Beeindruckende Leistungen: Wettbewerb der Jugendfeuerwehren

Zweieinhalb Stunden! So lange hatte Sören Schumacher für den Besuch bei der Jugendfeuerwehr Kirchwerder und dem dort – im äußersten Süden Hamburgs – stattfindenden Wettbewerb um den August-Ernst-Pokal gar nicht eingeplant. Doch die Begeisterung und die beeindruckenden Leistungen der rund 400 Kinder und Jugendlichen in 25 Mannschaften, von Hamburger Jugendfeuerwehren um den 1977 gestifteten Pokal kämpften, war einfach zu mitreißend.

Die Aufgaben, denen sich die jungen Feuerwehrleute stellen mussten, waren auf einem Parcours aufgestellt, der von Station zu Station zu absolvieren war. Dabei waren insgesamt 22 Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen wie Feuerwehrtechnik, Technische Hilfeleistung, Erste Hilfe und anderes zu absolvieren, Und natürlich galt es auch, sportliche Leistungen und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. „Mir hat besonders gut, dass die gesamte Gruppe gemeinsam antritt“, sagt Schumacher. „So macht der Wettbewerb allen nicht nur viel Spaß, sondern fördert sicherlich auch die Kooperationsfähigkeit und den Teamgeist – zwei Eigenschaften, die nicht nur bei der Feuerwehr entscheidend sind.“

Und wer hat gewonnen? Die Jugendfeuer Sülldorf-Iserbrook trug den Sieg und den Pokal davon und darf im kommenden Jahr zum Bundeswettbewerb fahren.

„Was die jungen Leute da gezeigt haben, hat mich wirklich bedruckt. Vielen Dank an den neuen Landesjugendfeuerwehrwart Kai Winter für die Einladung!“, so Schumacher.

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Wachwechsel bei der Jugendfeuerwehr

Schlüsselübergabe von Uwe von Appen an seine Nachfolger Kai Winter

Im Rahmen eines Empfangs  an der Feuerwache Berliner Tor , hat die Jugendfeuerwehr Hamburg am Sonnabend, dem 25. August, ihren bisherigen Feuerwehrwart Uwe von Appen verabschiedet. Zum Nachfolger von Appens, der die Funktion zwölf Jahre lang ausgeübt hat, wurde Kai Winter von der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg-Lokstedt ernannt. Der 37-Jährige, der sich bei der Delegiertenversammlung im April durchgesetzt hatte, trat bereits mit elf Jahren in die Jugendfeuerwehr ein, kennt sich also seit Jahrzehnten in diesem Metier aus.

Zu den Gästen des Empfangs gehörten auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sören Schumacher. „Die Hamburger Jugendfeuerwehr hat unter Uwe von Appen hervorragende Arbeit gemacht. Ich bin mir sicher, dass das unter Kai Winter nicht anders sein wird“, so Schumacher.

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Sommerfest des ASB Hamburg

Geschäftsführer des ASB Hamburg, Micahel Sander, Senatorin Melanie Leonhard und stellvertretender Landesviorsitzender ASB Hamburg Gerd Prüfer

Dieses Sommerfest hatte seinen Namen verdient: bei strahlendem Sonnenschein begingen rund 150 Gäste am Donnerstag, dem 22. August, auf der Sonnenterrasse an der Bille das alljährlich vom ASB Hamburg ausgerichtete Fest. Prominentester Gast war Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Wie der Stellvertretende ASB-Landesvorsitzende erinnerte auch die Senatorin in ihrer Ansprache an die im Juni verstorbene Landesvorsitzende Angelika Mertens. Durch wertvolle Unterredungen mit Frau Mertens habe sie, so Melanie Leonhard, verstanden, dass es dem ASB seit Bestehen immer darum ging, den Menschen auf dem Weg zur Selbstermächtigung zu helfen und sie darin zu unterstützen.

Zu den Gästen aus der Politik gehörte der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. „Der ASB leistet auch in und für Harburg wichtige Arbeit“, so Schumacher am Rande der Veranstaltung. „Und das seit mehr als hundert Jahren – unterbrochen in der Zeit der Naziherrschaft, als der ASB verboten war. Dafür gebührt den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen großer Dank.“

Nach den Reden blieb bei leckerem Buffet, kühlen Getränken und chilliger Musik des Tim Rodig Trios auch noch Zeit für den geselligen Teil des Festes.

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Senatsempfang für André Wronski

André Wronski nimmt sein Abschiedsgeschenk von Senator Andy Grote entgegen

Mit einem Empfang im Kaisersaal des Rathauses hat der Senat am Mittwoch, dem 21. August, Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg in den Ruhestand verabschiedet und ihm für sein außergewöhnliches Engagement im ehrenamtlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg gedankt. „Diese Würdigung seines Einsatzes durch den Senat hat André Wronski wahrhaftig verdient“, so der Innenpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Sören Schumacher, der zu den zahlreichen Gästen des Empfangs gehörte.

