Erfolgreicher Bürgerdialog im Harburger Binnenhafen: Transparenz und verbindlicher Abbaupfad für Unterkunft im Hotel „The niu Quay“

Staatsrätin Funda Gür und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher im Bürgerdialog.

Am Mittwochabend, den 23. September 2026, durfte ich zahlreiche Anwohnerinnen, Anwohner und Interessierte zu einem öffentlichen Bürgerdialog in der voll besetzten Fischhalle Harburg begrüßen. Thema des Abends war die temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ im Binnenhafen zur Unterbringung geflüchteter Menschen.

Gemeinsam mit Staatsrätin Funda Gür (Sozialbehörde) sowie Vertretern der städtischen Betreibergesellschaft Fördern & Wohnen (F&W) haben wir uns den Fragen, Sorgen und Anliegen der Nachbarschaft gestellt. Ich habe die Moderation übernommen, um einen strukturierten und sachlichen Dialog auf Augenhöhe zu gewährleisten.

Offene Worte und Entschuldigung für die Vorfeldkommunikation

Zu Beginn der Veranstaltung fand Staatsrätin Funda Gür deutliche Worte: Sie räumte Versäumnisse bei der Information der Bürgerinnen, Bürger und ansässigen Unternehmen im Vorfeld der Standortentscheidung ein und entschuldigte sich im Namen der Behörde ausdrücklich für die mangelnde Kommunikation.

In der anschließenden, intensiven Diskussion konnten wir wesentliche Punkte klären:

  • Die Hintergründe und Zwänge bei der städtischen Standortwahl,
  • Standortleitung durch Fördern & Wohnen vor Ort,
  • sowie die konkreten Rahmenbedingungen für das Quartier.

Verbindlicher Abbaupfad schafft Planungssicherheit

Ein zentrales Ergebnis des Abends war die Bekräftigung des verbindlichen und monatlichen Abbauplans durch die Sozialbehörde. Damit gibt es einen klaren Zeitrahmen und verlässliche Planungssicherheit für Harburg:

  • 1. Oktober 2026: Unterbringung von 340 geflüchteten Menschen im Hotel
  • 1. Januar 2027: Belegungsstopp und Beginn des sukzessiven Abbaus (-50 Plätze pro Monat)
  • 1. Februar 2027: Reduzierung auf 290 Plätze
  • 1. März 2027: Reduzierung auf 240 Plätze
  • 1. April 2027: Reduzierung auf 190 Plätze
  • 1. Mai 2027: Reduzierung auf 140 Plätze
  • 1. Juni 2027: Reduzierung auf 90 Plätze
  • 30. Juni 2027:0 Plätze – Vollständiges Ende der Nutzung

Mein Fazit

Das sehr große Interesse und die voll besetzte Fischhalle haben gezeigt, wie wichtig der direkte und persönliche Dialog vor Ort ist. Die Bürgerinnen und Bürger haben ihre Anliegen klar und sachlich formuliert. Es war ein entscheidender Schritt, dass die Behörde Versäumnisse in der Kommunikation offen eingeräumt und gleichzeitig einen verbindlichen Fahrplan vorgelegt hat. Dieser Abbaupfad schafft echte Transparenz für unseren Stadtteil.

Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern für den engagierten Austausch, den Podiumsgästen für die klaren Antworten sowie dem Team der Fischhalle Harburg für die tolle Gastfreundschaft!

Fördern & Wohnen (F&W) bleibt während der gesamten Nutzung als Standortleitung und Betreuung Ansprechpartner für die Nachbarschaft.

Bürgerdialog in Harburg: Ihre Fragen, direkte Antworten

Für unseren Bezirk ist die geplante temporäre Nutzung des Hotels „Holiday Inn – The niu Quay“ ein wichtiges Thema. Als Ihr Harburger Bürgerschaftsabgeordneter lade ich Sie herzlich zum gemeinsamen Austausch ein. Mir ist besonders wichtig, dass wir nicht übereinander, sondern miteinander sprechen.

Kommunalpolitik lebt vom Miteinander und vom direkten Austausch. Um Raum für Ihre Fragen, Bedenken und Anregungen zu schaffen, veranstalte ich morgen Abend einen Bürgerdialog in der Fischhalle Harburg. Ich freue mich sehr, dass Staatsrätin Funda Gür aus der Sozialbehörde meiner Einladung gefolgt ist und vor Ort Rede und Antwort stehen wird.

