Der Hamburger Fußballverband lud ein und viele, viele kamen. Zum 10. Jahresempfang des HFV am Montag, dem 11. September, fanden sich zahlreiche Gäste aus Amateur- und Profifußball, Sport, Politik, Verwaltung Wirtschaft und Medien im Hotel Grand Elysée Hamburg. Auch Sören Schumacher, Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft und bekennender HSV-Fan, war der Einladung gern gefolgt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aber nicht die Promis, sondern die Sportler und Vereine, die sich seit dem letzten Jahresempfang im August 2016 besonders hervorgetan haben. Dank großzügiger Sponsoren, Stifter und Partnern des HFV wurden für die Ausrichtung der Veranstaltung keinerlei Gelder des Verbandes verwendet. Und auch die zahlreichen verliehenen Preise, darunter – um nur einige zu nennen – Fairness-Preise an 24 Vereine, der S-Bahn Hamburg-Integrationspreis, der Preis für Frauen- und Mädchenfußball und die Preise für die Spielerin, den Spieler, den Trainer und den Schiedsrichter des Jahres 2017 – wurden gestiftet.
„Bei den Jahresempfängen des HFV wird immer sehr deutlich, dass Fußball in Hamburg und darüber hinaus weit mehr ist als die zum Teil absurden Millionentransfers, über die in der Presse zu lesen ist“, so Sören Schumacher. Das verdeutlichten bereits die bloßen Zahlen: Zum Verband gehören 459 Fußballvereine mit nahezu 190.000 Mitglieder und rund 3300 Mannschaften in Hamburg und Umgebung. „Ohne die zahllosen Ehrenamtlichen, die als Schiedsrichter, Platzwarte, Zeugwarte, Trainer und Helfer mit Leidenschaft dabei sind, wäre das alles nicht möglich. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden und es ist gut, dass der Hamburger Fußballverband darauf alljährlich mit einer so öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung hinweist.“







Gutes tun und dabei viel Spaß haben – wie problemlos das miteinander vereinbar ist, zeigte sich am Sonnabend, dem 4. Februar 2017, in der Sporthalle Kerschensteinerstraße in Harburg. Zum dritten Mal fand dort das vom Harburger Club FC Musa ins Leben gerufene Hallenfußball-Turnier statt.

Seit 2004 schreiben die Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) den Wettbewerb ‚Sterne des Sports‘ aus. Mit ihm soll das ehrenamtliche Engagement in Sportvereinen in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt und belohnt werden. Im Rahmen des dreistufigen Wettbewerbs von der lokalen über die Landesebene bis zur Bundesebene werden bronzene und silberne Sterne sowie schließlich der goldene Stern des Sport verliehen.
Am Dienstag, dem 4. Oktober, fand im Haus des Sports die Auszeichnung des Hamburger Siegers statt. Mit dem großen Silbernen Stern des Sports zeichnete der Hamburger Sportbund in diesem Jahr den Boxclub Hanseat aus. Der Verein organisiert in St. Pauli das Integrationsprojekt „Durchboxen und Ankommen“ für Flüchtlinge. Da er vor allem im Frauenboxen erfolgreich ist, will er künftig speziell für geflüchtete Frauen und Mädchen Sportangebote entwickeln.
Der Begriff und das Konzept „Inklusion“ spielt seit etlichen Jahren in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine wichtige Rolle. Damit geht es, vereinfacht gesagt, darum, dass alle Menschen, unabhängig beispielsweise von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur Gesellschaft dazu gehören und es daher jedem Menschen ermöglicht werden muss, an allen gesellschaftlichen Bereichen teilzuhaben.