4. Nacht der Lichter in Harburg

Senatorin Dr. Melanie Leonhard und Moderatorin Anke Harnack eröffnen die Nacht der Lichter
Senatorin Dr. Melanie Leonhard und Moderatorin Anke Harnack eröffnen die Nacht der Lichter
Das Wetter war nicht so dolle, die Veranstaltung dafür umso mehr. Denn die Harburger ließen sich glücklicherweise nicht davon abhalten, die 4. Nacht der Lichter am Freitag, dem 16. September, zu besuchen. Das wäre in der Tat sehr schade gewesen. Denn die Veranstalter hatten ein wunderbares Fest mit Live Musik, kulinarischen Köstlichkeiten, einem sportlichen Event und vielen weiteren Programmpunkten organisiert. Und das alles in der beeindruckend illuminierten Harburger Innenstadt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der NDR-Moderatorin Anke Harnack und Sozialsenatorin Melanie Leonhard, die diese Aufgabe sicherlich besonders gern übernommen hatte. Ist sie doch selbst Harburgerin.

14393846_10207762347516835_37686401_oDer Lichterlauf mit drei verschiedenen Strecken unterschiedlicher Distanzen, der von Anfang wichtiger Bestandteil der Nacht der Lichter, hatte dieses Mal eine besonders interessante Wegführung. Vor allem die Verbindung zwischen der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen mir den illuminierten Gebäuden und Tunnel, in denen DJs unterschiedlichste Musikrichtungen zu Gehör brachten, hat den Läufern und den Zuschauern gleichermaßen ausnehmend gut gefallen.

Der Höhepunkt des Abends war aber für die meisten Harburgerinnen und Harburger sicherlich die Premiere des Liedes „Ich bin Harburg“, das vom Komponisten und Chorleiter des Gospel Train Peter Schuldt getextet und komponiert und von insgesamt 15 Chören gesungen wurde.

Auch Sören Schumacher war von der Nacht der Lichter angetan: “Was für eine schöne Veranstaltung! Es gefällt mir sehr, dass der Mittelpunkt des Festes dieses Mal in der Harburger Innenstadt ist und die Veranstalter das Programm zugleich so konzipiert haben, dass der Binnenhafen einbezogen ist. Und der Harburg-Song ist super. Ich würde mich freuen, wenn er künftig häufiger mal gesungen wird.“

Lange Tafel: Gemeinsam essen und die eigene Geschichte erzählen

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Senatorin Melanie Leonhard

Im Jahr 2016 wurde in Los Angeles das internationale Projekt „Lange Tafel“ entwickelt und gegründet. Sein Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Kulturen im wahrsten Sinne des Wortes an einen Tisch zu bringen. Dafür werden in Stadtquartieren lange Tafeln aufgebaut, an denen jeder Platz nehmen kann, der Interesse hat, sich mit anderen auszutauschen und seine eigene Geschichte zu erzählen.

Organisiert werden diese Tafeln zumeist von Schulen beziehungsweise einzelnen Schulklassen. Die einzige Schule Hamburgs, die sich an diesem Projekt beteiligt, ist die Stadtteilschule Maretstraße. Schülerinnen und Schüler der Schule hatten bereits im letzten Jahr eine Lange Tafel organisiert. Dieses Mal waren es 50 Schüler der 7. und 8. Klasse, die am Freitag, dem 16. September, die Tische im Phoenix-Viertel aufbauten und zum Essen und zu Gesprächen einluden. Dabei ging es um Erlebnisse von Flucht und Migration, von denen die Gäste an den Tafeln den Schülern erzählten. Jede dieser Geschichten wurde aufgeschrieben und zum Lesen für alle an eine Wäscheleine gehängt. Nach dem Ende der Veranstaltung wurden die Blätter zu einer Chronik zusammengefasst und Sozialsenatorin Melanie Leonhard übergeben, die als Gast anwesend war und ein Grußwort gesprochen hatte. Ein weiteres Exemplar wird an das Helms-Museum als Grundstock für eine stetig wachsende Ausstellung gehen. „Das ist ein sehr interessantes Konzept“, so Sören Schumacher, der gekommen war, um die Lange Tafel kennenzulernen. „Denn hier kommen Zeitzeugen zu Wort, von deren Erlebnisse und Erfahrungen man nur auf diese Weise Kenntnis erlangen kann und die auf diese Weise auch Eingang in die Forschung finden. Ein großes Lob an die Schule und die Schülerinnen und Schüler, die das Ganze so hervorragend organisiert haben.“

