August-Ernst-Pokal in Steilshoop: Die Zukunft unserer Feuerwehr im Wettkampf

Am Samstag, den 12. September 2026, durfte ich als Gast den diesjährigen August-Ernst-Pokal im Hamburger Stadtteil Steilshoop begleiten. Der Traditionswettbewerb bringt Jahr für Jahr die Nachwuchskräfte unserer Freiwilligen Feuerwehren zusammen, um Können, Teamgeist und Feuerwehrtechnik unter Beweis zu stellen.

Beeindruckender Einsatz der Jugendfeuerwehren

Mit enormem Engagement und viel Freude absolvierten die zahlreichen Teams der Jugendfeuerwehren die unterschiedlichsten Aufgaben. Neben feuerwehrtechnischem Wissen standen vor allem praktisches Geschick, Allgemeinbildung und echtes Teamwork auf dem Prüfstand. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, mit welcher Begeisterung und Fachkompetenz sich die Jugendlichen für die Sicherheit in unserer Stadt vorbereiten.

Premiere: Auch die Mini-Feuerwehren waren dabei

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr: Erstmals nahmen auch die Mini-Feuerwehren (Kinderfeuerwehren) am Wettbewerb teil. Dass bereits die Jüngsten mit so viel Eifer und Spaß bei der Sache sind, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und nachhaltig die Nachwuchsarbeit in den Hamburger Feuerwehren aufgestellt ist.

Jugendfeuerwehr und Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft.

Dank an das Organisationsteam und die Helfenden

Ein großer Wettbewerb wie der August-Ernst-Pokal lebt von den Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ein herzlicher Dank geht an das gesamte Organisationsteam, die engagierten Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie alle ehrenamtlichen Helfenden der Freiwilligen Feuerwehren und der Landesjugendfeuerwehr Hamburg. Ihr unermüdlicher Einsatz macht solche Tage für den Nachwuchs erst möglich!

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat der Tag sichtlich großen Spaß gemacht – und mir hat er einmal mehr gezeigt: Um die Zukunft unserer Hamburger Feuerwehren müssen wir uns keine Sorgen machen!

Europa? Was sonst?!

Alexander von Humboldt Gymnasium

Der Monat Mai ist in besonderem Maße mit Europa verbunden. Denn am 5. Mai 1949 wurde durch die Unterzeichnung seiner Satzung in London der Europarat gegründet und nur ein Jahr später, am 9. Mai 1950, schlug der französische Außenminister Robert Schuman in einer später als Schuman-Erklärung bezeichneten Rede vor, eine europäische Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen. Die Rede gab den Anstoß zur Schaffung der Montanunion, die wiederum zum Grundstein der heutigen Europäischen Union wurde. Hierin also liegt der Grund, dass wie in weiten Teilen Europas auch in Hamburg in Sachen Europa im Mai viel los ist. Dazu zöhlen etwa die Europawoche und die Europaprojekttage an Hamburgs Schulen.

Schule am SeeAuch Sören Schumacher war für Europa unterwegs. Wie schon seit Jahren war er der Einladung an Hamburger Schulen gefolgt. Am 4. Mai diskutierte er mit Schülerinnen und Schüler in der Schule am See in Steilshoop und am 21. Mai war er Gast einer Klasse im Humboldt Gymnasium in Rönneburg. „Es war schön zu erleben“, so Schumacher, „wie überzeugt die jungen Menschen von der Idee eines gemeinsamen Europa sind. Keiner konnte und wollte sich eine Zukunft vorstellen, in der dieses großartige Projekt gescheitert ist. Ich wünsche und hoffe sehr, dass sie sich in diesem Sinne engagieren und ihre Stimme gegen die erheben werden, die zurück zu Grenzen und Mauern wollen.“