August-Ernst-Pokal in Steilshoop: Die Zukunft unserer Feuerwehr im Wettkampf

Am Samstag, den 12. September 2026, durfte ich als Gast den diesjährigen August-Ernst-Pokal im Hamburger Stadtteil Steilshoop begleiten. Der Traditionswettbewerb bringt Jahr für Jahr die Nachwuchskräfte unserer Freiwilligen Feuerwehren zusammen, um Können, Teamgeist und Feuerwehrtechnik unter Beweis zu stellen.

Beeindruckender Einsatz der Jugendfeuerwehren

Mit enormem Engagement und viel Freude absolvierten die zahlreichen Teams der Jugendfeuerwehren die unterschiedlichsten Aufgaben. Neben feuerwehrtechnischem Wissen standen vor allem praktisches Geschick, Allgemeinbildung und echtes Teamwork auf dem Prüfstand. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, mit welcher Begeisterung und Fachkompetenz sich die Jugendlichen für die Sicherheit in unserer Stadt vorbereiten.

Premiere: Auch die Mini-Feuerwehren waren dabei

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr: Erstmals nahmen auch die Mini-Feuerwehren (Kinderfeuerwehren) am Wettbewerb teil. Dass bereits die Jüngsten mit so viel Eifer und Spaß bei der Sache sind, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und nachhaltig die Nachwuchsarbeit in den Hamburger Feuerwehren aufgestellt ist.

Jugendfeuerwehr und Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft.

Dank an das Organisationsteam und die Helfenden

Ein großer Wettbewerb wie der August-Ernst-Pokal lebt von den Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ein herzlicher Dank geht an das gesamte Organisationsteam, die engagierten Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie alle ehrenamtlichen Helfenden der Freiwilligen Feuerwehren und der Landesjugendfeuerwehr Hamburg. Ihr unermüdlicher Einsatz macht solche Tage für den Nachwuchs erst möglich!

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat der Tag sichtlich großen Spaß gemacht – und mir hat er einmal mehr gezeigt: Um die Zukunft unserer Hamburger Feuerwehren müssen wir uns keine Sorgen machen!

Beeindruckende Leistungen: Wettbewerb der Jugendfeuerwehren

Zweieinhalb Stunden! So lange hatte Sören Schumacher für den Besuch bei der Jugendfeuerwehr Kirchwerder und dem dort – im äußersten Süden Hamburgs – stattfindenden Wettbewerb um den August-Ernst-Pokal gar nicht eingeplant. Doch die Begeisterung und die beeindruckenden Leistungen der rund 400 Kinder und Jugendlichen in 25 Mannschaften, von Hamburger Jugendfeuerwehren um den 1977 gestifteten Pokal kämpften, war einfach zu mitreißend.

Die Aufgaben, denen sich die jungen Feuerwehrleute stellen mussten, waren auf einem Parcours aufgestellt, der von Station zu Station zu absolvieren war. Dabei waren insgesamt 22 Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen wie Feuerwehrtechnik, Technische Hilfeleistung, Erste Hilfe und anderes zu absolvieren, Und natürlich galt es auch, sportliche Leistungen und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. „Mir hat besonders gut, dass die gesamte Gruppe gemeinsam antritt“, sagt Schumacher. „So macht der Wettbewerb allen nicht nur viel Spaß, sondern fördert sicherlich auch die Kooperationsfähigkeit und den Teamgeist – zwei Eigenschaften, die nicht nur bei der Feuerwehr entscheidend sind.“

Und wer hat gewonnen? Die Jugendfeuer Sülldorf-Iserbrook trug den Sieg und den Pokal davon und darf im kommenden Jahr zum Bundeswettbewerb fahren.

„Was die jungen Leute da gezeigt haben, hat mich wirklich bedruckt. Vielen Dank an den neuen Landesjugendfeuerwehrwart Kai Winter für die Einladung!“, so Schumacher.

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