorge gehört daher auch die Bevölkerung selbst:

  • Sachliche Information: Behörden wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie die Hamburger Katastrophenschutzbehörden bieten verlässliche Anlaufstellen.
  • Eigenverantwortung im Alltag: Ob ein Notvorrat an Lebensmitteln, Nachbarschaftshilfe oder die Fähigkeit, sich im Notfall zu informieren – persönliche Vorsorge und staatliches Handeln greifen ineinander.

„Red Storm Charlie“ hat eindrucksvoll gezeigt: Hamburg ist wachsam, handlungsfähig und übernimmt Verantwortung.

Die freiheitliche demokratische Grundordnung schützen: Erkenntnislage zur AfD jetzt prüfen

In der Debatte der Hamburgischen Bürgerschaft ging es um ein zentrales Anliegen unserer Demokratie: den Schutz unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen wir in der Verantwortung, die Instrumente, die unser Grundgesetz zum Schutz der Demokratie bereitstellt, aufmerksam und konsequent zu nutzen.

Ein Prüfauftrag, kein Schnellschuss

Mit unserem gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen und der Linken fordern wir die Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Es geht hierbei ausdrücklich nicht um einen übereilten Verbotsantrag, sondern um eine gründliche, ergebnisoffene und rechtssichere Aufarbeitung des vorhandenen Materials durch Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Ein Parteiverbotsverfahren nach Artikel 21 Grundgesetz ist das schärfste Schwert unseres Rechtsstaates. Gerade deshalb braucht es höchste Sorgfalt, eine verlässliche Tatsachengrundlage und eine fundierte rechtliche Bewertung.

Wehrhafte Demokratie in der Praxis

Als Partei mit der längsten demokratischen Tradition in Deutschland wissen wir: Eine Demokratie muss wehrhaft sein. Sie darf nicht abwarten, bis ihre Feinde die Oberhand gewinnen.

Neue rechtliche Gutachten – wie das der Gesellschaft für Freiheitsrechte – sowie die fortlaufende Erkenntnislage der Verfassungsschutzbehörden zeigen, dass eine zeitnahe Prüfung notwendig ist. Wenn die Voraussetzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit vorliegen, muss die Politik auch die Verantwortung übernehmen und die entsprechenden Schritte vor dem Bundesverfassungsgericht einleiten.

Klarheit gegenüber der Organisation – Verantwortung für die Menschen

Ein Verbotsverfahren richtet sich gegen verfassungsfeindliche Strukturen und extremistische Organisationen – niemals gegen Wählerinnen und Wähler. Kein Gericht kann und wird uns die politische Aufgabe abnehmen, die Menschen für die Demokratie zurückzugewinnen, ihre Sorgen ernst zu nehmen und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unseres Staates täglich neu zu stärken.

Wir lassen die Instrumente unseres Grundgesetzes nicht im Schrank verstauben. Wir prüfen und nutzen sie im Ernstfall – für die Freiheit und für unsere Demokratie!

Dialogforum: Gut vorbereitet – Wie funktioniert Katastrophenschutz in Hamburg?

Ob Extremwetterlagen oder Stromausfall: Die Ereignisse der letzten Jahre zeigen eindrücklich, wie wichtig ein starker und verlässlicher Bevölkerungsschutz ist. Doch wie gut ist Hamburg im Ernstfall vorbereitet? Welche Maßnahmen treffen die Einsatzkräfte, und wie sorgt man in den eigenen vier Wänden richtig vor?

Über diese und weitere Fragen möchte ich gemeinsam mit der SPD-Fraktion Hamburg mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Ich lade Sie herzlich zu unserem Dialogforum ein:

  • Wann: Freitag, 9. Oktober 2026 | 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
  • Wo: Kaisersaal des Hamburger Rathauses (Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg)
  • Veranstalter: SPD-Fraktion Hamburg

Praktische Einblicke und direkter Austausch mit den Fachleuten

Anstelle reiner Vorträge setzen wir auf das persönliche Gespräch: In kleinen Tischgruppen haben Sie die Gelegenheit, den Expertinnen und Experten der Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden direkt Ihre Fragen zu stellen.

Zudem zeigen wir vor Ort ganz praktisch, was wirklich in einen Notfallrucksack gehört und wie eine sinnvolle Notreserve für Zuhause aussieht.

