Senatsempfang für Olympia- und Paralympics-Teilnehmer

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Mit einem Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses haben Bürgermeister Olaf Scholz und Innen- und Sportsenator Andy Grote am Dienstag, dem 20. September, die Hamburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spielen gewürdigt.

Mit dabei waren unter anderem die Goldmedaillen-Gewinnerinnen im Beachvolleyball, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst und die Goldmedaillen-Gewinnerin im Handbiking Dorothee Vieth. Doch ging es nicht allein um die Goldmedaillen. Vielmehr stand die gesamte Erfolgsbilanz der Hamburger Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im Zentrum. Senator Andy Grote: „Noch nie war die Zahl der teilnehmenden Sportler aus unserer Stadt größer. Noch nie war ein Team Hamburg bei Olympia erfolgreicher. Wenn wir richtig gezählt haben, sind von 35 Athleten 26 mit einer Medaille zurückgekehrt. Das ist eine herausragende sportliche Leistung. Hamburg ist stolz auf Sie!“ Dem hatte Sören Schumacher, der als Mitglied des Sportausschusses der Bürgerschaft am Empfang teilnahm, nur noch eines hinzufügen. „Ganz große Klasse!“

Europaauschuss und Fehmarnbelt Days 2016

14397484_10207777758462099_1315744394_nDie spektakuläre U-Bahn Station HafenCity Universität mit Lichtshow und klassischer Musik zur vollen Stunde ist vielen Hamburgern – und Touristen – bekannt. Was aber ist eigentlich die Hafencity Universität, kurz HCU genannt? Obwohl es die Hochschule bereits seit Anfang 2006 gibt, dürfte sie vielen kein Begriff sein. Dabei ist auch sie, genau wie die U-Bahn-Station, die ihren Namen trägt, etwas ganz Besonderes. Als eine staatliche, technisch orientierte Universität, die sich primär auf Bauwesen und Stadtentwicklung konzentriert, ist sie einzigartig in Europa. Sie soll rechts- und sozialwissenschaftliche, technische sowie künstlerische Methoden und Aspekte verbinden. Um diesem Anspruch und Auftrag gerecht werden zu können, vereint die HCU Einrichtungen der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Am Dienstag, dem 20. September, tagte der Europaauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft ausnahmsweise in Räume der HCU. Allerdings hatte die Wahl des Tagungsortes nichts mit der Universität selbst zu tun, sondern mit den Fehmarnbelt Days 2016, die dort vom 20. bis 22.September stattfinden. An diesem internationalen Netzwerkstreffen nehmen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung sowie Nichtregierungsorganisationen und interessierte Bürger teil. Ziel der Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet und 2012 in Lübeck, 2014 in Kopenhagen abgehalten wurde, ist es, die Entwicklung der Fehmarnbelt-Region vorantreiben, zu der Teile Deutschlands, Dänemarks und Schwedens gehören.

14423753_10207777758502100_1392042872_oIn seiner, auf Englisch gehaltenen Rede zum Auftakt der Veranstaltung betonte Bürgermeister Olaf Scholz, dass es bei den Fehmarnbelt Days um wesentlich mehr gehe als nur um die feste Fehmarnbeltquerung. „Es entsteht künftig eine echte grenzüberschreitende Region, mit vielen Verbindungen – zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Universitäten und Organisationen“, so Scholz. Dies unterstreicht auch Sören Schumacher, der als Europapolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion an der Veranstaltung teilnahm. „Die Regionen der großen Städte Malmö, Kopenhagen und Hamburg rücken einander näher. Das ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen von Vorteil, sondern bringt den Menschen in diesen Regionen auf vielen Gebieten Vorteile. Und dass man von Hamburg in Zukunft in zweieinhalb Stunden in Kopenhagen sein kann, ist auch eine tolle Sache.“

4. Nacht der Lichter in Harburg

Senatorin Dr. Melanie Leonhard und Moderatorin Anke Harnack eröffnen die Nacht der Lichter
Senatorin Dr. Melanie Leonhard und Moderatorin Anke Harnack eröffnen die Nacht der Lichter
Das Wetter war nicht so dolle, die Veranstaltung dafür umso mehr. Denn die Harburger ließen sich glücklicherweise nicht davon abhalten, die 4. Nacht der Lichter am Freitag, dem 16. September, zu besuchen. Das wäre in der Tat sehr schade gewesen. Denn die Veranstalter hatten ein wunderbares Fest mit Live Musik, kulinarischen Köstlichkeiten, einem sportlichen Event und vielen weiteren Programmpunkten organisiert. Und das alles in der beeindruckend illuminierten Harburger Innenstadt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der NDR-Moderatorin Anke Harnack und Sozialsenatorin Melanie Leonhard, die diese Aufgabe sicherlich besonders gern übernommen hatte. Ist sie doch selbst Harburgerin.

