Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (20. Mai 2026)

In der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am 20. Mai 2026 hat die SPD-Fraktion erneut deutlich gemacht, wofür wir stehen: eine moderne, handlungsfähige Stadt, die die Lebensrealität der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Themen.

Den Auftakt bildete die Aktuelle Stunde zur Digitalisierung. Der aktuelle Bitkom-Länderindex bescheinigt Hamburg eine bundesweite Spitzenposition – Platz 1 bei digitaler Wirtschaft und digitaler Infrastruktur. Dieser Erfolg ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Bürgerinnen und Bürger sollen Behördengänge einfach online erledigen können, Unternehmen schneller Genehmigungen erhalten und Verwaltung insgesamt effizienter und nutzerfreundlicher werden. Wir setzen auf offene und europäische Softwarelösungen und stärken konsequent unsere digitale Souveränität und Cybersicherheit. Gleichzeitig investieren wir konsequent in moderne Rechen- und Dateninfrastrukturen, treiben die Registermodernisierung voran und entwickeln Verwaltungsleistungen konsequent aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger weiter. Ein moderner Staat muss für seine Bürgerinnen und Bürger erreichbar und handlungsfähig sein – Hamburg zeigt, wie das geht.

Die Bürgerschaft hat sich klar hinter den Hamburger Weg bei der Wärmeversorgung gestellt. Gemeinsam mit den Grünen haben wir uns für den Erhalt der Länderöffnungsklausel im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz des Bundes eingesetzt. Hamburg hat eine klare kommunale Wärmeplanung, individuelle Quartierskonzepte und bewährte Förderstrukturen. Ob Mietervertreter, Genossenschaften oder Handwerker, alle haben sich auf die Hamburger Vorgaben eingespielt. Rund 40 Prozent der städtischen CO2-Emissionen entstehen im Wärmebereich. Wer die Hamburger Klimaziele erreichen will, muss gerade hier konsequent vorankommen. Diese dürfen nicht durch ein unflexibles Bundesgesetz ausgehebelt werden. Die Wärmewende entscheidet sich vor Ort – und das wollen wir so erhalten.

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Politik hautnah: Harburger Politik-Mentoring startet wieder im Juni

Einen Monat lang hinter die Kulissen der Hamburger Politik blicken und nicht nur zuschauen: Das ermöglicht ein kostenfreies Mentoring-Programm, zu dem Harburgerinnen und Harburger jetzt wieder eingeladen sind. Von der Bezirksversammlung bis ins Hamburger Rathaus

Was bewegt Abgeordnete? Wie werden Entscheidungen vorbereitet? Und wie sieht der Arbeitsalltag in der Politik tatsächlich aus – jenseits der öffentlichen Bühne? Antworten auf diese Fragen erhalten Teilnehmende des Politik-Mentorings, das die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Claudia Loss und Sören Schumacher im Juni 2026 anbieten.

Das vierwöchige Programm verbindet Theorie und Praxis: Neben dem Besuch einer Bürgerschaftssitzung (17. Juni 2026) und der Teilnahme an der Bezirksversammlungssitzung (30. Juni 2026) können die Teilnehmenden auch Fachausschüsse besuchen und erleben, wie politische Arbeit im Detail funktioniert. Die meisten Termine finden abends statt und lassen sich gut mit Beruf und Alltag vereinbaren. Für Fragen und Austausch mit den Abgeordneten ist ausreichend Zeit eingeplant.
Mitmischen, nicht nur zuschauen

Das Programm startet am 8. Juni 2026 mit einer Auftaktveranstaltung und endet am 3. Juli 2026 mit einem gemeinsamen Abschluss. „Demokratie lebt davon, dass Menschen nicht nur wählen, sondern selbst Verantwortung übernehmen und ihre Perspektiven einbringen“, erklärt Claudia Loss die Idee hinter dem Mentoring. Sören Schumacher ergänzt: „Wir möchten zeigen, dass die Türen der Politik offen stehen – für alle, die neugierig sind.“

Voraussetzungen
Mindestalter 16 Jahre · zeitliche Flexibilität im Juni (Termine überwiegend abends) · keine Parteimitgliedschaft erforderlich · Teilnahme kostenfrei

Jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt
Interessierte können sich bis zum 5. Juni 2026 unter der E-Mail-Adresse info@soeren-schumacher.de anmelden. Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen.

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (6. Mai 2026)

Die Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am 6. Mai 2026 stand im Zeichen von Erinnerung, Zukunft und konkreter Politik für ein lebenswertes Hamburg.

