Vor einigen Jahren haben sich in Harburg engagierte Bürger in der „Initiative Gedenken in Harburg“ zusammengeschlossen, um sich gemeinsam der Aufgabe zu widmen, die Geschichte des Nationalsozialismus im Bezirk zu beleuchten. Alljährlich im November veranstaltet die Initiative die ‚Harburger Gedenktage‘, die mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen und politischen Lebens südlich der Elbe.
In diesen Rahmen haben die Harburger Sozialdemokraten ihre Veranstaltung ‚Der rote Sessel‘ im Oktober gestellt. Lesen werden Fritz Gärmer und Bernd Kähler, die den Stammgästen des Roten Sessel schon mehrfach hochklassigen Literaturgenuss geboten haben. Diesmal werden sie in Anlehnung an das diesjährige Thema der Harburger Gedenktage „1943-1947 – Ende und Anfang“ aus Büchern vorlesen, die die Lebensumstände in dieser Zeit beschreiben. Das wird ganz sicher nicht nur für Zeitzeugen interessant sein. Manch einer, der diese Zeit nicht oder nicht bewusst erlebt hat, wird Parallelen zu den Herkunftsländern der Flüchtlinge erkennen, die jetzt zu uns kommen.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 28. Oktober 2015 im Herbert-Wehner-Haus der SPD Harburg in der Julius-Ludowieg-Straße 9. Sie beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist frei.





Nun ist es offiziell. Am Mittwoch, dem 9. September, unterzeichneten Bürgermeister Olaf Scholz und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann den Bewerbungsbrief Hamburgs um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2014 und schickten ihn an das Internationale Olympische Komitee (IOC). Zu den wichtigsten Hürden, die bis zur Realisierung des großen Projektes noch zu nehmen sind, gehört das Referendum, bei dem sich am 29. November die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger für die Spiele entscheiden muss.