14393846_10207762347516835_37686401_oDer Lichterlauf mit drei verschiedenen Strecken unterschiedlicher Distanzen, der von Anfang wichtiger Bestandteil der Nacht der Lichter, hatte dieses Mal eine besonders interessante Wegführung. Vor allem die Verbindung zwischen der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen mir den illuminierten Gebäuden und Tunnel, in denen DJs unterschiedlichste Musikrichtungen zu Gehör brachten, hat den Läufern und den Zuschauern gleichermaßen ausnehmend gut gefallen.

Der Höhepunkt des Abends war aber für die meisten Harburgerinnen und Harburger sicherlich die Premiere des Liedes „Ich bin Harburg“, das vom Komponisten und Chorleiter des Gospel Train Peter Schuldt getextet und komponiert und von insgesamt 15 Chören gesungen wurde.

Auch Sören Schumacher war von der Nacht der Lichter angetan: “Was für eine schöne Veranstaltung! Es gefällt mir sehr, dass der Mittelpunkt des Festes dieses Mal in der Harburger Innenstadt ist und die Veranstalter das Programm zugleich so konzipiert haben, dass der Binnenhafen einbezogen ist. Und der Harburg-Song ist super. Ich würde mich freuen, wenn er künftig häufiger mal gesungen wird.“

Lange Tafel: Gemeinsam essen und die eigene Geschichte erzählen

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Senatorin Melanie Leonhard

Im Jahr 2016 wurde in Los Angeles das internationale Projekt „Lange Tafel“ entwickelt und gegründet. Sein Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Kulturen im wahrsten Sinne des Wortes an einen Tisch zu bringen. Dafür werden in Stadtquartieren lange Tafeln aufgebaut, an denen jeder Platz nehmen kann, der Interesse hat, sich mit anderen auszutauschen und seine eigene Geschichte zu erzählen.

Organisiert werden diese Tafeln zumeist von Schulen beziehungsweise einzelnen Schulklassen. Die einzige Schule Hamburgs, die sich an diesem Projekt beteiligt, ist die Stadtteilschule Maretstraße. Schülerinnen und Schüler der Schule hatten bereits im letzten Jahr eine Lange Tafel organisiert. Dieses Mal waren es 50 Schüler der 7. und 8. Klasse, die am Freitag, dem 16. September, die Tische im Phoenix-Viertel aufbauten und zum Essen und zu Gesprächen einluden. Dabei ging es um Erlebnisse von Flucht und Migration, von denen die Gäste an den Tafeln den Schülern erzählten. Jede dieser Geschichten wurde aufgeschrieben und zum Lesen für alle an eine Wäscheleine gehängt. Nach dem Ende der Veranstaltung wurden die Blätter zu einer Chronik zusammengefasst und Sozialsenatorin Melanie Leonhard übergeben, die als Gast anwesend war und ein Grußwort gesprochen hatte. Ein weiteres Exemplar wird an das Helms-Museum als Grundstock für eine stetig wachsende Ausstellung gehen. „Das ist ein sehr interessantes Konzept“, so Sören Schumacher, der gekommen war, um die Lange Tafel kennenzulernen. „Denn hier kommen Zeitzeugen zu Wort, von deren Erlebnisse und Erfahrungen man nur auf diese Weise Kenntnis erlangen kann und die auf diese Weise auch Eingang in die Forschung finden. Ein großes Lob an die Schule und die Schülerinnen und Schüler, die das Ganze so hervorragend organisiert haben.“

Rathausführung mit Auszubildenden

13644017_10207202741607037_1743928829_nSeit Sören Schumacher Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft ist, veranstaltet er für unterschiedliche Gruppen Führungen durch das Hamburger Rathaus. Anfangs griff er dabei auf die eigens dafür bereitstehenden Bediensteten des Rathauses zurück. Seit etlichen Jahren weiß er selbst genug über den Sitz von Hamburgs Bürgerschaft und Senat, sodass er diese Führungen ohne Unterstützung durchführen kann.

