
Um sich an einem Feiertag morgens um 6 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof einzufinden, bedarf es schon eines besonderen Anreizes. Den hatte Sören Schumacher zweifellos. Denn gemeinsam mit fünf anderen Bürgerschaftsabgeordneten, darunter vier Sozialdemokraten, startete er zu dieser frühen Stunde mit einem Bus in Richtung Cuxhaven, um dort. auf Einladung des Kommandeurs des Landeskommandos Hamburg, Kapitän zur See Michael Setzer, an Bord der Fregatte Brandenburg zu gehen.
Um 10 Uhr legte die Fregatte Richtung Hamburg ab. “Es war schon sehr beeindruckend“, so Sören Schumacher, „als uns ab Stade die Großsegler und viele, viele weitere Schiffe und Boote entgegenkamen, um sich hinter der Fregatte einzureihen, die die Einlaufparade zum Hafengeburtstag anführen sollte.“
Nach einer wunderschönen Fahrt bei strahlendem Sonnenwetter die Elbe hinauf liefen die Schiffe der Einlaufparade pünktlich im Hamburger Hafen ein, sodass auch das Anglasen des Hafengeburtstags durch Bürgermeister Olaf Scholz auf der Rickmer Rickmers – Landratten würden sagen, der Bürgermeister läutete die Schiffsglocke – wie geplant erfolgen konnte. Die Fregatte Brandenburg antwortete mit drei Salutschüssen. Damit begann der 827. Hafengeburtstag, der sicherlich als einer der schönsten in die Annalen der Freien und Hansestadt Hamburg eingehen wird.
„Die Fahrt auf der Brandenburg war ein überwältigendes Erlebnis“, schwärmt Sören Schumacher, „Herzlichen Dank an den Kapitän und die Besatzung der Fregatte dafür! Und herzlichen Dank an die vielen, die den Hafengeburtstag so fantastisch organisiert, durchgeführt und für die Sicherheit aller gesorgt haben!“
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„Das war eine super Diskussion!“, so ein begeisterter Sören Schumacher nach einer Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse des Immanuel-Kant-Gymnasiums (IKG) in Marmstorf. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete war eingeladen worden, um im Rahmen des EU-Schulprojekttages 2016 mit den Schülern über die europäische Flüchtlingskrise zu diskutieren. Vorab hatten die jungen Leute ihm einen Fragenkatalog zukommen lassen, der verdeutlichte, dass sie sich bereits intensiv mit dem Thema befasst hatten. „Mich hat sowohl die Diskussionskultur als auch das Engagement der Klasse beeindruckt“, sagt Schumacher, selbst Ehemaliger des IKG. „Da wurde keiner wegen einer anderen Meinung niedergemacht, vielmehr hörten die Schüler einander zu und zeigten sich durchweg dialogorientiert.“ Und auch eigene Ideen wurden eingebracht. Dazu Schumacher: „Die Schülerinnen und Schüler hatten jede Menge Ideen, was die Förderung der Integration der Flüchtlinge angeht. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen“.




Im Juli 2010 unterzeichneten Hamburg und Dar-es-Salaam die Partnerschaftsvereinbarung zwischen beiden Städten. Damit wurde die größte Stadt des ostafrikanischen Staates Tansania, die zugleich dessen wirtschaftliches Zentrum ist, zur bisher jüngsten Partnerstadt Hamburgs. Die am indischen Ozean liegende Stadt verfügt über einen großen Seehafen von internationaler Bedeutung, der als Hauptgüterumschlagplatz und Einfallstor für ganz Ostafrika gilt – ist also wie Hamburg eine weit über die Landesgrenzen hinaus wichtige Hafenstadt.