Brückenschlag-Fest im Binnenhafen

Brückenschlag im Harburger Binnenhafen
Ganz so schwierig wie das Projekt Elbphilharmonie war dieses Projekt nicht, aber dennoch gab es etliche Komplikationen organisatorischer und technischer Art bei seiner Realisierung. Am 22. April war es nun aber endlich soweit: Im Rahmen eines vielfältigen und fröhlichen Brückenschlag-Festes, an dem sich rund 25 Unternehmen und ein Dutzend gemeinnützige Organisationen beteiligten, wurde Hamburgs einzige Drehbrücke eröffnet. Das rund drei Millionen teure Bauwerk verbindet den Kanalplatz am Binnenhafen und das neue Wohnquartier auf der Schlossinsel.Brückenschlag im Harburger Binnenhafen„Schön, dass die Brücke endlich fertig ist“, freut sich der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. „Durch die nun kurzen Wege rückt die Harburger Schloßinsel und die Innenstadt näher zusammen.“

Für den Betrieb der Drehbrücke wird die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority zuständig sein, die auch die Hafenschleuse und die Klappbrücken im Binnenhafen betreibt. Auf Anforderung öffnet oder schließt ein Mitarbeiter die Brücke, sodass Fußgänger und Radfahrer ebenso zu ihrem Recht kommen wie die Schiffe und Boote auf dem Lostekanal.

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Organisationswahlen bei der SPD Harburg

Frank Richter
Frank Richter, Vorsitzender der SPD Harburg

Die Harburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben mit Ihrem Vorsitzenden Frank Richter ganz offensichtlich einen guten Fang gemacht. Denn bei den Organisationswahlen am Sonnabend, dem 16. April, wählten sie den 51-jährigen Juristen erneut zu ihrem Kreisvorsitzenden. Richter, der diese Funktion seit 2004 innehat, erhielt 85,9 % der Stimmen. „Zu diesem verdienten Erfolg gratuliere ich Frank Richter ganz herzlich“, so Sören Schumacher, der dem neu gewählten Vorstand wieder als einer von insgesamt elf Beisitzern angehören wird.

Zu Stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Bezirksabgeordnete Ronja Schmager und der Bürgerschaftsabgeordnete des Wahlkreises Süderelbe, Matthias Czech, gewählt. Komplettiert wird der Geschäftsführende Vorstand durch Sören Schinkel, als neuer Kassierer. „An dieser Stelle einen großen Dank an Thea Goos“, sagt Sören Schumacher, „die diese schwierige und arbeitsintensive Aufgabe viele Jahre lang übernommen hat!“

Stärkung des Wissenschaftsstandorts: Fraunhofer Institut kommt nach Harburg

Spaziergang vom Harburger Binnenhafen bis zum Phoenixviertel mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz
Wie am Dienstag, d. 12. April, bekannt wurde, wird Hamburg als eines der letzten Bundesländer ein eigenständiges Fraunhofer Institut bekommen. Die im Jahre 1949 gegründete Fraunhofer Gesellschaft, die sich zur größten Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa entwickelt hat, fördert und betreibt – international vernetzt – anwendungsorientierte Forschung. Im Zentrum ihrer Forschungsaktivitäten stehen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Allein das Forschungsvolumen der Gesellschaft von jährlich mehr als zwei Milliarden Euro verdeutlicht ihre Bedeutung in der angewandten Forschung.

Zwar gibt es bereits drei Fraunhofer Forschungseinheiten in Hamburg, jedoch noch kein eigenständiges Institut. Das soll sich nun ändern. Denn das Fraunhof-Center für Maritime Logistik und Dienstleitungen (CML) soll zu einem eigenständigen Institut weiterentwickelt werden und darüber hinaus einen neu zu errichtenden und auszustattenden Forschungsbau erhalten.

Das CML, dessen Forschungsspektrum die gesamte maritime Logistikkette vom Schiff über die Häfen und Terminals bis zum Hinterland umfasst, ist derzeit organisatorisch noch an das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund (IML) angebunden. Räumlich und wissenschaftlich ist es jedoch bei der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) angesiedelt. Es wird vom Leiter des Instituts für Maritime Logistik an der TUHH, Professor Carlos Jahn, geführt. Die enge örtliche und wissenschaftlich Anbindung an die Technische Universität wird auch künftig beibehalten. Denn das Institut wird seinen Standort im Harburger Binnenhafen zwischen Lotsekanal und Kaufhauskanal haben. „Das ist eine sehr gute Nachricht Hamburg und ganz besonders für Harburg“, freut sich der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. „Das Institut bringt Hamburg auf dem Weg, ein führender Innovationsstandort in Europa zu werden, ein großen Stück voran und es stärkt den Wissenschaftsstandort Harburg.“

