Zum fünften Mal fand am Montag, dem 15.Februar 2010, die Hamburger Sportgala statt. Etwa 1000 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik waren in der Handelskammer Hamburg zusammen gekommen, um die Hamburger Sportler des Jahres 2009 in insgesamt fünf Kategorien zu ehren. Klar, dass Sören Schumacher als Mitglied der Sportausschusses der Bürgerschaft und aktiver Sportler gerne Gast bei der Veranstaltung war.
Als „Sportlerin des Jahres“ wurde Helke Nieschlag (Rudergesellschaft Hansa), Weltmeisterin im Leichtgewichts-Doppelvierer ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Sportler des Jahres“ ging an Guillaume Gille (HSV Handball) und zur „Mannschaft des Jahres“ wurden die Fußballprofis des FC St. Pauli gewählt – eine Ehrung, die Sören Schumacher, obwohl bekennender HSV-Fan, unterstützte: „Ich fände es ganz toll, wenn Hamburg dank der hervorragenden Leistungen von Pauli bald wieder zwei Mannschaften in der Bundesliga hätte.“
Den „Ehrenpreis für das Lebenswerk“ erhielt Günter Netzer für seine Verdienste als Fußballer, Manager und Kommentator. Auch dies eine Entscheidung, die allgemein Zustimmung fand. „Wenn je ein Mann, der sich Allüren leisten könnte, normal geblieben ist, dann Günter Netzer“, so der Laudator, DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.
German Offshore Award – Preisverleihung im Hamburger Rathaus
Zum 3.Mal wurde am 12.Februar 2010 im Hamburger Rathaus anlässlich eines festlichen Abendessens der German Offshore Award als Senatspreis der Freien und Hansestadt Hamburg verliehen. Der Senatspreis gehört für Bootsbesitzer und Skipper zu den ganz großen nationalen Auszeichnungen und wird in deutschen Gefilden fast wie ein ‚Segeloscar‘ gehandelt. Die Jury – bestehend aus Vertretern führender Hamburger Vereine – hatte 11 Yachten für den Senatspreis nominiert. Als beste Hochseesegler wurden Boris Herrmann und Felix Oehme, die mit Beluga Racer das Portimao Global Ocean Race gewonnen haben, geehrt. Den SGS Jugendpreis für 2009 erhielt die Utsider aus Rostock
Zu den 250 Gästen gehörte auch Sören Schumacher, der selbst Segler ist und daher die Gelegenheit zum Gedankenaustausch gern nutzte. „Ich finde es sehr schön“, so Schumacher, „dass bei diesem Anlass immer auch ein Jugendpreis vergeben wird. Segeln hat – wie viele Mannschaftssportarten – sehr positive Auswirkungen auf Jugendliche. Denn es trainiert und verlangt nach Teamfähigkeit, Ausdauer und Sozialkompetenz. Und ohne sorgfältige Vorbereitung geht gar nichts.“
Hinein ins Nass!
Am Freitag, dem 4.Dezember 2009, fand im Schwimmbad St.Pauli in der Budapester Straße das diesjährige Landesschwimmfest der Behinderten statt. Wie es schon gute Tradition ist, so gab es auch dieses Mal eine Promi-staffel für den Wettbewerb über 4x50m. Für Sören Schumacher als ehemaligem Leistungsschwimmer war die Teilnahme eine Ehrensache. Er trat in der Mannschaft der SPD-Bürgerschaftsfraktion an, der es trotz herkömmlicher Badebekleidung – also ganz ohne Hi-tech-Badeanzüge – gelang, den zweiten (von drei) Plätzen zu belegen.
Jahresempfang des Hamburger Fußballverbandes
Am Montag, 31. August 2009, trafen sich 650 Gäste aus allen Hamburger Vereinen und viele Ehrengäste im Hotel Grand Elysee zum Jahresempfang des Hamburger Fußballverbandes. Unter den Gästen waren auch Sören Schumacher, Juliane Timmermann und Jan Balcke, die als Mitglieder im Sportausschuss des Hamburgischen Bürgerschaft die SPD vertraten. „Es gibt in Hamburg kaum eine bessere Gelegenheit, so viele Menschen zu treffen, die sich für den Sport in unserer Stadt einsetzen“, sagt Sören Schumacher, der wie seine Kollegen den Empfang für sportpolitische Gespräche nutzte.