André Wronski kann auf 42 Jahre im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken, darunter fast zehn Jahre als Landesbereichsführer. Die hohe Anerkennung, die er sich in Jahrzehnten erworben hat, spiegelte sich auch in der Gäste- und Rednerliste wieder, darunter Oberbranddirektor Dr. Christian Schwarz, der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, die Vorsitzenden der Landesfeuerwehrverbände Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommers und Berlins, der Landesbranddirektor Niedersachens, etliche Bürgerschaftsabgeordnete sowie Hamburgs Innensenator Andy Grote und andere Vertreter des Senats.

„Die Freiwillige Feuerwehr Hamburg ist unentbehrlich für die Sicherheit in ganz Hamburg“, erklärt Sören Schumacher. Sie unterstütze die Berufsfeuerwehr beim Brandschutz, beim Rettungsdienst, bei der technischen Gefahrenbeseitigung und beim Katastrophenschutz und in der Deichverteidigung. „Das ist eine ebenso wichtige wie spannende und herausfordernde Tätigkeit, für die ständig geeignete junge Männer und Frauen gesucht werden, die ich hiermit ausdrücklich ermuntern möchte, ernsthaft über eine ehrenamtliches Engagement bei Freiwilligen Feuerwehr Hamburg nachzudenken.“

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Ein modernes Polizeizecht für Hamburg

Rede von Sören Schumacher in der Hamburgischen Bürgerschaft am 14. August 2019 zum Thema: Drittes Gesetz zur Änderung polizeirechtlicher Vorschriften

Hier der Redetext – es gilt das gesprochene Wort:

Herr Präsidentin – Meine Damen und Herren.
Die Vorgaben der EU-Datenschutzrichtlinie und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten BKA-Gesetz haben es erforderlich gemacht, die Polizeigesetze der Länder zu novellieren. Bei kaum einem anderen Gesetzesvorheben liegt das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit so offen zutage wie bei einem Polizeigesetz. Diese Abwägung ist niemals einfach und eine Patentlösung kann es nicht geben. Umso wichtiger ist es, bei der Novellierung des Polizeigesetzes Orientierungspunkte zu haben.

Für uns Sozialdemokraten heißt das:
Einerseits wollen wir ein Polizeigesetz, dass den aktuellen Vorgaben höchstrichterlicher Rechtsprechung entspricht und anderseits wollen wir ein zeitgemäßes Polizeigesetz, dass die polizeilichen Befugnisse maßvoll an die tatsächlichen Bedarfe in der Praxis anpasst. Uns Sozialdemokraten ging es bei den Gesprächen mit unserem Koalitionspartner darum, die Novellierung in diesem Sinne zu gestalten. Mit dem Ergebnis dieser vertrauensvoll geführten Beratungen können wir zufrieden sein.

Sie spiegeln sich im jetzt vorliegenden Gesetzentwurf:
Verfassungsrechtlich bedenkliche Vorstöße wie etwa die Ausweitung des Gefahrenbegriffs nach bayrischem Vorbild oder auch die Zulässigkeit präventiver Online-Durchsuchungen von Computern wird man daher dort vergeblich suchen.

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Vernünftiger Kompromiss: Novellierung des Hamburger Polizeirechts

Die rot-grüne Koalition hat sich auf eine Novellierung des Hamburger Polizeirechts verständigt. Damit folgt Hamburg einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts und schafft eine solide Grundlage für die Arbeit der Hamburger Polizei.

Dazu Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Es ist klar, dass sich Hamburg nicht an einem Wettbewerb um das schärfste Polizeigesetz beteiligen wird. Es geht um eine zeitgemäße und maßvolle Anpassung der polizeilichen Befugnisse vor dem Hintergrund sich verändernder Bedingungen in der Polizeiarbeit. Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner haben wir uns in dieser Hinsicht vertrauensvoll beraten. Ich gehe davon aus, dass der Senat einen sehr ausgewogenen Gesetzesentwurf vorlegen wird, den wir im Herbst in der Bürgerschaft und im Innenausschuss auch im Rahmen einer Sachverständigenanhörung sehr gründlich diskutieren werden.“

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Hansaplatz: „Sicherheit und Ordnung“ einerseits – „sozial Verantwortung“ andererseits

Rede von Sören Schumacher in der Hamburgischen Bürgerschaft am 05. Juni 2019 zum Thema: Hansaplatz – Schaffung von Straßensozialarbeit für alkoholkonsumierende Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten

Hier der Redetext – es gilt das gesprochene Wort:

Herr Präsident – Meine Damen und Herren.
Der Hansaplatz ist einer der schönsten Plätze Hamburgs.
Leider ist er auch ein Platz, den einige als ‚sozialen Brennpunkt‘ bezeichnen. Die dort zu beobachtenden Zustände muss ich hier nicht erneut beschreiben. Sie sind bekannt.

Was allerdings immer wieder erläutert werden muss, ist die Tatsache, dass es für Nutzungskonflikte wie diejenigen, die sich auf dem Hansaplatz manifestieren, keine einfachen Lösungen gibt.

