Über Cannabis und Radschnellwege – DialogP am Heilwig Gymnasium

Schnell können Politikerinnen und Politiker fern und unnahbar wirken, wenn man sie nur aus den Medien oder von Wahlplakaten kennt. Doch besonders für junge Menschen, die zukünftigen Wählerinnen und Wähler, ist der persönliche Kontakt zu Politikerinnen und Politikern wichtig. Deswegen organisiert die Hamburgische Bürgerschaft in Zusammenarbeit mit DialogP zum wiederholten Mal diese Dialogveranstaltung und ermöglicht es damit Schülerinnen und Schülern in Hamburg, Brandenburg und Berlin Politik hautnah zu erleben.

Sören Schumacher besuchte am Montag, dem 11. September 2017 mit drei weiteren Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft das Heilwig Gymnasium und diskutierte dort knapp zwei Stunden mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 12 über lokalpolitische Themen. Es wurden alle sechs Parteien der Hamburgischen Bürgerschaft eingeladen, doch nicht alle konnten zusagen. So waren mit Sören Schumacher für die SPD noch die Grünen, CDU und FDP vertreten. „Über Cannabis und Radschnellwege – DialogP am Heilwig Gymnasium“ weiterlesen

Gedenkveranstaltung anlässlich des Massakers von Józefów

Mahnmal in Józefów

Vor 75 Jahren, am 13. Juli 1942, wurden in Józefów in Polen mindestens 1500 jüdische Frauen, Kinder und Männer vom Hamburger Polizei-Bataillon 101 erschossen. An dieses Massaker erinnert die Polizeiakademie Hamburg am 8. September 2017 mit einer Gedenkveranstaltung anlässlich des ersten Jahrestages der Einweihung des Mahnmals in Gedenken an die Opfer. Auch Sören Schumacher möchte seine tiefe Anteilnahme bekunden.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Polizeipräsidenten Herrn Ralf Martin Meyer und einem Grußwort von Herrn Piotr Golema, dem Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg, berichtet Frau Rima Neumann über die Hintergründe des Massakers. Die Polizeiakademie ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Frau Neumann ist als Lehrerin für Politik für die Ausbildung der Polizisten mitzuständig und organisiert eine jährliche Gedenkreise für junge Polizisten in Ausbildung und Studium. „Gedenkveranstaltung anlässlich des Massakers von Józefów“ weiterlesen

Gratulation zum Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft

Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017
Übergabe des Körper-Preises an Prof. Dr. Karsten Danzmann

Vor 1.3 Mio Jahren kreisten zwei schwarze Löcher umeinander, berührten sich und verschmolzen ineinander. Dass dies große Wellen, sogenannte Gravitationswellen auslösen würde, hatte schon Albert Einstein letztes Jahrhundert vorhergesagt. Einstein allerdings bezweifelte, dass man diese Wellen jemals nachweisen könnte. Den Mut sich gegen Einstein zu stellen, bewies Prof. Dr. Karsten Danzmann. Mehr als 25 Jahre hat er sich zusammen mit einem internationalen Forscherteam vorbereitet und auf ein Signal aus dem Weltall gewartet. Ende September 2015 hat das Weltall endlich geantwortet: Die Gravitationswellen und damit auch die schwarzen Löcher konnten direkt nachgewiesen werden. Für die exzellente Forschung, Ausdauer und damit den Eintritt in ein bisher unerforschten Raum des Alls zeichnet die Körber-Stiftung Prof. Dr. Karsten Danzmann mit einem Preisgeld von 750.000€ für die weitere Forschung aus. Prof. Dr. Karsten Danzmann hat noch viel vor, „bis zum Urknall zurück“ will er noch forschen. Sören Schumacher gratuliert Prof. Dr. Karsten Danzmann herzlich und wünscht ihm für die weitere Forschung alles Gute und viel Erfolg.

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Auftakt zur Konferenz der Ostseeparlamentarier

Baltic Sea Parliamentary Conference in Hamburg 2017
Carola Veit eröffnet die BSPC

Erstmalig tagt in Hamburg die Konferenz der Ostseeparlamentarier. Zum Auftakt der dreitägigen Zusammenkunft lud Bürgerschaftspräsidentin Carloa Veit, zugleich Präsidentin der Konferenz, am Sonntag, dem 3. September, zu einem Empfang ins Hamburger Rathaus ein.