Programm & Ablauf

  • Begrüßung: Dirk Kienscherf (Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg)
  • Moderation: Sören Schumacher (Innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg)
  • Gesprächspartner vor Ort: Vertretungen der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, des Technischen Hilfswerks (THW), der Führungsakademie der Bundeswehr sowie der Abteilung Krisenbewältigung und Bevölkerungsschutz
  • Im Anschluss: Get-together für weitere individuelle Gespräche und Ausklang

Anmeldung und organisatorische Hinweise

Da die Plätze im Kaisersaal begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Ein Einlass ohne vorherige Anmeldung ist leider nicht möglich.

Sicherheitshinweis des Hamburger Rathauses: Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen Jacken/Mäntel sowie Taschen, die größer als DIN A4 sind, an der Garderobe abgegeben werden müssen.

Ich freue mich auf spannende Fragen, wertvolle Einblicke und den gemeinsamen Austausch mit Ihnen!

Erfolgreicher Bürgerdialog im Harburger Binnenhafen: Transparenz und verbindlicher Abbaupfad für Unterkunft im Hotel „The niu Quay“

Staatsrätin Funda Gür und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher im Bürgerdialog.

Am Mittwochabend, den 23. September 2026, durfte ich zahlreiche Anwohnerinnen, Anwohner und Interessierte zu einem öffentlichen Bürgerdialog in der voll besetzten Fischhalle Harburg begrüßen. Thema des Abends war die temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ im Binnenhafen zur Unterbringung geflüchteter Menschen.

Gemeinsam mit Staatsrätin Funda Gür (Sozialbehörde) sowie Vertretern der städtischen Betreibergesellschaft Fördern & Wohnen (F&W) haben wir uns den Fragen, Sorgen und Anliegen der Nachbarschaft gestellt. Ich habe die Moderation übernommen, um einen strukturierten und sachlichen Dialog auf Augenhöhe zu gewährleisten.

Offene Worte und Entschuldigung für die Vorfeldkommunikation

Zu Beginn der Veranstaltung fand Staatsrätin Funda Gür deutliche Worte: Sie räumte Versäumnisse bei der Information der Bürgerinnen, Bürger und ansässigen Unternehmen im Vorfeld der Standortentscheidung ein und entschuldigte sich im Namen der Behörde ausdrücklich für die mangelnde Kommunikation.

In der anschließenden, intensiven Diskussion konnten wir wesentliche Punkte klären:

  • Die Hintergründe und Zwänge bei der städtischen Standortwahl,
  • Standortleitung durch Fördern & Wohnen vor Ort,
  • sowie die konkreten Rahmenbedingungen für das Quartier.

Verbindlicher Abbaupfad schafft Planungssicherheit

Ein zentrales Ergebnis des Abends war die Bekräftigung des verbindlichen und monatlichen Abbauplans durch die Sozialbehörde. Damit gibt es einen klaren Zeitrahmen und verlässliche Planungssicherheit für Harburg:

  • 1. Oktober 2026: Unterbringung von 340 geflüchteten Menschen im Hotel
  • 1. Januar 2027: Belegungsstopp und Beginn des sukzessiven Abbaus (-50 Plätze pro Monat)
  • 1. Februar 2027: Reduzierung auf 290 Plätze
  • 1. März 2027: Reduzierung auf 240 Plätze
  • 1. April 2027: Reduzierung auf 190 Plätze
  • 1. Mai 2027: Reduzierung auf 140 Plätze
  • 1. Juni 2027: Reduzierung auf 90 Plätze
  • 30. Juni 2027:0 Plätze – Vollständiges Ende der Nutzung

Mein Fazit

Das sehr große Interesse und die voll besetzte Fischhalle haben gezeigt, wie wichtig der direkte und persönliche Dialog vor Ort ist. Die Bürgerinnen und Bürger haben ihre Anliegen klar und sachlich formuliert. Es war ein entscheidender Schritt, dass die Behörde Versäumnisse in der Kommunikation offen eingeräumt und gleichzeitig einen verbindlichen Fahrplan vorgelegt hat. Dieser Abbaupfad schafft echte Transparenz für unseren Stadtteil.

Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern für den engagierten Austausch, den Podiumsgästen für die klaren Antworten sowie dem Team der Fischhalle Harburg für die tolle Gastfreundschaft!