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Hamburger Senates

Der rote Sessel im April mit Wolfgang Rose und Andreas Göhring

SesselRegelmäßige Besucher der Veranstaltung „Der rote Sessel“ der SPD Harburg haben sich womöglich den dritten Mittwoch im April bereits rot im Kalender angestrichen. Denn zumeist wird das rote Möbel für den oder die Vorleser am dritten Mittwoch eines Monats aufgestellt. Da es aber keine Regel ohne Ausnahme gibt und es zudem für niemanden erstrebenswert ist, in Routine zu erstarren, verhält es sich im April anders. Die Veranstaltung findet an einem Donnerstag statt.

Vorlesen wird ein Männerduo bestehend aus dem SPD-Bürgerschaftsabgeordneten und langjährigen Landesbezirksleiter der Gewerkschaft ver.di in Hamburg Wolfgang Rose und dem Harburger Journalisten Andreas Göhring. Beide sind öffentlich und politisch engagiert. Dies wird sich sicherlich in ihrer Lektüreauswahl niederschlagen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag dem 21. April im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt. Sie beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der rote Sessel im März mit Rüdiger Schulz

SesselWer sich nur ein wenig bei der Harburger SPD oder in der Harburger Politszene auskennt, dem kann Rüdiger Schulz kein Unbekannter sein. Denn der Harburger Sozialdemokrat war mit Unterbrechung von 1974 bis 1993 Bezirksabgeordneter in Harburg und von 1993 bis 2008 Bürgerschaftsabgeordneter. Darüber hinaus war er von 1977 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2011 Kreisgeschäftsführer der SPD Harburg.

Dass ein derart in der Wolle gefärbter Sozialdemokrat sich auch als Rentner nicht ins reine Privatleben zurückzieht, versteht sich von selbst. Und so gehört Rüdiger Schulz nach wie vor zu den aktiven Sozis. Immer wieder gerne nimmt er auch auf dem roten Sessel Platz, den seine Parteifreunde allmonatlich für die gleichnamige Vorleseveranstaltung aufstellen, um aus Büchern seiner Wahl vorzulesen. Das nächste Mal wird er das am Mittwoch, dem 30. März, tun. Da gibt es nur eines: Termin merken!

Die Veranstaltung findet im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Politisches auf dem Roten Sessel

Der rote Sessel im Februar 2016
Die Veranstaltungsreihe „Der rote Sessel“, die die SPD Harburg seit etlichen Jahren organisiert, hat südlich der Elbe viele treue Fans, die sich Monat für Monat im Herbert-Wehner-Haus in der Julius-Ludowieg-Straße 9 einfinden. Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll: Einer oder eine – nicht selten eine bekannte Persönlichkeit – liest aus einem Buch eigener Wahl vor; die anderen hören zu. Ist das nicht langweilig? Keinesfalls. Denn zum einen sorgen die Vorlesenden für Abwechslung. Zum anderen können die Gäste mit einer breiten Palette an Texten rechnen – lustige und ernste, hochdeutsche und plattdeutsche, besinnliche und alberne, alte und neue, bekannte und unbekannte. Und selbstverständlich auch politische.

Zu Texten mit eher politischem Hintergrund hat am Mittwoch, dem 24. Februar, die Geschäftsführerin der SPD Harburg, Sylvia Mittelstädt, gegriffen. Zum einen ging es in heiterer Form um Erinnerungen an Helmut Schmidt. Zum anderen las sie aus einem halb-autobiographischen Roman vor, in dessen Zentrum Kriegserfahrungen des Erzählers sowie dessen Auseinandersetzung mit der eigenen Familie und der gesellschaftlichen Schicht stehen, der er entstammt. Anspruchsvolle Texte, gekonnt vorgetragen – das Kommen hatte sich für die Zuhörerinnen und Zuhörer wieder einmal gelohnt.

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Der rote Sessel“ findet am Mittwoch, dem 30.3.2016, statt. Näheres wird auf dieser Website und in der örtlichen Presse bekanntgegeben.

Der rote Sessel im Februar

SesselDrei Tage nicht gelesen und das Gespräch wird schal – so lautet eine chinesische Weisheit. In heutigen Sprachgebrauch heißt das: Ohne kontinuierlichen gedanklich-geistigen Input wird man ganz schnell zum Vollpfosten. Um dem vorzubeugen, hilft nicht nur eigene Lektüre, sondern auch, sich etwas vorlesen zu lassen. Wenn das dann noch in geselliger Runde geschieht, ist darüber hinaus für das emotionale Wohlbefinden gesorgt. Was  will der Mensch mehr?