Zu der von der Hamburgischen Bürgerschaft ausgerichteten 26. Ostseeparlamentarierkonferenz (Baltic Sea Parliamentary Conference, BSPC) treffen sich vom 3. bis zum 5. September Vertreterinnen und Vertreter von elf nationalen und regionalen Parlamenten der gesamten Ostseeregion sowie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Insgesamt sind 200 Teilnehmer angemeldet. Themen werden die Zusammenarbeit im Ostseeraum, Wissenschaft und Forschung, nachhaltiger Tourismus sowie die demokratische Teilhabe im digitalen Zeitalter sein. „Auftakt zur Konferenz der Ostseeparlamentarier“ weiterlesen

Hamburg sagt Danke

The Young ClassX auf dem Sommerfest der Landesvertretung Hamburgs in Berlin

Strahlendes Sommerwetter, drei Bühnen, fast 60 Stände mit Leckereien aller Art und nahezu 3000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Das sind die Eckdaten der Feier, zu der die Hamburger Landesvertretung in Berlin am Dienstag, dem 29. August eingeladen hatte, und die von Bürgermeister Olaf Scholz gemeinsam mit Staatsrat Wolfgang Schmidt eröffnet wurde.

Sören Schumacher war in diesem Jahr zum ersten Mal für das Fest nach Berlin gefahren. „Mit diesem schönen Fest sagt Hamburg seinen Partnern und Freunden Danke. Außerdem gibt es Gelegenheit zu Gesprächen mit Gästen aus ganz Deutschland.“ Und dabei geht es, wie Schumacher und andere bestätigen, so gut wie gar nicht um Politik. „Klar, werden auch schon mal politische Themen gestreift, aber sie steht nicht im Mittelpunkt“, so der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete. Gerade für diejenigen, die in den nächsten Tagen voll in den Wahlkampf einsteigen, sei das sehr angenehm. „So eine kleine Auszeit von Politik und Wahlkampf tut gut und gibt neuen Schwung.“

G20-Krawalle: Einstieg in die ernsthafte Aufarbeitung – Fortsetzung folgt im Sonderausschuss

Bis nach Mitternacht, über acht Stunden hat sich der Innenausschuss der Bürgerschaft in einer Sondersitzung mit den G20-Krawallen beschäftigt. Viele Fragen konnten geklärt werden, viele Fragen aufgrund der noch laufenden Ermittlungen noch nicht. Die Aufarbeitung soll nun im Sonderausschuss fortgesetzt werden.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks (Grüne) bekräftigten ihr Angebot an die Opposition, die weitere Aufarbeitung gemeinsam im Sonderausschuss anzugehen: „Wir werden noch in der Sommerpause auf die Opposition zugehen, um gemeinsam einen Fahrplan zu besprechen. Alle weiteren Fragen sollen auf den Tisch. Bis hin zum Bürgermeister sollen und werden alle Verantwortlichen Rede und Antwort stehen. Die ausführlichen Beratungsergebnisse von letzter Nacht und eine detaillierte Aktenvorlage sollten eine gute Grundlage für die weitere politische Aufarbeitung sein. Wir wollen dazu ausdrücklich einen möglichst breiten Konsens mit der Opposition. Wir schlagen den 31. August 2017 als konstituierende Sitzung vor, um Aktenvorlage und Arbeitsplan zu beschließen. die eigentliche Arbeit sollte dann im September beginnen. Weitere Ermittlungsergebnisse werden dann vorliegen – gerade auch zu Tat- und Täterstrukturen. Es ist jetzt die Pflicht des Parlaments, die Verantwortung für die Aufarbeitung zu übernehmen. Dazu reichen wir der Opposition die Hand. Unser gemeinsame Herausforderung ist, auch parlamentarisch einen Beitrag zu leisten, dass sich so etwas in Hamburg nicht wiederholt.“ „G20-Krawalle: Einstieg in die ernsthafte Aufarbeitung – Fortsetzung folgt im Sonderausschuss“ weiterlesen

Chance für Europa jetzt nutzen

Gruppe von sechzehn leitenden Bediensteten von EU-Institutionen und leitenden Ministerialbeamten aus den EU-Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidatenländern

Wer die deutsche Sprache erlernen oder sich näher mit der Kultur, Geschichte und Politik Deutschlands befassen möchte, dem steht in aller Welt das Goethe-Institut zur Verfügung. Es ist auf fünf Kontinenten, in 98 Ländern mit insgesamt 159 Instituten vertreten.

Sein breit gefächertes Angebot nutzen nicht etwa nur Schüler und Studenten. Auch Menschen, die bereits voll im Berufsleben stehen, finden hier anspruchsvolle Angebote, um ihre Kenntnisse auszubauen. So organisiert beispielsweise das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt in Deutschland im Rahmen des Programms Europanetzwerk Deutsch spezielle Sprachkursen für ausgewählte Personenkreise. Bei diesen Kursen geht es nicht nur um die Verbesserung und Spezialisierung der Sprachkompetenz. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer vertiefte Einblicke in die Politik und Verwaltung in Deutschland erhalten.