Fördern & Wohnen (F&W) bleibt während der gesamten Nutzung als Standortleitung und Betreuung Ansprechpartner für die Nachbarschaft.

Bürgerdialog in Harburg: Ihre Fragen, direkte Antworten

Für unseren Bezirk ist die geplante temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ ein wichtiges Thema. Als Ihr Harburger Bürgerschaftsabgeordneter lade ich Sie herzlich zum gemeinsamen Austausch ein. Mir ist besonders wichtig, dass wir nicht übereinander, sondern miteinander sprechen.

Kommunalpolitik lebt vom Miteinander und vom direkten Austausch. Um Raum für Ihre Fragen, Bedenken und Anregungen zu schaffen, veranstalte ich morgen Abend einen Bürgerdialog in der Fischhalle Harburg. Ich freue mich sehr, dass Staatsrätin Funda Gür aus der Sozialbehörde meiner Einladung gefolgt ist und vor Ort Rede und Antwort stehen wird.

Die Veranstaltung auf einen Blick

  • Datum: Mittwoch, 23. September 2026
  • Uhrzeit: Ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
  • Ort: Fischhalle Harburg
  • Moderation: Sören Schumacher, Harburger Bürgerschaftsabgeordneter
  • Gast: Staatsrätin Funda Gür (Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration)

Die zentralen Themen des Abends

Beim Bürgerdialog möchten wir Ihnen die Hintergründe der Entscheidung sachlich und transparent erläutern sowie Klarheit über die Rahmenbedingungen schaffen:

  1. Direkter Dialog & Transparenz
    Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt an die Vertretung der Sozialbehörde und an mich zu richten. Wir nehmen Ihre Anliegen ernst und wollen Raum für eine sachliche Diskussion bieten.
  2. Hintergründe zur Standortwahl im Harburger Binnenhafen
    Die Unterbringungssituation in ganz Hamburg ist weiterhin angespannt. An diesem Abend erfahren Sie mehr über die gesamtstädtische Lage und die Kriterien, die zur Wahl des Standorts im Binnenhafen geführt haben.
  3. Verbindlicher Abbaupfad und klare Fristen
    Die Nutzung des Hotels ist zeitlich klar begrenzt. Der Belegungsstopp greift ab dem 1. Januar 2027 – ab diesem Zeitpunkt werden keine neuen Personen mehr aufgenommen. Die vollständige und verbindliche Schließung des Standorts erfolgt am 30. Juni 2027.

Kommen Sie vorbei und bringen Sie sich ein!

Transparenz und der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern in Harburg sind mir ein persönliches Anliegen. Kommen Sie morgen Abend vorbei, nutzen Sie die Fragerunde und lassen Sie uns gemeinsam konstruktiv über die Entwicklung vor Ort sprechen.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (2. September 2026)

nach der Sommerpause ist die Bürgerschaft in dieser Woche wieder in die parlamentarische Arbeit gestartet – und gleich mit einem der wichtigsten Themen der kommenden Monate: dem Haushalt für die Jahre 2027 und 2028. Die Ausgangslage ist herausfordernd: Die Einnahmen wachsen langsamer als erhofft, während die Kosten für soziale Leistungen, Personal und Zinsen weiter steigen. Auf diese Entwicklungen haben wir aus Hamburg heraus nur begrenzt Einfluss. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt mit Augenmaß handeln. Der Senat strebt eine Entlastung des Haushalts um 600 Millionen Euro jährlich an und hält gleichzeitig an hohen Investitionen fest: Mehr als drei Milliarden Euro sollen künftig jährlich in Schulen, Wohnungen, Schienen, Brücken und den Hafen fließen, ergänzt um rund 2,66 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes. Das ist ein verantwortungsvoller Kurs für Hamburg: Wir setzen Prioritäten und wir achten darauf, dass die notwendigen Belastungen sozial ausgewogen bleiben und zentrale Leistungen für die Menschen in unserer Stadt nicht infrage gestellt werden.