Am Freitag, den 16. September, hatte sich eine Berufsschulklasse mit etwa 30 jungen Frauen und Männern angekündigt, die sich in der Ausbildung zum Orthopädietechniker befinden. Wie bei Sören Schumachers Führungen üblich, ging es nicht nur darum, die Sehenswürdigkeiten des Rathauses vorzustellen und zu erläutern. Ebenso wichtig ist es ihm, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. „In der Diskussion mit den Auszubildenden“, so Schumacher, „ging es zum einen um die Finanzen Hamburgs. Zum anderen um das Zusammenleben in der Großstadt. Mir sind diese Gespräche wichtig, um den Kontakt zu jungen Menschen herzustellen und auf diese Weise Vorurteilen beider Seiten entgegenzuwirken beziehungsweise diese gar nicht erst entstehen zu lassen. Außerdem interessiert mich, wie junge Menschen in Hamburg politisch denken.“

Wer Interesse an einer Rathausführung mit Sören Schumacher hat, sollte sich mit seinem Büro in Verbindung setzen.

Der rote Sessel im September mit Thomas Völsch

14311387_1213501342006741_8984397689466182475_o„Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe“, zeigte sich vor rund 200 Jahren der deutsche Schriftsteller Jean Paul überzeugt. Nach dem Ende der Ferienzeit, in der viele die Möglichkeit hatten, sich der zweitgenannten Methode zur Erweiterung des eigenen Horizonts zu bedienen, könnte es an der Zeit sein, sich mal wieder der anderen Methode zuzuwenden.

Man kann sich natürlich auch etwas vorlesen lassen. Auch davon wird man nicht dümmer. Jedenfalls dann nicht, wenn man die richtigen Vorleserinnen und Vorleser auswählt. Wer sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der rote Sessel“ der SPD Harburg etwas vorlesen lässt, hat auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen. Hier lesen allmonatlich bekannte oder auch weniger bekannte Persönlichkeiten aus Büchern ihrer Wahl vor. Ein Veranstaltungskonzept, das ebenso einfach wie überzeugend und daher seit vielen Jahren erfolgreich ist.

Am Donnerstag, dem 22. September, wird Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch auf dem roten Möbel Platz nehmen. Er ist nicht zum ersten Mal zu Gast bei den Harburger Sozialdemokraten. Wer sich auskennt, weiß, dass es sich immer lohnt, ihm zuzuhören.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9; der Eintritt ist frei

Kinderfest der SPD Harburg

14218121_10207655721091241_825149423_n„Kinder an die Macht!“ forderte Herbert Grönemeyer bereits vor dreißig Jahren. Ganz soweit war es am Sonnabend, dem 3.September, noch nicht. Aber immerhin war der Platz vor dem Harburger Rathaus fest in Kinderhand. Denn dort fand das diesjährige große Kinderfest der Harburger SPD statt. Von 12 bis 17 Uhr gab es jede Menge Sport, Spiel und Spaß. So galt es beispielsweise einen Parcours mit verschiedenen Stationen zu bewältigen, bei denen Konzentration, Gleichgewicht und Geschicklichkeit gefordert waren. Auch das Kistenklettern, ein Soccercourt zum Fußballspielen, die Rollenrutsche und vieles andere fanden guten Zuspruch bei den vielen Mädchen und Jungen, die allein, mit Freunden oder mit ihren Eltern gekommen waren. „Ich hatte den Eindruck, dass die kleinen und großen Besucher des Festes viel Spaß hatten und einen wunderbaren Sonnabend erlebt haben. Was will man mehr?“, so Sören Schumachers Fazit.

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Große SPD-Sause in Neuenfelde

14247652_10207623958297191_1598818912_oAlljährlich gegen Ende der Sommerferien oder kurz danach legen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der SPD Neuenfelde so richtig ins Zeug, um ein großes Sommerfest auf dem Obsthof Jonas auszurichten. Das tun sie bereits seit vielen Jahren, was einen hohen Bekanntheitsgrad und hohe Besucherzahlen zur Folge hat. Nicht anders war es auch dieses Jahr, am Freitag, dem 2. September.

Die vielen Helferinnen und Helfer am Grill, bei der Tombola und beim Getränkeausschank hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste zu versorgen, was ihnen aber problemlos gelang. Die Musik kam nicht etwa aus der Konserve, sondern live von der Big Band des Harburger Ebert-Gymnasium. Mit Swing, Pop, Funk und Latin sorgte die Band, der Schüler und Ehemalige des Gymnasiums angehören, für beste Stimmung.

