Rund 1300 Stiftungen sind in Hamburg tätig. Damit hält die Stadt einen Spitzenplatz. Denn in keinem anderen Bundesland gibt es pro 100.000 Einwohnern so viele Stiftungen. Sie decken ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab – von Alten- und Krankenpflege über die Förderung junger Künstler bis zu Hilfen für Flüchtlinge, Tierschutz, Umweltschutz, Sport und und und…
Eine dieser Stiftungen ist die Hamburg Stiftung Asien-Brücke. Ihr Zweck ist laut Satzung „die Förderung von Projekten der nachhaltigen Entwicklung in Ländern Asiens mit einem Bezug zu Hamburg.“ Seit Frühsommer letzten Jahres ist Sören Schumacher in seiner Eigenschaft als Bürgerschaftsabgeordneter Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Asien-Brücke. Am Dienstag, dem 29. November 2016, fand eine Sitzung des Stiftungsrates statt. Dabei ging es beispielsweise um die Haushaltslage der Stiftung, den vorläufigen Wirtschaftsplan 2017 und die geplante Stiftungstätigkeit für das kommende Jahr. In seinem Tätigkeitsbericht 2016 nannte der Vorstand unter anderem die Elektrifizierung einer Gesundheitsstation im ländlichen Kambodscha mit Solarenergie und eine Spendenaktion, deren Erlöse in die Förderung eines Projektes zum Wiederaufbau der Infrastruktur in Sri Lanka verwendet werden, die im Frühjahr dieses Jahres durch starke Regenfälle in Mitleidenschaft gezogen worden war. „Das sind zum Teil eher kleine Projekte, die jedoch für die Menschen vor Ort von großer Bedeutung sind und Gutes bewirken“, so Sören Schumacher.



Am 13. Oktober 1946 fanden die ersten freien Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft statt. Zwei Wochen später trat die neu gewählte Volksvertretung Hamburgs zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Am Freitag, dem 25. November 2016, erinnerte die Bürgerschaft gemeinsam mit 500 Gästen an dieses Jubiläum und feierte es mit einer beeindruckenden Veranstaltung.
Eine Multimedia-Inszenierung ließ 70 Jahre Parlamentsgeschichte wieder lebendig werden. Filme, Fotos, von Schauspielern vorgetragene szenische Lesungen aus den Plenarprotokollen erinnerten an Personen, Themen, Debatten und wichtige Wegmarken in Hamburgs Geschichte seit 1946. Dabei kam Ernstes ebenso zur Sprache wie Launiges und Skurriles. Die beiden in Hamburg gut bekannten Journalisten Peter Ulrich Meyer und Jürgen Heuer diskutierten in einem anschießenden Medientalk über die Veränderungen, die die Bürgerschaft Im Laufe der Jahrzehnte erlebt hat. Dazu Sören Schumacher. „Der Debatten- und Diskussionsstil hat sich sehr verändert. Das Pathos der ersten Jahre ist einem wesentlich nüchterneren Stil gewichen, was allerdings nicht bedeutet, dass heute nicht mehr leidenschaftlich debattiert wird.“






Mit einer Gedenk-Matinee im Deutschen Schauspielhaus hat der Senat am Sonnabend, dem 19. November, der Anfang Oktober verstorbenen Kultursenatorin Barbara Kisseler gedacht. Mehr als 600 Freunde, Wegbegleiter und Kollegen aus Kultur und Politik hatten die Einladung des Senats angenommen, um Barbara Kisseler und ihre großen Verdienste um die Kultur Hamburgs zu würdigen. „Dass fast die gesamte Hamburger Kulturlandschaft an der Feier teilnahm, zeigt eindrucksvoll die hohe Wertschätzung, die Barbara Kisseler genossen hat“, so Sören Schumacher. „Ich glaube, die kulturell anspruchsvolle, berührende und zugleich humorvolle Matinee hätte ihr gefallen. Sie hinterlässt eine große Lücke und wird uns fehlen.“


Dressel und Tjarks: „Wir investieren in ein sicheres, solidarisches und lebenswertes Hamburg“