
Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher ist erneut zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Harburg-Süd/Marmstorf gewählt worden. Am Montag, dem 22. Januar 2018, wurde er von den anwesenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einstimmig in der Funktion bestätigt, die der 41-Jährige seit 2012 innehat. Neuer Stellvertretender Vorsitzender wurde Michael Matthies. Auch er wurde einstimmig gewählt. Gleiches gilt für Renate Kraul-Behrends in ihrer Funktion als Kassiererin. Dem Geschäftsführenden Vorstand wurden sieben Besitzer gewählt. „Damit haben wir wieder einen zahlenmäßig und personell starken Vorstand“, so Sören Schumacher. „Einen solchen benötigen wir dringend. Denn die Zeiten werden für die SPD derzeit nicht eben leichter.“ Als erste Aufgabe hat sich der neue Vorstand ein Seminar für die Mitglieder des Ortsvereins vorgenommen, in dem es vor allem um dessen Arbeitsweise gehen soll. Dazu Sören Schumacher: „Wir wollen uns modernisieren und bessere Angebote gerade für Menschen schaffen, die mitten im Berufsleben stehen.“ Es müsse möglich sein, so Schumacher, die Mitarbeit in der SPD und ein normales Berufsleben unter einen Hut zu bringen. „Wir alle müssen intensiv daran arbeiten, die SPD zu erneuern.“









„Hamburg wird mehr und mehr zum Heimathafen für internationale Spitzenforschung, unserer Perspektiven als Wissensmetropole sind heute besser denn je“, betonte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft a, 06. Dezember. „Neben dem Hafen und dem Handel wird der Faktor Wissenschaft zunehmend zur dritten tragenden Säule, auf der die Entwicklung unserer Stadt und ihr zukünftiger Wohlstand fußt. Mit einer klugen Wissenschaftspolitik haben wir dafür in den letzten Jahren die richtigen Weichen gestellt und investieren massiv in die Modernisierung unserer zahlreichen Universitätsstandorte. Die Inbetriebnahme des European XFEL oder auch die kürzlich erfolgte Eröffnung zweier Institute des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums unterstreichen diese Entwicklung. Mit gezielten Maßnahmen wie dem strategischen Aufwachsen der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Ansiedlung von Fraunhofer-Institutionen oder auch den Exzellenzclustern kommt Hamburg als Wissensmetropole mit großen Schritten voran. Von diesem Schub profitiert unsere Stadtgesellschaft insgesamt: Es entstehen nicht nur neue Arbeitsplätze in der Wissenschaft, sondern auch in Unternehmen. Wir wollen möglichst viele Menschen in unserer Stadt an diesen immensen Fortschritten teilhaben lassen. Beispielhaft dafür steht der Campus Bahrenfeld und unsere jüngste Initiative für das geplante Besucherzentrum. Hamburgerinnen und Hamburger sollen sich dort in Zukunft anschaulich über die Forschungsleistungen informieren können. Ebenso wichtig ist es, dass wir noch mehr Schülerinnen und Schülern als bislang die Tore zur Wissenschaft öffnen wollen. Unser Ziel ist, dass jedes Schulkind nicht nur die Elbphilharmonie, sondern auch den European XFEL und den Forschungscampus Bahrenfeld besuchen soll. Der zukünftige Umgang mit Energieversorgung, Klimaschutz und Gesundheit wirft Fragen auf, die beantwortet werden müssen. Deswegen müssen wir schon heute unsere Kinder mit Schülerlaboren und anderen Angeboten für diese Forschungsfelder begeistern. Die jungen Leute von heute sind der wissenschaftliche Nachwuchs von morgen.“


Vor fast 20 Jahren hat die Initiative Gedenken in Harburg die Harburger Gedenktage ins Leben gerufen, die sie seitdem um den 9. November, den Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, organisiert. Jahr für Jahr gelingt es den Veranstaltern, ein beeindruckendes, umfangreiches Programm auf die Beine zu stellen, an dem sich viele Harburger Kulturschaffende und Institutionen, darunter auch Schulen, beteiligen.