Weltpolitik im Fokus: Harburg diskutiert den Umbruch

Ein intensiver Abend bei den Harburger Gesprächen der SPD!

In einer Zeit, in der sich die Weltordnung fast täglich verschiebt, war es wertvoll, heute Abend unter die Oberfläche der Schlagzeilen zu schauen. Hier in Harburg wurden neue Machtverhältnisse, transatlantische Brücken und die Sicherheit von morgen analysiert.

Zentrale Erkenntnisse der Debatte:

  • Metin Hakverdi lieferte fundierte Einblicke in die aktuelle Lage der transatlantischen Zusammenarbeit.
  • Prof. Ursula Schröder ordnete die globalen Machtverschiebungen wissenschaftlich und sicherheitspolitisch ein.
  • Ziad Al-Asmar beleuchtete die komplexen Rollen der neuen geopolitischen Akteure.

Dank an Holger Lange, der die Moderation und die vielen Fragen aus dem Publikum souverän leitete.

Fazit des Abends: Weltpolitik ist kein fernes Thema. Entscheidungen in Washington, Brüssel oder Peking haben direkte Auswirkungen auf unser Leben hier in Hamburg. Es ist entscheidend, dass die SPD Harburg diesen Raum für Austausch bietet – für fundierte Information und kritische Nachfragen direkt vor Ort. ???

Danke an alle Bürgerinnen und Bürger, die dabei waren und den Abend mit ihren Diskussionsbeiträgen bereichert haben. So sieht lebendige Demokratie aus.

Harburger Gespräch – Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns? / 28. April 19 Uhr

Die internationale Ordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Neue Machtzentren entstehen, geopolitische Rivalitäten verschärfen sich, und internationale Politik wird zunehmend durch strategische Interessen und globale Einflusskämpfe geprägt. Doch was bedeuten diese Entwicklungen konkret für uns? Erleben wir gar eine Renaissance imperialer Machtpolitik?
Diesen Fragen widmen sich die nächsten Harburger Gespräche am:

Dienstag, 28. April 2026, um 19:00 Uhr
PHNX Aparthotel Hamburg
Hannoversche Str. 88a
21079 Hamburg

Unter dem Titel
„Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns?“
diskutieren hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und sicherheitspolitischer Praxis über die aktuellen globalen Machtverschiebungen und ihre Auswirkungen auf Deutschland und Europa.
Auf dem Podium begrüßen wir:

Metin Hakverdi, Transatlantikkoordinator der Bundesregierung
Ziad Al-Asmar, Generalstabsoffizier und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik
Prof. Ursula Schröder, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Die Moderation übernimmt Holger Lange, Staatsrat a.D.

Die Harburger Gespräche verstehen sich als offenes Forum für politische Debatte und bringen regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um komplexe außen- und sicherheitspolitische Entwicklungen verständlich zu machen und gemeinsam zu diskutieren.
Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter: harburger-gespraeche@spd-hamburg.de
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und auf eine spannende Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Harburger Gespräch: Populismus

Von links nach rechts: Matthias Iken, stelv Chefredakteur Hamburger Abendblatt, Holger Lange, Moderator, Prof. Paula Diehl, Christian-Albrecht-Universität und Carsten Brosda, Kultursenator.

Der Populismus, vor allem rechter politischer Orientierung, ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Dies sogar in jahrhundertealten, als gefestigt geltenden Demokratien wie den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Und auch in Deutschland finden populistische Parteien, Bewegungen und Ideen immer mehr Widerhall.

Wo liegen die Ursachen dieser Form politischen Denkens und Handelns, die das gesellschaftliche Klima verändert und Normen und Tabus zerstört? Wie kann es angehen, dass deren Protagonisten und Anhänger mit ihrer immer deutlicher werdenden Verachtung für demokratische Prozesse und Institutionen, für Freiheitsrechte und Rechtsstaatlichkeit auf offene Ohren stoßen? Und wie können diejenigen, die in diesen Entwicklungen eine bedrohliche Krise der Demokratie sehen, sich ihnen entgegenstellen?