Sport in Hamburg: Zu viele Events, zu wenig Breitensport
Rede von Sören Schumacher in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft
In ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause befasste sich die Hamburgische Bürgerschaft in der Aktuellen Stunde mit der Situation des Sports in der Hansestadt. Als Redner der SPD-Fraktion kritisierte Sören Schumacher die sportpolitische Schwerpunktsetzung des Senates. Für diesen stehe, so der Harburger Wahlkreisabgeordnete, Großveranstaltungen und Events im Vordergrund, die überdies oftmals nur halbherzig verfolgt würden oder aber viel zu teuer seien. „Der Breitensport“, so Schumacher,“ hat selten etwas von dieser Politik.“
Schumacher skizzierte in seiner Rede Grundlagen einer Sportpolitik, die für alle Hamburgerinnen und Hamburger Vorteile brächte. Dazu gehöre, dass Sport erreichbar und bezahlbar sei und dass es genügend, gut ausgestattete Sportanlagen und genügend Hallenzeiten für die Sportvereine gäbe.
Als ein Beispiel, das dringender Verbesserung bedarf, nannte Sören Schumacher den Schwimmunterricht an Hamburger Schulen: „Wie sollen Kinder schwimmen lernen, wenn es kaum Schwimmhallen und Schwimmzeiten gibt?“
Die Sportpolitik des Hamburger Senats – eine Chronik des Scheiterns
Hamburg droht in der Konkurrenz der Sportstandorte zurückzufallen – nötig ist umfassende Konzeption statt bloßer Event-Orientierung
In der aktuellen Stunde der Bürgerschaft hat die SPD-Abgeordnete Juliane Timmermann dem Senat eine „Chronik des Scheiterns in der Sportpolitik“ vorgeworfen. Hamburg drohe in der härter werdenden Konkurrenz der Sportstandorte zurück zu fallen. Bei der Bewerbung Hamburgs um die Universiade habe der Senat gekniffen, bei der Bewerbung um die Schwimm-WM sei er gescheitert. Die Zukunft des Tennis-Turniers am Rothenbaum sei ungewiss, andere Großveranstaltungen wie die Judo-WM, der Judo-World-Cup, das „Basketball-Final-Four“ oder die Beachvolleyball Europaserie würden an anderen Standorten stattfinden. Der SPD-Abgeordnete Sören Schumacher forderte eine Umorientierung zugunsten des Breitensports und sprach sich unter anderem für eine Ausweitung der Nutzungszeiten von Sport- und Schwimmhallen aus.
Timmermann mahnte eine umfassende Konzeption für den Sportstandort Hamburg an. „Niemand weiß, was der Senat will und wie die Sportstadt Hamburg sich in der immer stärkeren Konkurrenz behaupten will. Die Handelskammer spricht von Ziellosigkeit in der Sportpolitik, die Hamburg Marketing Gesellschaft bedauert zu Recht, Hamburg werde als Sportstadt nicht wahrgenommen“, sagte die SPD-Abgeordnete. Die Cyclassics gebe es seit 15 Jahren, den Marathon seit 24 Jahren und den Triathlon seit acht Jahren. „Auch diese erfolgreichen Großveranstaltungen brauchen eine Perspektive, eine Weiterentwicklung“, forderte Timmermann.
Wo die Sportpolitik Erfolge erzielt hat – etwa beim Sportentwicklungsplan, der Rettung der Lehrschwimmbecken oder der Sanierung von Sportstätten – habe sich der Senat auf die Unterstützung aller Bürgerschaftsfraktionen stützen können. Wo der Senat auf sich allein gestellt sei, sehe es finster aus. Die Gedankenspiele zur Einführung einer Sportsteuer verunsicherten in regelmäßigen Abständen die Vereine, der Umzug der Behörde sei mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
Der SPD-Abgeordnete Sören Schumacher bemängelte, der Senat fördere Events auf Kosten des Breitensports. So verkaufe der Senat etwa Triathlon-Wettbewerbe als Veranstaltungen des Breitensports, obwohl allen Fachleuten klar ist, dass es sich hier um Individualsport handelt, der mit organisiertem Vereinssport selten etwas zu tun habe. Um die Konkurrenzfähigkeit des Sportstandorts Hamburg zu stärken, müsste mehr in die Sanierung von Sportanlagen investiert werden. Schumacher mahnte eine konsequente Arbeit bei der Sportentwicklungsplanung an. So habe München Jahrzehnte gebraucht, um eine erfolgreiche Planung abzuschließen. Hamburg habe schon viel zu viel Zeit verloren.
Aus die Maus: Cool Down 2015
Cool Down 2015 – so der Titel und das Motto der Feier, zu der das Team eingeladen hatte, das die Bewerbung Hamburgs zur Universiade 2015 organisiert hatte. Eingeladen waren alle Trainer, Berater, Unterstützer, Finanziers, Aktive, Mitdenker und Mitleidende, die wie Sören Schumacher bedauern, dass dieses große Sportereignis nicht nach Hamburg kommt.