Der rote Sessel im September mit Thomas Völsch

14311387_1213501342006741_8984397689466182475_o„Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe“, zeigte sich vor rund 200 Jahren der deutsche Schriftsteller Jean Paul überzeugt. Nach dem Ende der Ferienzeit, in der viele die Möglichkeit hatten, sich der zweitgenannten Methode zur Erweiterung des eigenen Horizonts zu bedienen, könnte es an der Zeit sein, sich mal wieder der anderen Methode zuzuwenden.

Man kann sich natürlich auch etwas vorlesen lassen. Auch davon wird man nicht dümmer. Jedenfalls dann nicht, wenn man die richtigen Vorleserinnen und Vorleser auswählt. Wer sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der rote Sessel“ der SPD Harburg etwas vorlesen lässt, hat auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen. Hier lesen allmonatlich bekannte oder auch weniger bekannte Persönlichkeiten aus Büchern ihrer Wahl vor. Ein Veranstaltungskonzept, das ebenso einfach wie überzeugend und daher seit vielen Jahren erfolgreich ist.

Am Donnerstag, dem 22. September, wird Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch auf dem roten Möbel Platz nehmen. Er ist nicht zum ersten Mal zu Gast bei den Harburger Sozialdemokraten. Wer sich auskennt, weiß, dass es sich immer lohnt, ihm zuzuhören.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9; der Eintritt ist frei

Kinderfest der SPD Harburg

14218121_10207655721091241_825149423_n„Kinder an die Macht!“ forderte Herbert Grönemeyer bereits vor dreißig Jahren. Ganz soweit war es am Sonnabend, dem 3.September, noch nicht. Aber immerhin war der Platz vor dem Harburger Rathaus fest in Kinderhand. Denn dort fand das diesjährige große Kinderfest der Harburger SPD statt. Von 12 bis 17 Uhr gab es jede Menge Sport, Spiel und Spaß. So galt es beispielsweise einen Parcours mit verschiedenen Stationen zu bewältigen, bei denen Konzentration, Gleichgewicht und Geschicklichkeit gefordert waren. Auch das Kistenklettern, ein Soccercourt zum Fußballspielen, die Rollenrutsche und vieles andere fanden guten Zuspruch bei den vielen Mädchen und Jungen, die allein, mit Freunden oder mit ihren Eltern gekommen waren. „Ich hatte den Eindruck, dass die kleinen und großen Besucher des Festes viel Spaß hatten und einen wunderbaren Sonnabend erlebt haben. Was will man mehr?“, so Sören Schumachers Fazit.

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Vereinbarung zur Flüchtlingsunterkunft am Sinstorfer Kirchweg und Leuchtkäuferweg unterzeichnet

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(Copyright Bild: BA Harburg)

Am 28. Juli wurde im Harburger Rathaus die Vereinbarung zur Flüchtlingsunterbringung und Integration am Sinstorfer Kichweg unterzeichnet. Er sieht vor, dass dort eine Unterkunft für 300 Flüchtlinge errichtet wird. Die ursprünglich geplante Unterkunft am Leuchtkäferweg entfällt.

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher, der gemeinsam mit seinem Kollegen auf Bezirksebene, dem Vorsitzenden der SPD-Bezirksfraktion Jürgen Heimath, die Verhandlungen mit der Bürgerinitiative Marmstorf-Sinstorf geführt hatte, erläutert: „Die

Unterschriften von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und Senatorin Melanie Leonhard (Copyright BA Harburg)
Unterschriften von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und Senatorin Melanie Leonhard
(Copyright BA Harburg)

Vereinbarung wird zwischen der Bürgerinitiative, dem Bezirksamt und dem Senat geschlossen. Sie ist nach langen, fair geführten Gesprächen zustande gekommen, die allen Seiten etwas abverlangt hat. Ich bin über den Weg, den Hamburg hier beschreitet, sehr froh. Denn eine so große Herausforderung wie die Unterbringung und die Integration von Flüchtlingen lässt sich nur gemeinsam und keinesfalls konfrontativ lösen.“ Jetzt, so Schumacher weiter, gehe es darum, sich gemeinsam mit allen Helferinnen und Helfern um die Integration der neuen Mitbürger zu kümmern. „Vereinbarung zur Flüchtlingsunterkunft am Sinstorfer Kirchweg und Leuchtkäuferweg unterzeichnet“ weiterlesen