Zuhörer des Harburger Gesprächs SPD Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgerschaftswahl im Februar 2020: Jan Koltze, Carsten Brosda, Claudia Loss, Oksan Karakus und Sören Schumacher.

Über diese und andere Fragen wurde beim Harburger Gespräch der SPD am 12. November gesprochen. Im voll besetzten Stellwerk diskutierten Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Broska, Professorin Paula Diehl von der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts Matthias Iken miteinander und mit den Gästen.

„Das war eine intellektuell anspruchsvolle Diskussion abseits des politischen Tagesgeschäfts“, so Sören Schumacher. Das verstehe er nicht als Kritik. Vielmehr sei es wichtig, sich immer wieder die Zeit zu nehmen, tiefergehend über gesellschaftliche und politische Entwicklungen nachzudenken und sie zu analysieren. „Der Populismus gepaart mit den Möglichkeiten der digitalen Öffentlichkeit stellt die Politik und die Zivilgesellschaft vor ganz neue Herausforderungen, die wir verstehen müssen, wenn wir die Zerstörung unserer Demokratie verhindern wollen.“

Weitere Bilder

Harburg 2030: Zukunft in einer Metropole – 13. Harburger Gespräch


13. HARBURGER GESPRÄCH – ANMELDUNG erforderlich! (E-Mail: harburg@spd-hamburg.de)

Hamburg 2030 – Zukunftsentwicklungen in der wachsenden Metropole
Trends, Herausforderungen, Antworten

In den Metropolen wie Hamburg sind die Zukunftstrends und -Herausforderungen zuerst spürbar. Gleichzeitig ist hier aber auch der Ort, die Antworten als „Labor der Mo-derne“ zu finden. Gerade Hamburg profitiert als attraktiver und nachgefragter Wirtschafts-, Wissens- und Kultur-standort von der Urbanisierung und wächst kontinuierlich.

Diese positive Entwicklung hat aber auch Folgen, wie z.B. Verkehrszuwächse, steigende Immobilienpreise, Nachfrage nach städtischer Infrastruktur und größere Flächenverbräuche. Entwicklungen und Trends rechtzeitig zu erkennen ist unabdingbar, um die richtigen Weichenstellungen zu treffen.
Unsere Experten sollen Trends aufzeigen, Herausforderungen benennen, Planungen skizzieren und auch Antworten für den Umgang mit den Zukunftsfragen und deren Gestaltung geben. „Harburg 2030: Zukunft in einer Metropole – 13. Harburger Gespräch“ weiterlesen

Harburger Gespräch: Europa und Russland

13422302_1145977022092507_3432709468549384403_oAm Dienstag, dem 14. Juni, diskutierte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitische Sprecher seiner Fraktion, Niels Annen, als Gast der Harburger Sozialdemokraten mit Dr. Gabriele Kötschau, der Leiterin der Vertretung der Handelskammer Hamburg in St. Petersburg und Prof. Dr. Michael Brzoska, dem Wissenschaftlichem Direktor beim Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg über das Verhältnis zwischen Europa und Russland.

Die Brisanz des Themas und das große Interesse, auf das es stößt, zeigte sich zum einen an den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung, zum anderen an deren lebhafter Beteiligung an der offenen Diskussionsrunde im Anschluss an die Podiumsdiskussion. Wenngleich die Podiumsteilnehmer das Thema aus je unterschiedlichen Richtungen – wirtschaftlich, europapolitisch, außenpolitisch – angingen, so waren sie sich darin einig, dass Deutschland als einer Art Puffer zwischen den USA und Russland eine bedeutende Rolle zukommt. Auch über die Rolle und Aufgabe Deutschlands, die Gespräche mit Russland nicht abbrechen zu lassen, sondern kontinuierlich und beharrlich aufrecht zu erhalten, gab es keinen Dissens. „Das war eine hochinteressante und informative Veranstaltung, an deren Ende man klüger ist vorher. Herzlichen Dank an die drei Diskutanten!“, so Sören Schumacher.