Harburg ist für mich und viele andere durch den schlechten Ruf, den er mit sich trägt bekannt. Für viele ist es ein veralteter und gefährlicher Stadtteil Hamburgs.
Die Stadtteilführung mit dem Abgeordneten Sören Schumacher hat mir ein anderes Bild von Harburg gezeigt.
Zuerst waren wir im Harburger Stadtzentrum. Dort haben wir uns die modernen Verwaltungsinstitutionen des Stadtteils und auch die Technische Universität Hamburg angeschaut . Dies ist ein Zeichen für die Modernisierung des Stadtteils, da alles auf einem Punkt versammelt ist und somit auch gut erreichbar.
Danach sind wir auch zum Binnenhafen Harburgs gegangen. Dort sollen weitere alte Fabrikgebäude modernisiert werden. Trotz der Modernisierung sollen die historisch wichtigen Gebäude beibehalten werden. Somit ergibt sich hier erneut die Vermischung von Modernität und Vergangenheit.
Dies gibt meiner Meinung nach, dem Stadtteil Harburg, einen besonderen Flair. Harburg ist für mich ein Zeichen von Modernisierung, aber steht trotzdem für die alten Werte des Stadtteils.
(Bericht vom Schülerpraktikanten Claudio)



Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hält ihre Sitzungen immer mal wieder in den Bezirken Hamburgs ab. „Das ist eine gute Sache“, meint dazu der Harburger Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher. „Denn Eindrücke, die man vor Ort gewinnen kann, sind durch nichts zu ersetzen.“ Am Montag, dem 11. Juni, waren die sozialdemokratischen Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft in Harburg zu Gast.




Vermutlich fühlten sie sich ein bisschen wie zuhause, die 15 Studentinnen und Studenten der Pharmazie aus Marseille, die am Sonnabend, dem 26. Mai, das Hamburger Rathaus besichtigten. Immerhin waren sie in einer Hafenstadt, in der sie mediterrane Temperaturen und Sonnenschein von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang genießen konnten.

Auch Sören Schumacher war für Europa unterwegs. Wie schon seit Jahren war er der Einladung an Hamburger Schulen gefolgt. Am 4. Mai diskutierte er mit Schülerinnen und Schüler in der Schule am See in Steilshoop und am 21. Mai war er Gast einer Klasse im Humboldt Gymnasium in Rönneburg. „Es war schön zu erleben“, so Schumacher, „wie überzeugt die jungen Menschen von der Idee eines gemeinsamen Europa sind. Keiner konnte und wollte sich eine Zukunft vorstellen, in der dieses großartige Projekt gescheitert ist. Ich wünsche und hoffe sehr, dass sie sich in diesem Sinne engagieren und ihre Stimme gegen die erheben werden, die zurück zu Grenzen und Mauern wollen.“