SPD-Fraktionschef Andreas Dressel auf Sommertour in Harburg

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Seit er Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion ist, nutzt Andreas Dressel die sitzungsfreie Zeit des Hamburger Landesparlaments, um sich auf seiner Sommertour durch alle Bezirke der Stadt und die siebzehn Bürgerschaftswahlkreise vor Ort über Projekte, Erfolge oder auch Probleme zu informieren und mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Bis zum Ende der Sommerpause stehen etliche Termine gemeinsam mit den örtlichen Abgeordneten und Fachsprechern aus Bürgerschaft und Bezirken auf dem Programm. Am Mittwoch, dem 27. Juli, machte er in Harburg Station.

Zunächst stand eine Harburger Hafenrundfahrt auf dem Programm. Der Harburger Liedermacher Werner Pfeiffer nahm den Fraktionsvorsitzenden, die beiden Harburger Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher und Doris Müller sowie den Vorsitzenden der SPD-Bezirksfraktion Jürgen Heimath an Bord seines kleinen roten Gummiboots und machte mit ihnen eine Rundfahrt durch den Harburger Binnenhafen. „Das war ein schöne Tour“, so Sören Schumacher. „Ich glaube, sie hat verdeutlicht, worin der Charme des Binnenhafens und Harburgs insgesamt liegt. Es ist diese Mischung aus Gewerbe, alten Bauten und Neubau. Außerdem hat die Rundfahrt einen guten Einblick in die dynamische Entwicklung dieses Quartiers gegeben.“ Zum Abschluss lud Werner Pfeiffer die Politiker noch zu einem Kaffee auf seinem Schiff Stadersand sein. „SPD-Fraktionschef Andreas Dressel auf Sommertour in Harburg“ weiterlesen

Sommerfest „Am Radeland“

13738293_10207267722271513_7468273234676516300_oEnde letzten Jahres wurde die Wohnunterkunft „Am Radeland“ in Bostelbek ihrer Bestimmung übergeben. In sieben Pavillons stehen für insgesamt 168 Flüchtlinge Erstaufnahmeplätze zur Verfügung.

Am 16. Juli feierten die Betreiber der Unterkunft, fördern & wohnen und Open Arms gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft ihr erstes Sommerfest. Eingeladen waren Freunde, Nachbarn, Mitarbeiter und Ehrenamtliche. Von 15 bis 20 Uhr lockte ein buntes Programm, das für Groß und Klein gleichermaßen einiges bereithielt. Die musikalischen Highlights setzten der Hafenbarde Werner Pfeifer und Bruder Schwarz mit ihren Auftritten.

Am Nachmittag gesellte sich sogar noch politische Prominenz zu den Feiernden. Senatorin Melanie Leonhard hatte die Einladung gerne angenommen. Dies nicht nur in ihrer Funktion als Hamburgs Sozialsenatorin, sondern auch als Harburgerin. Auch der Harburger Bürgerschaftsabgeordneter Sören Schumacher freute sich, am Fest teilnehmen zu können. „Diese Wohnunterkunft ist Beispiel geglückter Verhandlungen zwischen der Stadt und den Anwohnern. Außerdem ist sie vorbildhaft, was das private Engagement betrifft. Das gemeinnützige Projekt Open Arms macht hier hervorragende Arbeit. Dafür gebührt der Familie Birkel, die es ins Leben gerufen hat, sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern Anerkennung und Dank“, so Sören Schumacher.

Gartenfest des DRK Harburg

Gartenfest des DRK HarburgBei der Auswahl des Termins für ihr diesjähriges Gartenfest hatten die Verantwortlichen des DRK Harburg ein Händchen: Am Freitag, dem 24.Juni, herrschten hochsommerliche Temperaturen, die die gute Stimmung der vielen Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen beförderte. Dem ein oder anderen mag es vielleicht gar ein wenig zu heiß gewesen zu sein. Das ließ sich allerdings angesichts des leckeren Essens und die kühlen Getränke dennoch gut aushalten.