Die Veranstaltung auf einen Blick

  • Datum: Mittwoch, 23. September 2026
  • Uhrzeit: Ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
  • Ort: Fischhalle Harburg
  • Moderation: Sören Schumacher, Harburger Bürgerschaftsabgeordneter
  • Gast: Staatsrätin Funda Gür (Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration)

Die zentralen Themen des Abends

Beim Bürgerdialog möchten wir Ihnen die Hintergründe der Entscheidung sachlich und transparent erläutern sowie Klarheit über die Rahmenbedingungen schaffen:

  1. Direkter Dialog & Transparenz
    Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt an die Vertretung der Sozialbehörde und an mich zu richten. Wir nehmen Ihre Anliegen ernst und wollen Raum für eine sachliche Diskussion bieten.
  2. Hintergründe zur Standortwahl im Harburger Binnenhafen
    Die Unterbringungssituation in ganz Hamburg ist weiterhin angespannt. An diesem Abend erfahren Sie mehr über die gesamtstädtische Lage und die Kriterien, die zur Wahl des Standorts im Binnenhafen geführt haben.
  3. Verbindlicher Abbaupfad und klare Fristen
    Die Nutzung des Hotels ist zeitlich klar begrenzt. Der Belegungsstopp greift ab dem 1. Januar 2027 – ab diesem Zeitpunkt werden keine neuen Personen mehr aufgenommen. Die vollständige und verbindliche Schließung des Standorts erfolgt am 30. Juni 2027.

Kommen Sie vorbei und bringen Sie sich ein!

Transparenz und der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern in Harburg sind mir ein persönliches Anliegen. Kommen Sie morgen Abend vorbei, nutzen Sie die Fragerunde und lassen Sie uns gemeinsam konstruktiv über die Entwicklung vor Ort sprechen.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Musikalischer Abend in der Fischhalle: Songs und Politik

Melanie Leonhard und Carsten Brosda.

Am Mittwoch, den 5. Februar 2025, lud die SPD Harburg zu einem besonderen politischen Abend in die Fischhalle ein. Auf kreative Weise beleuchteten Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und Kultursenator Carsten Brosda die Verbindung zwischen Musik und Politik und gestalteten einen unterhaltsamen und informativen Abend, der die Rolle von Musik als politisches Ausdrucksmittel in den Mittelpunkt stellte.

Besonders spannend war der Fokus auf Verkehrspolitik, den die beiden Senatoren sowohl inhaltlich als auch musikalisch durchdacht umsetzten. Mit einer Mischung aus Humor und nostalgischen Evergreens wie Janis Joplins „Oh Lord, Won’t You Buy Me a Mercedes Benz“ und Bruce Springsteens „Pink Cadillac“ gelang, ein komplexes Thema auf unterhaltsame Weise zu präsentieren und so in den Austausch über dieses Thema zu kommen. Weitere Musikstücke wie der Klassiker „Ich will Spaß, ich geb Gas“ und „Hamburg“ der Lassie Singers rundeten das musikalische Programm ab.

Die Fischhalle war gut gefüllt, was das große Interesse der Harburger Bürgerinnen und Bürger an diesem ungewöhnlichen Format unterstreicht. Die Gäste erlebten einen Abend, der politische Inhalte mit musikalischer Unterhaltung verband und zeigte, dass Musik anders bewegen kann als politische Reden. Musik vermittelt Hoffnung, Zusammenhalt und den Mut zur Veränderung.

Songs und Politik mit Melanie Leonhard und Carsten Brosda

Die SPD Harburg lädt zu einem besonderen Abend der Begegnung von Musik und Politik ein. Am Mittwoch, 5. Februar 2025, diskutieren Dr. Melanie Leonhard und Carsten Brosda ab 19:00 über die vielfältigen Verbindungen zwischen Songs und Politik.

Musik war und ist seit jeher ein kraftvolles Medium für politische Botschaften. Von Arbeiter- und Protestliedern bis hin zu aktuellen Hits – Musik prägt gesellschaftliche Debatten und spiegelt den Zeitgeist wider. Auch hochpolitische Themen wie Verkehrsentwicklung, Mobilität und die Art zu Reisen finden immer wieder Eingang in die Musik. Eine kleine Auswahl verschiedener Beispiele präsentieren die beiden an diesem Abend.

