Gemeinsam für Harburg: Bürgermeister Peter Tschentscher und Spitzenkandidat Frank Richter

Bürgermeiter Peter Tschentscher neben dem Harburger SPD Spitzenkandidaten Frank Richter und einigen der SPD Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirksversammlungswahl 2019.

Harburg gehört zu den Hamburger Bezirken, deren Einwohnerzahl in den letzten Jahren am stärksten gewachsen ist. Alles deutet daraufhin, dass dieser Trend anhalten wird. Wer die Pläne und Ideen der Sozialdemokraten für ein neues, größeres und noch lebenswerteres Harburg kennenlernen wollte, der hatte dazu am Dienstag, dem 14. Mai, bei einer Veranstaltung im Feuervogel der Harburger SPD Gelegenheit.

Bürgermeister Peter Tschentscher

Bürgermeister Peter Tschentscher und der Spitzenkandidat der SPD für die Bezirksversammlung Harburg, Frank Richter, erläuterten in kurzen Statements sowie im Gespräch mit den Gästen, was ihnen in Bezug auf den Bezirk besonders wichtig ist. Zusammenfassen ließe sich das in drei Worten: Verkehr, Wohnen, Schulen. Frank Richter versicherte, dass der Wohnungsbau weiterhin hohe Priorität haben werde. Dabei, so betonte er, werden die Sozialdemokraten sicherstellen, dass Wohnraum bezahlbar bleibe und weiterhin ein Drittel der Neubauten Sozialwohnungen sein werden.

Frank Richter

In welchem Maße die Bevölkerung wachsen wird, lässt sich eindrucksvoll an den zu erwarteten Schülerzahlen ablesen: Bis 2030, so Richter in seinen kurzen Ausführungen, werden rund 40 Prozent mehr Kinder und Jugendliche in Harburg leben. Deshalb sollen im Bezirk drei neue Grundschulen – zwei im Kerngebiet, eine in Süderelbe – und eine weiterführende Schule gebaut werden. Außerdem würden die bestehenden Schulen erweitert. „Man könnte auch auf diese Neubauten verzichten und alles so lassen wie es ist. Dann müssten wir jedoch größere Klassen in Kauf nehmen“, erläutert Richter. „Das hieße allerdings, die Qualität des Unterrichts an Harburger zu verschlechtern. So etwas ist mit uns Sozialdemokraten nicht zu machen.“

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SPD Harburg-Süd im Wahlkampf-Modus

Vier Wochen noch bis zur Europawahl und zur Wahl der Hamburger Bezirksversammlungen. Kein Wunder also, dass Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der gesamten EU und erst recht in Hamburg jetzt voll im Wahlkampf-Modus sind.

Das gilt eindeutig auch für die Sozis im Harburger Süden. Am Sonnabend, dem 27. April, legten sie sich mal wieder voll ins Zeug: Am Vormittag standen mit Klaus Fehling und Arne Thomsen zwei der SPD-Kandidaten für die Harburger Bezirksversammlung sowie der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher an einem Infostand bereit, um Fragen zu beantworten, Anregungen und Kritik aufzunehmen und Informationen rund um die Wahlen zu geben.

Sören Schumacher, Klaus Fehling und Arne Thomsen beim plakatieren.

Anschließend war für die drei noch lange nicht Schicht im Schacht. Dann ging es kreuz und quer durch Harburgs Süden, um die zahlreichen Plakate auf Vordermann zu bringen. Danach allerdings, so darf man annehmen, war erst mal Schluss mit Wahlkampf – jedenfalls für dieses Wochenende. Nächste Woche geht‘s weiter!

150 Jahre DRK Harburg

Am 24. Juni 1859 wurde der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant per Zufall Zeuge der Schlacht von Solferino und San Martino, in der im Laufe eines einzigen Tages rund 6000 Soldaten getötet und etwa 25.000 verwundet wurden. Sein Entsetzen über das Leid der Verwundeten und der Umstand, dass diese medizinisch nur unzureichend versorgt und betreut werden konnte, veranlassten Dunant drei Jahre später, im Februar 1863 zur Gründung des Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege, das später in Internationales Komitee vom Roten Kreuz umbenannt wurde. Nur wenig später, im April 1869 wurde in Harburg der „Verein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“gegründet, der als Vorläufer des Harburger Roten Kreuzes gilt.

Das DRK Harburg hatte also allen Grund, Jubiläum feiern. So geschehen am Freitag, dem 26. April. Rund 300 Gäste waren der Einladung zum Festakt in Hotel Lindtner gefolgt. So auch Hamburgs Zweite Bürgemmeisterin Katharina Fegebank, der Generalsekretärdes DRK Christian Reuter und selbstverständlich viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher war unter den Gästen. „Das DRK Harburg engagiert sich hier in vielfältiger Weise“, so Schumacher, „Ohne das DRK wäre die soziale Versorgung im Hamburger Süden nur schwer möglich. Dafür gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ob haupt- oder ehrenamtlich, unser aller Dank.“

Sanierungsfonds Hamburg 2020: Neue Begegnungsstätte im Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Süderelbe

Auf Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und GRÜNEN werden in der heutigen Bürgerschaftssitzung 60.000 Euro für die Unterstützung einer Begegnungsstätte mit Gastronomie und kulturellem Veranstaltungsbetrieb im Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) Süderelbe ermöglicht (siehe Anlage).

Dazu Matthias Czech, Wahlkreisabgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion aus Süderelbe: „Mit der Errichtung eines Cafés im BGZ Süderelbe geht ein Wunsch der Neugrabener und Fischbeker in Erfüllung. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Bürgerschaftsantrag einen wichtigen Teil dazu beitragen können, die Finanzierungslücke für dieses wichtige Projekt zu schließen. Mit den Mitteln werden Räumlichkeiten hergerichtet, eine Küche eingebaut sowie eine Bühne für Theateraufführungen und musikalische Darbietungen ermöglicht. Damit werden neue Begegnungsräume geschaffen, in denen sich Menschen besser kennenlernen können und das Zusammenleben, der gegenseitige Austausch und die kulturelle Vielfalt gestärkt werden. Seit der Eröffnung im Jahr 2012 hat sich das BGZ Süderelbe zum Herzstück gelebter Nachbarschaft und Toleranz im Süderelberaum entwickelt. Das neue Café wird ein wichtiger Ort der kulturellen Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner unter dem Dach des BGZ Süderelbe sein. Ich wünsche schon heute allen zukünftigen Gästen des Cafés viel Freude beim Nutzen der Angebote in den neuen Räumlichkeiten.“

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Harburg.Zukunft.Mitgestalten: Stadt & Stadtentwicklung

Liebe Harburgerinnen und Harburger,
Harburg wächst weiter. Die Veränderungen sind in vielen Stadtteilen des Bezirks sichtbar. An vielen Orten entstehen neue Wohnungen oder Arbeitsplätze für die Menschen in Harburg und die neu Hinzuziehenden. Wir wollen das Wachstum Harburgs gestalten, damit es gelingt, Harburg als attraktiven und lebenswerten Bezirk zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Was wir wollen:

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Harburg.Zukunft.Mitgestalten: Mobilität in Harburg

Liebe Harburgerinnen und Harburger,
wir wollen ein modernes, attraktives und lebenswertes Harburg, in dem in dem gerne gelebt wird. Ein Harburg, das die Herausforderungen der Mobilität in einer wachsenden Stadt vorbildlich löst und dabei seinen liebenswerten Charakter als grüne und lebenswerte Stadt in Zeiten des Klimawandels nicht verliert.

Was wir wollen:

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