Vor Beginn der eigentlichen Plenarsitzung hielt die Bürgerschaft eine Feierstunde zum Gedenken an das Kriegsende am 8. Mai 1945 ab. Die Präsidentin der Bürgerschaft und eine Shoah-Überlebende hielten bewegende Gedenkansprachen. Dieser würdige Moment erinnert uns daran, welche Verantwortung wir als Demokratinnen und Demokraten tragen und warum wir unsere Demokratie und Menschenrechte jeden Tag neu verteidigen müssen.

Dem folgte die Regierungserklärung unseres Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher zur Olympia-Bewerbung Hamburgs. Unter dem Titel „Perspektiven der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg – eine Chance für alle“ warb er für das Referendum. Die Hamburgerinnen und Hamburger werden am 31. Mai abstimmen, ob Hamburg sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die Briefwahlunterlagen haben Euch bereits erreicht und ihr könnt schon jetzt abstimmen.

Als SPD stehen wir klar hinter dieser Bewerbung – gemeinsam mit den Grünen und der CDU. Olympia in Hamburg wird nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern eine riesige Chance für Stadtentwicklung, Infrastruktur und internationale Sichtbarkeit. Wir als SPD sind überzeugt: Hamburg ist bereit!

Die Bürgerschaft hat unseren Antrag zur Weiterentwicklung des Fischmarkts und der gesamten Elbmeile angenommen. Der traditionsreiche Markt hat sich gewandelt. Wo früher Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer das frühmorgendliche Bild prägten, kommen heute vor allem Touristinnen, Touristen und Familien, jedoch zu anderen Zeiten und mit anderen Erwartungen. Wir wollen, dass Senat und Bezirk prüfen, ob Öffnungszeiten, Infrastruktur und Marketing an diese neue Realität angepasst werden können. Der Fischmarkt ist ein Aushängeschild unserer Stadt und er soll es bleiben.

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Olympia-Spirit heute Abend in Harburg!

Claudia Loss, Andy Grote und Sören Schumacher.

Große Visionen für unsere Stadt: Heute Abend war Hamburgs Sportsenator Andy Grote zu Gast im Herbert-Wehner-Haus. Auf Einladung unserer Harburger SPD-Vorsitzenden Claudia Loss präsentierte er voller Leidenschaft das Konzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg.

Es war ein Abend voller Emotionen und starker Argumente:

Zukunft gestalten: „Wir können uns die Spiele zutrauen“, betonte Grote. Die Spiele sind mehr als ein Sportevent – sie sind ein Motor für die Infrastruktur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt über Jahrzehnte hinweg.

Mut zum Aufbruch: Es geht darum, Hamburg positiv zu verändern und gemeinsam die Zukunft unserer Stadt zu prägen.

Claudia Loss moderierte die heutige Multiplikatorenveranstaltung mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl – auch bei den kritischen Nachfragen aus der Runde. Ihr Fazit des Abends:

„Im Mittelpunkt steht für uns das Zusammenrücken der Gesellschaft und die Chance, dass Hamburg auch in Zukunft ein wirtschaftlich starkes Herz im Norden bleibt.“

Ein inspirierender Abend, der gezeigt hat: Wenn wir den Mut haben, groß zu denken, können wir Großes erreichen

Weltpolitik im Fokus: Harburg diskutiert den Umbruch

Ein intensiver Abend bei den Harburger Gesprächen der SPD!

In einer Zeit, in der sich die Weltordnung fast täglich verschiebt, war es wertvoll, heute Abend unter die Oberfläche der Schlagzeilen zu schauen. Hier in Harburg wurden neue Machtverhältnisse, transatlantische Brücken und die Sicherheit von morgen analysiert.

Zentrale Erkenntnisse der Debatte:

  • Metin Hakverdi lieferte fundierte Einblicke in die aktuelle Lage der transatlantischen Zusammenarbeit.
  • Prof. Ursula Schröder ordnete die globalen Machtverschiebungen wissenschaftlich und sicherheitspolitisch ein.
  • Ziad Al-Asmar beleuchtete die komplexen Rollen der neuen geopolitischen Akteure.

Dank an Holger Lange, der die Moderation und die vielen Fragen aus dem Publikum souverän leitete.

Fazit des Abends: Weltpolitik ist kein fernes Thema. Entscheidungen in Washington, Brüssel oder Peking haben direkte Auswirkungen auf unser Leben hier in Hamburg. Es ist entscheidend, dass die SPD Harburg diesen Raum für Austausch bietet – für fundierte Information und kritische Nachfragen direkt vor Ort. ???