Ein zweites wichtiges Thema der Sitzung betrifft den technischen Fortschritt und seine Grenzen. Smartglasses mit eingebauter Kamera machen es möglich, Menschen zu filmen, ohne dass diese es bemerken. Damit gerät ein Grundrecht unter Druck: das Recht, selbst zu entscheiden, ob und wie man aufgenommen wird. Technischer Fortschritt darf nicht dazu führen, dass wir uns im Alltag ständig fragen müssen, ob wir gerade unbemerkt gefilmt werden. Die Nutzung solcher Brillen wird nun in den Bädern von Bäderland sowie in Bussen und Bahnen des HVV ausgeschlossen. Zugleich soll sich Hamburg auf Bundesebene für strengere Vorgaben und gegen den Einsatz von Gesichtserkennung durch Privatpersonen im öffentlichen Raum einsetzen.

Auch die Situation rund um das Abrigado war Thema in der Bürgerschaftssitzung. Wenn wir über das Abrigado sprechen, sprechen wir über Menschen mit schwersten Schicksalen, aber auch über reale Nutzungskonflikte für Anwohnerinnen und Anwohner und vor allem für die angrenzenden Schulen und Kitas am Schwarzenberg. Die Lage hat sich durch eine veränderte Drogenszene zuletzt verschärft. Hierauf müssen wir reagieren. Nach den Ereignissen im Juni haben wir bereits konsequent Sofortmaßnahmen umgesetzt: mehr Polizeipräsenz, ein zusätzlicher Sicherheitsdienst, verstärkte Straßensozialarbeit und ein engerer Schutz der Schulen. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an der Verlagerung des Abrigado in neue Räume an die Buxtehuder Straße. Ein Interimsstandort, wie ihn manche fordern, klingt nach einer schnellen Antwort, hält der Realität aber nicht stand. Eine Drogenhilfeeinrichtung mit Konsumraum und medizinischer Versorgung lässt sich nicht einfach irgendwo aufstellen und außerdem bindet dies zusätzliche Kapazitäten. Deshalb setzen wir auf die Buxtehuder Straße, wo der Spatenstich hoffentlich noch in diesem Jahr erfolgen kann. Die Harburger haben ein Recht auf Sicherheit und die Hilfebedürftigen haben ein Recht auf Hilfe – beidem werden wir mit diesem Weg gerecht.

Nach der Sommerpause kam der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dirk Kienscherf, auf seiner Sommertour auch nach Harburg. Bei einem politischen Frühstück im Herbert-Wehner-Haus sprach er mit den Harburgerinnen und Harburgern. Anschließend besuchte er den frisch umgebauten Kultur Palast Harburg, der am 4. September seine Wiedereröffnung feierte. Im Anschluss gingen wir in Quartiersbüro im Phoenix-Viertel, um uns über die Lage vor Ort zu informieren. Solche Begegnungen geben uns wichtige Impulse für unsere politische Arbeit.

Die Anmietung von Plätzen im neuen Hotel the niu Quay im Harburger Binnenhafen zur Unterbringunggeflüchteter Menschen aus der Ukraine hat viele überrascht, auch uns Abgeordnete aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung. Umso wichtiger war es, rasch das Gespräch mit der Sozialbehörde und der Senatorin zu suchen, das inzwischen eng und konstruktiv läuft. Hintergrund für die Anmietung ist eine angespannte Lage: Die Belegungsquote in den Hamburger öffentlichen Unterbringungen liegt derzeit bei 103 Prozent, sodass es notwendig war, kurzfristig zusätzliche Plätze einzurichten. Gleichzeitig gilt die Zusage an Harburg unverändert fort: Die Standorte in der Fegro-Halle, auf dem Schwarzenberg und am Röhricht werden wie geplant abgebaut. Für die Belegung des Hotels gibt es nun einen klaren zeitlichen Rahmen: Die Vollbelegung ist bis Ende 2026 vorgesehen, anschließend wird schrittweise leergezogen, sodass die Nutzung durch fördern&wohnen spätestens zum 1. Juli 2027 endet. Damit die Menschen im Binnenhafen aus erster Hand informiert werden, wird es zudem eine eigene Veranstaltung für Anwohnerinnen, Anwohner sowie Geschäfte und Firmen vor Ort geben.

Sommertour durch Harburg mit Dirk Kienscherf

Ein abwechslungsreicher und starker Tag für unseren Bezirk: Gemeinsam mit unserem SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Kienscherf war ich auf Sommertour in Harburg unterwegs.