„Die Geschichte zeigt, dass Songs oft mehr bewegen können als politische Reden“, sagt  Melanie Leonhard. „Musik vermittelt Hoffnung, Zusammenhalt und den Mut zur Veränderung.“

Wer die Harburger Sozialdemokraten auf ihren neuen Wegen, um über ihre Politik und Ziele ins Gespräch zu kommen, begleiten will, ist am 05. Februar 2025 in die Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Musik und Talk mit Melanie Leonhard und Carsten Brosda – 21. Februar / 20:30 Uhr

Kultursenator Carsten Brosda und Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Don’t stop thinking about tomorrow

Hamburg ist eine pulsierende Metropole. Die SPD will mit ihrer Politik dafür sorgen, dass sich Hamburg auch in Zukunft gut entwickelt. Dabei haben wir die ganze Stadt im Blick.

An diesem Abend gehen wir neue und ungewöhnliche Wege, um über unsere Politik und Ziele ins Gespräch zu kommen.

Wie können ausgewählte Liedtexte dazu dienen, die wichtigen Ziele und das Wesen der Sozialdemokratie zu beschreiben?
Hören Sie selbst!

Zusammen mit dem Landeslistenkandidaten und Kultursenator Carsten Brosda lädt die Kandidatin und Landesvorsitzende der SPD Hamburg Melanie Leonhard ein zu einem Abend mit Musik und Talk in die Fischhalle Harburg.

Februar 2020 um 20:30 Uhr
Fischhalle Harburg
Kanalplatz 16
21079 Hamburg

Harburg rockt

Working Advocates in der Fischhalle HarburgHarburger Rock vom Feinsten – so hatte die Harburger Band Working Advocates selbstbewusst ihr Konzert in der Fischhalle Harburg angekündigt. Fetziger Blues, Rock und Rock‘n Roll von den Beatles über Eric Clapton, Neil Young bis zu den Stones wurde versprochen. Und geboten. Die Zuschauer und Zuhörer, die am Sonnabend, dem 9. Dezember, in die Fischhalle im Harburger Binnenhafen gekommen waren, können es bestätigen.

Dass Name Schall und Rauch ist, stimmt im Fall der Working Advocates nicht ganz. Denn die Gruppe, die hier lustvoll musizierte, besteht tatsächlich aus Rechtsanwälten und ihren Freunden, allen voran Frontmann Harald Muras, der vielen Harburgern als Sozialdemokrat und deren langjähriger Vorsitzender ein Begriff sein dürfte.

Erwähnenswert ist auch der Veranstaltungsort beziehungsweise, wie es Neudeutsch heißt, die Eventlocation. Die Anfang Mai dieses Jahres als maritimes Kulturzentrum eröffnete Fischhalle am Kanalplatz 16 bietet Harburger Künstlern eine Plattform für Ausstellungen und Konzerte, bietet einen Bistrobetrieb, beherbergt die Geschichtswerkstatt Harburg und das Hafenmeister-Büro des Vereins Museumshafen Harburg. Für den kommenden Sommer ist zudem eine Anlegestelle und ein Stand Up Paddle (SUP) Verleih geplant. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher ist schon jetzt begeistert. „Das Kulturzentrum ist ein großer Gewinn für Harburg“, so seine Einschätzung. „Harburg rockt“ weiterlesen

Harburg 4.0: Visionen des Harburger Wirtschaftsvereins

SPD Kreisvorstand im Juli 2017
Franziska Wedemann und Anette Eberhardt vom Wirtschaftsverein Harburg

Helmut Schmidt war einst der Meinung, wer Visionen habe, solle zum Arzt gehen. Glücklicherweise sehen das die Mitglieder des Harburger Wirtschaftsvereins anders. Seit 2008 befassen sich die Mitglieder regelmäßig und systematisch mit den Zukunftsvorstellungen und Perspektiven für den Hamburger Süden und bezeichnen die Ergebnisse der Überlegungen ganz selbstverständlich als Visionen. Mittlerweile geht es um die Visionen Harburg 4.0.

Was es damit auf sich hat, konnten die Mitglieder des Kreisvorstandes der SPD Harburg am Dienstag, dem 4. Juli, erfahren. Bei der Sitzung in der neu eröffneten Fischhalle im Harburger Hafen stellten Franziska Wedemann und Anette Eberhardt dar, worin der Wirtschaftsverein die Stärken Harburgs sieht und wie er dieSPD Kreisvorstand im Juli 2017 Zukunft des Bezirks gestalten möchte. Besondere Bedeutung kommt dabei der Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes Harburg zu. „Harburg hat in den letzten Jahren bemerkenswert positive und zukunftsfähige Wege eingeschlagen, auf die wir alle stolz sein können“, so der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. „Der Wirtschaftsverein und sein Engagement waren und sind dabei von großer Bedeutung. Ich gehe davon, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Dafür gebührt allen Beteiligten Anerkennung und herzlichen Dank.“

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