Unter die Gäste hatten sich auch etliche Politiker gemischt, die aus Erfahrung wussten, dass sie ein fröhliches Fest erwartete. So waren beispielsweise Andreas Dressel, Fraktionsvorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, sowie der Kreisvorsitzende der SPD Harburg, Frank Richter, nach Neuenfelde gekommen. Und auch für den Vorsitzenden der SPD-Fraktion Jürgen Heimath konnte es am Freitagabend nur ein Ziel geben. Gleiches galt für Sören Schumacher. „Wer jemals ein Fest ähnlicher Größe organisiert hat“, so Schumacher anerkennend, „der weiß, wie viel Arbeit steckt. Der Neuenfelder SPD hat das mal wieder hervorragend gemacht!“

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Konferenz der Ostseeparlamentarier in Riga

BSPC 2016
Kaum aus dem Urlaub zurück, galt es schon wieder die Koffer zu packen. Als Teil einer siebenköpfigen Delegation der Hamburgischen Bürgerschaft mit Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit an der Spitze flog Sören Schumacher am Sonnabend, dem 28. August, in die lettische Hauptstadt Riga zur dort stattfindenden 25. Ostseeparlamentarierkonferenz. Im Zentrum der Beratungen der rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen die Themen Ausbildung und Arbeitsmarkt als zentrale Faktoren für die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit der Ostseeregion. Dabei spielten die Jugendarbeitslosigkeit und Fragen der Arbeitskräftemobilität eine besondere Rolle.

Zum Abschluss der Konferenz verabschiedeten die Parlamentarier eine Resolution, in der sie sich für die Entwicklung eines gemeinsamen Arbeitsmarktes in der Ostseeregion auf Basis der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit aussprechen. Darüber hinaus ruft die Konferenz dazu auf, die demokratischen Werte im gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus zu verteidigen, die Rechte nationaler Minderheiten zu respektieren und bei der Bewältigung der Herausforderungen von Flüchtlings- und Migrationsbewegungen gemeinsame Lösungen zu finden.

Die Ostseeparlamentarierkonferenz ( – BSPC) versteht sich als das parlamentarische Forum der Ostseeregion. Ihr gehören zum einen Abgeordnete der nationalen und regionalen Parlamente der Ostseeanrainerstaaten an, die ihrerseits dem Ostseerat angehören. Darüber hinaus sind Mitglieder der Baltischen Versammlung, des Europäischen Parlaments, der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und des Nordischen Rats dort vertreten. Ziele der Konferenz sind die Stärkung der gemeinsamen Identität des Ostseeraums sowie die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer politischer Maßnahmen. „Konferenz der Ostseeparlamentarier in Riga“ weiterlesen

Internationale Besuchergruppe des Goethe-Instituts zu Gast im Rathaus

13644017_10207202741607037_1743928829_nWas den Spaniern ihr Instituto Cervantes, den Italienern ihre Istituti Italiani di Cultura,
und den Polen ihr Instytut Adama Mickiewicza, das ist den Deutschen ihr Goethe-Institut. Auch viele andere Länder weltweit haben derartige, entweder direkt staatliche oder eng an den Staat gebundene Einrichtungen, deren Aufgabe es ist, die Kultur und Sprache des betreffenden Landes international zu fördern.

Das 1951 gegründete Goethe-Institut ist als Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland weltweit tätig. Seine Tätigkeit umfasst im Wesentlichen drei Bereiche: die Förderung der deutschen Sprache im Ausland, die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes und die breit gefächerte kulturelle Zusammenarbeit mit anderen Ländern. In Deutschland selbst verfügt das Goethe-Institut über 13 Standorte, auch in Hamburg ist es vertreten.

Am 9. August war eine rund zwanzig Personen umfassende Gruppe des Goethe-Instituts zu Gast im Hamburger Rathaus. Dabei handelte es sich um Beamte aus vielen Länder der Europäischen Union – von der Adria bis zur Ostsee, vom Atlantik bis zu den Karpaten. Der Besuch im Rathaus gehört zum Programm eines zweiwöchigen Kurses, der zum einen die Deutschkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefen soll und ihnen zum anderen einen Einblick in das politische System der Bundesrepublik vermitteln will. Ursprünglich war ein Treffen mit dem gesamten Europaausschuss der Bürgerschaft geplant. Da alle anderen Mitglieder des Ausschusses im Urlaub waren, hat Sören Schumacher als Europapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion die Gruppe im Rathaus in Empfang genommen.

„Wir hatten zunächst eine angeregte, gut anderthalb Stunden dauernde Diskussion über viele europapolitische Themen“, so Schumacher. „Dabei ging es vom nach wie vor brisanten Thema Brexit bis zu den Städtepartnerschaften in Europa.“ Anschließend führte der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete die Gruppe durch das Rathaus und erwies sich als kundiger „Fremdenführer“, der den Sitz von Senat und Bürgerschaft nicht nur aus der Besucherperspektive kennt, sondern auch vieles darüber berichten kann, was hinter den Kulissen geschieht. „Mir machen diese Führungen nach wie vor viel Freude“, so Schumacher. „Und das natürlich besonders, wenn die Gruppe wie diese des Goethe-Instituts sehr interessiert ist.“