Am Dienstag, dem 18. Juli, war eine Gruppe von sechzehn leitenden Bediensteten von EU-Institutionen und leitenden Ministerialbeamten aus den EU-Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidatenländern, die an einem solchen Kurs teilnehmen, zu Gast im Hamburger Rathaus. Dieser Besuch war Teil eines fast zwei Wochen dauernden Kurses, der vor allem in Hamburg stattfand, aber auch einen Tag in Berlin und einen wahlweise in Lübeck oder Kiel umfasste. „Chance für Europa jetzt nutzen“ weiterlesen

Sommerliches Sommerfest

Die Warteschlange der Besucherinnen und Besucher des diesjährigen Parlamentarischen Sommerfestes reichte zeitweilig vom Portal des Rathauses bis zu den Bushaltestellen und zurück. Dank der guten Organisation und vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses mussten die Gäste dennoch nicht lange darauf warten, sich in das Getümmel im italienisch anmutenden Innenhof des Rathauses stürzen zu können.

Mehr als 1600 Gäste waren der Einladung von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit gefolgt und konnten bei sommerlichem Wetter ein schönes Fest genießen. Unter den Gästen waren dieses Mal nicht nur ‚die üblichen Verdächtigen‘, also Prominenz aus Hamburger Politik, Kultur und Wirtschaft. Darüber hinaus hatte das Präsidium der Bürgerschaft kurzfristig rund 80 Betroffene der Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel eingeladen, darunter Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Geschädigte. Sie waren bereits vor Beginn des Festes von der Bürgerschaftspräsidentin persönlich im Kaisersaal des Rathauses begrüßt worden. „Sommerliches Sommerfest“ weiterlesen

Beeindruckende Diskussion mit Schulklasse am Rande der Bürgerschaft

Zur letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft vor Beginn der Parlamentsferien hatte Sören Schumacher eine Klasse des Gymnasiums Corveystraße zu Gast im Rathaus. Als der Besuch während der diesjährigen Europawoche im Mai verabredet wurde, konnte niemand ahnen, wie brisant diese Sitzung sei würde. Denn auf eben dieser gab Bürgermeister Olaf Scholz seine Regierungserklärung zu den gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg.

So war es nicht verwunderlich, dass sich das Gespräch zwischen den Schülerinnen und Schülern und Sören Schumacher einzig um die Ausschreitungen drehten. „Ich war wirklich beeindruckt von den Schülern“, sagt Schumacher. „Sie haben kluge Fragen gestellt und sehr sachbezogen Argumente ausgetauscht.“ Dabei sei es zum einen darum gegangen, wie es zu den Gewaltexzessen kommen konnte und wie man politisch nun weiter vorgehen werde. Zum anderen habe es eine ernste Diskussion darum gegeben, wie die Hamburgerinnen und Hamburger mit den Ereignissen umgehen. „So bedrückend das Thema war, so erfreulich war die Diskussion mit diesen klugen jungen Menschen“, so Schumacher.

Hamburg erwartet klare Distanzierung von jeder Gewalt

Die gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg haben auch den Harburger Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher tief betroffen und entsetzt. „Wie alle friedliebenden Menschen, die an diesen Tagen in Hamburg waren, fühle ich mit den Menschen, deren Eigentum zerstört wurde und mit jenen, die in Angst und Schrecken versetzt wurden oder gar um Leib und Leben fürchteten.“ Er sei froh, so Schumacher, dass die Stadt Hamburg und der Bund sich unverzüglich entschieden haben, schnell und unbürokratisch zu helfen. „Ich weiß aber sehr wohl“, ergänzt er, „dass Geld nicht alles heilen kann. Die kriminellen Krawalle und Gewaltexzesse sitzen vielen Hamburgerinnen und Hamburgern noch in den Knochen und in der Seele. So etwas muss erst einmal verarbeitet werden; da hilft Geld allein nicht. Zur Verarbeitung kann aber sicherlich beitragen, dass genau analysiert wird, was geschehen ist, und dass daraus gegebenenfalls Konsequenzen gezogen werden.“

Er sei zuversichtlich, so Schumacher, dass der Innenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft, dem er selbst angehöre, die Vorbereitung des Gipfels und den Polizeieinsatz in den nächsten Wochen und Monaten intensiv aufarbeiten werde. „Eine Aussage scheint mir allerdings schon jetzt möglich: Es war richtig, dass sich die Polizistinnen und Polizisten in der Schanze nicht in einen Hinterhalt haben locken lassen.“ Darüber hinaus dürfe man bei allem Zorn und unterstellten Unzulänglichkeiten des Polizeieinsatzes nicht vergessen, dass bereits vor Beginn der Gewalttaten mit rund 20.000 Polizisten der größte Polizeieinsatz in der Nachkriegsgeschichte Hamburgs stattfand. „Das war alles andere als eine Kleinigkeit und verdeutlicht, wie ernst die zuständigen Stellen die Gefahren bei der Vorbereitung des Gipfels genommen haben“, so Schumacher. „Hinterher klug zu schnacken und vom Sofa aus zu erklären, was anders hätte laufen müssen, ist eine der leichteren Übungen.“ „Hamburg erwartet klare Distanzierung von jeder Gewalt“ weiterlesen