Danke an alle Bürgerinnen und Bürger, die dabei waren und den Abend mit ihren Diskussionsbeiträgen bereichert haben. So sieht lebendige Demokratie aus.

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (22. April 2026)

Im Mittelpunkt der Aktuellen Stunde der Bürgerschaftssitzung am 22. April 2026 stand die Olympia-Bewerbung Hamburgs. Olympische und Paralympische Spiele sind ein Jahrhundertereignis. Sie schaffen Bilder und Emotionen, die Generationen prägen. Und sie begeistern eine ganze Generation junger Hamburgerinnen und Hamburger für den Sport.

Mit dem Versand der Abstimmungsunterlagen an die Hamburgerinnen und Hamburger hat die entscheidende Phase des Referendums begonnen. Hamburg sollte diese einmalige Chance ergreifen! Olympia bedeutet zusätzliche Investitionen in Sport, Mobilität und Infrastruktur – Mittel, die in diesem Umfang und in dieser Geschwindigkeit sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Der Bund beteiligt sich maßgeblich. Diese Gelder sind an eine Bewerbung geknüpft und lassen sich nicht einfach für andere Projekte umwidmen.

Die Hamburgische Bürgerschaft debattierte im Anschluss eine Vielzahl von Anträgen, von denen hier einige vorgestellt werden:

Viele Menschen wünschen sich, auch bei Pflegebedürftigkeit in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können. Die bestehenden Versorgungsstrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Mit unserem Antrag wollen wir „sorgende Gemeinschaften“ stärken und Angebote im Quartier besser vernetzen. Professionelle Pflegedienste und bürgerschaftliches Engagement sollen dabei enger zusammenarbeiten. Pflege im Quartier ist in der Regel kostengünstiger als stationäre Unterbringung.

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Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg

Spannender Vortrag beim Distriksvorstand der SPD Marmstorf zum Thema Olympia in Hamburg:

Hamburg kann Olympia.
Mit nachhaltigen Spielen, vorhandenen Sportstätten und klarer Planung.

Es geht um mehr als ein Event: um Investitionen in Sport, Infrastruktur und Zusammenhalt.

  • Für Hamburg.
  • Für den Sport.
  • Für eine starke, moderne Stadt.

Politik & Pizza in Harburg!

Claudia Loss und Sören Schumacher nach dem erfolgreichen Abend im Herbert-Wehner-Haus

Am Donnerstagabend (23.4.) haben wir gemeinsam mit vielen Harburgerinnen und Harburgern über die Zukunft unserer Stadt diskutiert.

Die Themen waren vielfältig:

Olympia & Paralympics: Das Referendum steht an – Hamburgs große Chance!

Unser Harburg: Vom ÖPNV über Stadttauben bis zur Aufenthaltsqualität in der City.

Danke für den starken Austausch und eure Impulse! Wir nehmen eure Anliegen direkt mit in die Bürgerschaft.

Harburger Gespräch – Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns? / 28. April 19 Uhr

Die internationale Ordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Neue Machtzentren entstehen, geopolitische Rivalitäten verschärfen sich, und internationale Politik wird zunehmend durch strategische Interessen und globale Einflusskämpfe geprägt. Doch was bedeuten diese Entwicklungen konkret für uns? Erleben wir gar eine Renaissance imperialer Machtpolitik?
Diesen Fragen widmen sich die nächsten Harburger Gespräche am:

Dienstag, 28. April 2026, um 19:00 Uhr
PHNX Aparthotel Hamburg
Hannoversche Str. 88a
21079 Hamburg

Unter dem Titel
„Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns?“
diskutieren hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und sicherheitspolitischer Praxis über die aktuellen globalen Machtverschiebungen und ihre Auswirkungen auf Deutschland und Europa.
Auf dem Podium begrüßen wir:

Metin Hakverdi, Transatlantikkoordinator der Bundesregierung
Ziad Al-Asmar, Generalstabsoffizier und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik
Prof. Ursula Schröder, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Die Moderation übernimmt Holger Lange, Staatsrat a.D.

Die Harburger Gespräche verstehen sich als offenes Forum für politische Debatte und bringen regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um komplexe außen- und sicherheitspolitische Entwicklungen verständlich zu machen und gemeinsam zu diskutieren.
Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter: harburger-gespraeche@spd-hamburg.de
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und auf eine spannende Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.