Das weltumspannende Treffen von 10.000 studierenden Spitzensportlern findet nunmehr in Gwangju/Korea statt. „Eine vertane Chance für Hamburg“, so Sören Schumacher. „Das hat der Senat so richtig in den Sand gesetzt. Die Universiade wäre ein Gewinn für Hamburg gewesen.“ Dies war auch der Tenor der allermeisten der gut 200 Besucher der Party,. Man genoss den Blick auf Hamburg von der Rudergesellschaft Hansa an der Schönen Aussicht aus, und viele fragten sich, wie es angehen kann, dass der Senat dieser wunderschönen Stadt sich so provinziell verhalten hat. Sören Schumacher: “Wie kann man bei einem solchen Senat, ohne mitleidig belächelt zu werden, noch von der ‚Sportstadt Hamburg‘ sprechen?“
Beluga Racer in Hamburg
Am Mittwoch, dem 15.Juli 2009 um 12.00 Uhr hatten sie fast 30.000 Seemeilen hinter sich: die beiden Segler Boris Herrmann (Kiel) und der Hamburger Felix Oehme. Auf ihrer Hochseeyacht „Beluga Racer“ haben sie die Welt umrundet und waren fast neun Monate unterwegs. Als Sieger des erstmalig ausgetragenen Portimão Global Ocean Race liefen die beiden bei strahlendem Sonnenschein in den Sandtorhafen ein.
Sören Schumacher ließ es sich aus zwei Gründen nicht nehmen, dabei zu sein, als die beiden Spitzensportler in der Hafencity festmachten. Zum einen kann er als aktiver Segler besser als viele andere die Leistung der beiden beurteilen. Zum anderen kennt er den Hamburger Felix Oehme persönlich.
Stadtteilgespräch Sport
Zum zweiten lokalpolitischen Stadtteilgespräch hatte Sören Schumacher zusammen mit seinem Kollegen, dem Bürgerschaftsabgeordneten aus Neugraben, Thomas Völsch, Vertreterinnen und Vertreter von Sportvereinen und Schützenvereinen aus ihren Wahlkreisen eingeladen. Mehr als fünfzehn waren der Einladung ins neue Kreisbüro der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 gefolgt. Als Gast war außerdem die Sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, zugegen.
Den Vertretern der Schützenvereine gab erwartungsgemäß die Mitte Juni vom Bundestag verabschiedete Verschärfung des Waffenrechts Anlass, ihrem Ärger Luft zu machen. Vor allem, dass Waffenbesitzer jetzt mit unangekündigten und verdachtsunabhängigen Kontrollen zur Aufbewahrung von Gewehren, Flinten, Pistolen und Revolvern rechnen müssen, stieß auf Ärger, da sich die Schützen unter Generalverdacht sehen.
Hauptthema des Abends waren jedoch der Schwimmsport in Hamburg, speziell in Harburg. Man war sich einig, dass das Midsommerland zwar ein schönes Bad sei, für den Schwimmsport jedoch nicht geeignet ist. Die Vereine befürchten zudem, dass das Bad Wilhelmsburg geschlossen wird, ohne dass dafür Ersatz geschaffen wird. Ein weiteres gravierendes Problem für die Vereine seien die Hallenzeiten, da die Schulen aufgrund der vermehrten Ganztagsschule immer mehr Hallenzeiten in Anspruch nähmen. Dieses führt bei den Vereinen ebenso zu immer stärker werdenden Unzufriedenheit.
„Die Unzufriedenheit der Vereine mit der Sportpolitik des Senats ist offensichtlich“, sagt Sören Schumacher, „Als Opposition sind unsere Möglichkeiten, das zu ändern, leider sehr gering. Aber uns ist wichtig, mit den Vereinen im Dialog zu bleiben, die Beschwerden aufzunehmen und den Senat immer wieder mit seinen sportpolitischen Versäumnissen und Unzulänglichkeiten zu konfrontieren.“
Wie steht es um den Breitensport in Hamburg?
Stadtteilgespräch Sport mit Sören Schumacher und Thomas Völsch
Wie steht es um die Sportvereine und den Breitensport in Hamburg? Welche Sportpolitik wünschen sich Sportler und Vereine? Diese und andere Fragen wollen die beiden Bürgerschaftsabgeordneten aus Harburg und Neugraben, Sören Schumacher und Thomas Völsch (beide SPD) mit Vertreterinnen und Vertretern Hamburger Sportvereine diskutieren. Als Gast des Stadtteilgesprächs ‚Sport‘ wird die Sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, nach Harburg kommen und mit diskutieren.
Zu der Veranstaltung, die am Donnerstag, dem 2.Juli 2009, um 19.00 Uhr im Kreisbüro der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 stattfinden wird, sind auch alle sportlich interessierten Harburgerinnen und Harburger herzlich eingeladen.