Auch Sören Schumacher war der Einladung gern gefolgt. „Ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, wäre die soziale Versorgung hier bei uns in Harburg sehr viel schwieriger. Wie groß die Bedeutung des DRK ist, lässt sich nicht zuletzt daran erkennen, dass es der größte Arbeitgeber Harburgs ist. Und dann veranstaltet es auch noch dieses schöne Fest. Herzlichen Dank dafür!“

Schützen, Spargel und ein starkes Bekenntnis zu Harburg

Spargelessen 2016 der Harburger Schützengilde
Dorothee Stapelfeldt (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen), Gildekönig (Ingo Volkland) und Thomas Völsch (Harburger Bezirksamtsleiter)


Asparagus officinalis – der Gemüsespargel – hat in der deutschen Küche einen ganz besonderen Platz. Bisweilen wird gar vom hierzulande beobachtbaren Spargelkult gesprochen. So weit muss man es nicht treiben, aber dass das edle und empfindliche Gemüse einen besonderen Platz in den Töpfen und den Herzen vieler Deutscher hat, wird niemand ernsthaft bestreiten können. Da macht auch die Harburger Schützengilde keine Ausnahme. Denn das von ihr alljährlich veranstaltete Spargelessen, zu dem regelmäßig alle kommen, die in der Harburger Politik und Wirtschaft Rang und Namen haben, gehört zum seit Jahrhunderten gefeierten Schützenfest wie die Sauce Hollandaise zum weißen Stangengemüse.

Spargelessen 2016 der Harburger Schützengilde
Thomas Völsch (Harburger Bezirksamtsleiter), Dr. Monika Schaal (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bürgerschaftsfraktion) und Sören Schumacher (Harburger Bürgerschaftsabgeordneter)

Am Donnerstag, dem 16. Juni, im Anschluss an den traditionellen Ausmarsch der Schützen, hieß es daher für die mehr als 500 Gäste im Festzelt auf dem Harburger Rathausplatz wieder: Spargel spachteln! Ehrengast der Schützen war in diesem Jahr die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt. Die Senatorin ging in ihrer Festrede auf die großen Entwicklungschancen ein, die Harburg nicht zuletzt durch die Erschließung neuer Wohngebiete habe. Außerdem würdigte sie unter anderem die schon jetzt eindrucksvolle Entwicklung des Harburger Binnenhafens, die sich auch an der künftigen Ansiedlung des Fraunhofer Instituts zeige. „Das südlich der Elbe häufig gehörte Lamento, Senat und Bürgerschaft scherten sich nicht um Harburg, entbehrt der Grundlage und wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer“, so Sören Schumacher, der als Harburger Bürgerschaftsabgeordneter am Festessen teilnahm.

Einen Tag nach dem Festessen gab es für den scheidenden Schützenkönig Ingo Volkland einen feierlichen Zapfenstreich mit Trommelwirbel, Musik und Fackelschein. Am Sonnabend, dem 25. Juni, wird dann im Schießstand auf dem Schwarzenberg der neue König ermittelt.

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200. Stolperstein in Harburg enthüllt

Gedenkveranstaltung zum 200. Stolperstein in HarburgIm Beisein von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Klaus Möller von der Initiative Gedenken in Harburg sowie Schülerinnen und Schülern der Goethe-Schule wurde am Mittwoch, dem 16. Juni, der 200. Stolperstein in Harburg enthüllt. Der bronzene, in den Bürgersteig eingelassene Quader an der Harburger Rathausstraße 45 erinnert an das Schicksal von Johanna Horwitz, die im Alter von 74 Jahren in Theresienstadt ums Leben kam. In seiner kurzen Ansprache wies der Bezirksamtsleiter auf die unentbehrliche Bedeutung des Erinnerns für die Gestaltung der Zukunft hin: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, zitierte er den amerikanischen Philosophen und Schriftsteller George Santayana.

Die Gedenkfeier war maßgeblich von der Harburger Goethe-Schule gestaltet worden, die sich in einem multimedialen und interkulturellen Projekt mit den „Spuren jüdischen Lebens“ beschäftigt hat. Im Rahmen der Feier präsentierten die Schüler der Klasse 8 im Harburger Rathaus ihre per Video in Interviews und Fotos dokumentierte Suche. „Die Lehrer und Schüler der Goethe-Schule leisten hier Vorbildliches“, sagt Sören Schumacher, der bei der Enthüllung des Stolpersteines und der Gedenkfeier ebenfalls zugegen war.

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