Die Stationen der Sommertour

  • Auftakt im Herbert-Wehner-Haus: Beim Bürgerfrühstück stand Dirk Kienscherf den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Vielen Dank für die engagierten Fragen und den ehrlichen, direkten Austausch!
  • Vorfreude auf den Kulturpalast Harburg: Wir haben den fast fertiggestellten Kulturpalast besucht. Der neue Saal und die modernisierten Räumlichkeiten sind wirklich beeindruckend. Dem gesamten Team wünschen wir schon jetzt einen erfolgreichen Start zur bevorstehenden Eröffnung!
  • Starke Stadtteilarbeit im Phoenix-Viertel: Zum Abschluss ging es zu „Tollerort“. Die dort geleistete Arbeit für den Stadtteil ist unschätzbar wertvoll – danke für diesen unermüdlichen Einsatz vor Ort!

Gute Gespräche, zukunftsweisende Projekte und viel Engagement für unser Harburg – ein rundum gelungener Tag.

Ein Monat voller Politik-Einblicke!

Gelungener Abschluss unseres Mentoring-Programms! Einen Monat lang hatten engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, hinter die Kulissen der Hamburger Politik zu blicken.

Gemeinsam mit meiner Kollegin Claudia Loss durfte ich die Gruppe auf dieser spannenden Reise begleiten. Die Stationen waren vielfältig und gingen tief in die parlamentarische Praxis:

Hamburger Bürgerschaft & ihre Ausschüsse (Landesebene live erleben)

Bezirksversammlung Harburg & ihre Ausschüsse (Politik direkt vor Ort)

Das Highlight zum Abschluss: Am heutigen Abschlussabend stand uns der Harburger Bezirksamtsleiter Christian Carstensen für ein offenes, spannendes Gespräch Rede und Antwort. Ein großartiger Austausch auf Augenhöhe!

Ein riesiges Dankeschön!

Ein solches Programm lebt vom Mitmachen. Unser ganz herzlicher Dank gilt den motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Neugier und die tollen Diskussionen. Ebenso bedanken wir uns bei den vielen Mentorinnen und Mentoren, die sich die Zeit genommen und ihr Wissen so engagiert geteilt haben!

Unser Fazit: Das Feedback war durchweg positiv. Es ist großartig zu sehen, wie viel Interesse und Energie für unsere Demokratie mitgebracht wird!

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (20. Mai 2026)

In der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am 20. Mai 2026 hat die SPD-Fraktion erneut deutlich gemacht, wofür wir stehen: eine moderne, handlungsfähige Stadt, die die Lebensrealität der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Themen.

Den Auftakt bildete die Aktuelle Stunde zur Digitalisierung. Der aktuelle Bitkom-Länderindex bescheinigt Hamburg eine bundesweite Spitzenposition – Platz 1 bei digitaler Wirtschaft und digitaler Infrastruktur. Dieser Erfolg ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Bürgerinnen und Bürger sollen Behördengänge einfach online erledigen können, Unternehmen schneller Genehmigungen erhalten und Verwaltung insgesamt effizienter und nutzerfreundlicher werden. Wir setzen auf offene und europäische Softwarelösungen und stärken konsequent unsere digitale Souveränität und Cybersicherheit. Gleichzeitig investieren wir konsequent in moderne Rechen- und Dateninfrastrukturen, treiben die Registermodernisierung voran und entwickeln Verwaltungsleistungen konsequent aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger weiter. Ein moderner Staat muss für seine Bürgerinnen und Bürger erreichbar und handlungsfähig sein – Hamburg zeigt, wie das geht.

Die Bürgerschaft hat sich klar hinter den Hamburger Weg bei der Wärmeversorgung gestellt. Gemeinsam mit den Grünen haben wir uns für den Erhalt der Länderöffnungsklausel im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz des Bundes eingesetzt. Hamburg hat eine klare kommunale Wärmeplanung, individuelle Quartierskonzepte und bewährte Förderstrukturen. Ob Mietervertreter, Genossenschaften oder Handwerker, alle haben sich auf die Hamburger Vorgaben eingespielt. Rund 40 Prozent der städtischen CO2-Emissionen entstehen im Wärmebereich. Wer die Hamburger Klimaziele erreichen will, muss gerade hier konsequent vorankommen. Diese dürfen nicht durch ein unflexibles Bundesgesetz ausgehebelt werden. Die Wärmewende entscheidet sich vor Ort – und das wollen wir so erhalten.

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