Wer das nicht glaubt, es aber ausprobieren möchte, der hat dazu jeden Monat bei der Veranstaltung „Der rote Sessel“ der SPD Harburg Gelegenheit. Das nächste Mal am kommenden Mittwoch. Auf dem in Harburg gut bekannten Möbel wird die Kreisgeschäftsführerin der SPD Sylvia Mittelstädt Platz nehmen, die als passionierte Leserin auch immer wieder gerne vorliest. Stammgäste der Veranstaltungsreihe wissen ihre Bücherauswahl und ihr Vorlesetalent zu schätzen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 24. Februar, im Herbert-Wehner-Haus in der Julius-Ludowieg-Straße 9 statt; Beginn ist 19 Uhr; der Eintritt ist frei.

Ohne Fortbildung geht es nicht – auch nicht für Politiker

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Seminarteilnehmer: Frank Hoffmann, Ronja Schmager, Julian Frohloff, Melanie Leonhard, Sören Schumacher, Sören Schinkel, Matthias Kreh, Sylvia Hornung, UllaZumhasch, Silke Engler, Nicolai Rehbein

Es gibt wenige Personengruppen, über die so viele, größtenteils sehr festgefügte Vorurteile herrschen wie über Politiker. Mithalten können da bestenfalls noch die Lehrer. Eine der Ursachen für diese kaum zu erschütternde Mauern von Vorurteilen ist die irrige Annahme, dass die öffentlich sichtbare Arbeit dieser beiden Gruppen – im Klassenzimmer beziehungsweise im Parlament – deren gesamter Arbeit entspricht. Eine weitere Ursache ist die weit verbreitete Unterschätzung der für beide Tätigkeiten erforderlichen Qualifikationen, Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften. Menschen hingegen, die selbst als Lehrer oder Politiker tätig sind, oder in deren Umfeld leben oder arbeiten, wissen, wie hoch die Anforderungen tatsächlich sind und dass sie wie in anderen Tätigkeitsbereichen ständig steigen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Seminar für sozialdemokratische Kommunalpolitiker zu sehen, das vom 12. bis 14. Februar in Harburg stattgefunden hat. Die aus mehreren Bundesländern angereisten Teilnehmer befassten sich unter Anleitung einer Seminarleiterin schwerpunktmäßig mit zwei Themenbereichen. Zum einen standen Methoden und Instrumente der Strategieplanung auf dem Lehrplan. Dabei ging um das richtige Vorgehen bei der Verwirklichung langfristiger Ziele. Dazu der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher, der das Seminar mitorganisiert hatte: “Um langfristige politische Ziele zu verwirklichen, reicht es in keiner Weise aus, von der Richtigkeit dieser Ziele überzeugt zu sein. Man muss auch sehr genau wissen, wie man zu planen und in welchen Schritten man vorzugehen hat.“ Ein anderer Schwerpunkt des Seminars war der Umgang mit Erlebnissen im politischen Alltag, die als belastend empfunden werden. „Natürlich darf man als Politiker nicht allzu zart besaitet sein“, so Sören Schumacher. Dennoch käme es immer mal wieder zu Situationen, die auch der stabilsten Persönlichkeit arg zusetzen könnten. „Da ist es sehr hilfreich, Möglichkeiten zu kennen, mit solchen Erlebnissen souverän umgehen zu können und sich nicht einschüchtern oder entmutigen zu lassen.“

Jägerball in Harburg: 69 – und kein bisschen leise

Jägerball 2016
Die Ballsaison ist in vollem Gange. Nicht nur in Wien und Venedig, sondern auch in Harburg. Wer sich ein wenig in Harburg auskennt, der weiß, dass die Harburger es gerne krachen lassen. Nicht nur im wörtlichen Sinne – etwa beim alljährlichen, seit Jahrhunderten gefeierten Schützenfest, sondern auch im übertragenen Sinne – bei den zahlreichen Bällen, die südlich der Elbe großen Zuspruch finden.

Ein Herzstück der Harburger Ballsaison ist der von der Bezirksjägerschaft Harburg organisierte Jägerball. Am Sonnabend, dem 6. Februar 2016, fand er zum 69. Mal statt. Wer eingeladen hatte, war nicht so übersehen. Denn der Ballsaal im Hotel Lindtner war mit vielen Bäumen dekoriert und auch einen hoch gelegenen Jägerstuhl gab es. Von dem aus eröffnete Rudolf Wendt, der Vorsitzende der Bezirksjägerschaft, ganz stilecht die Festivität. „Jägerball in Harburg: 69 – und kein bisschen leise“ weiterlesen