Will man die Zustände, die dort zu Ärger, Verdruss, Ängsten, Aggressionen und vielem mehr führen, für alle Beteiligten wirkungsvoll und nachhaltig verbessern, müssen mehrere Maßnahmen ergriffen werden. Eine dieser Maßnahmen wollen mit mit dem vorliegenden Antrag auf den Weg bringen.

Mit der Schaffung von mehr Straßensozialarbeit für Menschen mit die mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpen haben, möchten wir am Hansaplatz eine niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle schaffen. Diese Beratungsstelle soll die vorhandenen Hilfsangebote besser koordinieren und miteinander verzahnen.

Die Situation am Hansaplatz wollen wir von verschiedenen Seiten angehen. Zum einen mit dem Glasflaschenverbot und der Videoüberwachung. Ich begrüße ausdrücklich den Vorschlag des Innensenators, Glasflaschen auf dem Hansaplatz an allen Tagen der Woche zwischen 17 Uhr und 6 Uhr morgens zu verbieten. Damit wird der Gebrauch von Glasbehältern hier noch stärker reglementiert sein als auf der Reeperbahn. Wir werden den entsprechenden Gesetzesentwurf auf der nächsten Sitzung des Innenausschusses diskutieren. Ich gehe davon aus, dass das Gesetz sobald als möglich in Kraft treten kann.

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Die Feuerwehr ist überall in der Stadt schnell am Einsatzort

Rede von Sören Schumacher in der Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft am 05. Juni 2019 zum Thema: Auch Hamburgs Retter stehen im Stau: Baustellen endlich wirksam koordinieren

Hier der Redetext – es gilt das gesprochene Wort:

Frau Präsidentin – Meine Damen und Herren.
Es ist richtig. Mit dem derzeitigen Zielerreichungsgrad im Hinblick auf die sog. Hilfsfrist können wir nicht zufrieden sein. Um es aber einmal ganz deutlich zu sagen:
Die Verfehlung des Zielerreichungsgrades bedeutet nicht, dass keiner kommt. Die Hilfsfrist ist schon dann nicht erreicht, wenn die Feuerwehr mit Zehner-Besetzung die 8 Minuten ganz knapp verfehlt oder wenn sie zwar innerhalb der 8 Minuten am Einsatzort, aber nur mit 9 statt mit 10 Funktionen besetzt ist.

Außerdem werden bei der Ermittlung der Hilfsfrist aufgrund des immensen Arbeitsaufwandes nur ca. 50 Prozent der tatsächlichen Einsätze ausgewertet. Das muss hier auch berücksichtigt werden. Es ist auch richtig, dass wir uns – übrigens freiwillig – mit der Hilfsfrist ein sehr ambitioniertes, aber nicht utopisches Ziel gesetzt haben. An diesem Ziel halten wir auch fest und arbeiten an der Erreichung. Tatsächlich geht es hier um wenige Sekunden, um die die Hilfsfrist verfehlt wird. Wir haben bereits konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht, die derzeit umgesetzt werden.

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Starkes Plus seit 2011: Deutlich mehr Polizei-Personal in Hamburg

Hamburg beschäftigt seit 2011 fast 1.000 Polizistinnen und Polizisten mehr. Das geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (SKA) des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher hervor. Im Jahr 2011 waren insgesamt 10.033 Polizistinnen und Polizisten in Hamburg tätig. Bis Mai 2019 konnte die Zahl der Einsatzkräfte auf 11.013 gesteigert werden. Auch im Polizeivollzugsdienst hat sich die Zahl der Einsatzkräfte in diesem Zeitraum von 8.803 auf insgesamt 9.337 Vollzugskräfte deutlich erhöht (siehe Anlage).

Dazu Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Nachdem unter dem CDU-geführten Vorgängersenat Polizei-Personal abgebaut wurde, haben wir mit Übernahme der Regierungsverantwortung umgehend gegengesteuert und die Einstellungszahlen erhöht. Trotz der 2011 dringend notwendigen Haushaltssanierung war für uns klar, dass an Sicherheit nicht gespart werden darf. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket haben wir unsere Polizei auch in der laufenden Legislaturperiode gestärkt: Neueinstellungen, zusätzliche Angestellte im Polizeidienst (AiP), Aufgabenentlastungen, eine verringerte Einsatzzahl für Polizistinnen und Polizisten in Verwaltungsfunktionen sowie Dienstzeitverlängerungen entfalten heute ihre positive Wirkung. Der Gesamtpersonalbestand der Polizei hat sich seit 2011 um fast 1.000 Einsatzkräfte erhöht. Im Polizeivollzug, also ‚auf der Straße‘, sind heute rund 530 Kräfte mehr im Einsatz. Das trägt ganz erheblich zur guten Sicherheitslage und der hohen Lebensqualität in Hamburg bei. Deshalb wird die Stärkung des Polizeivollzugsdienstes auch weiterhin unser übergeordnetes Ziel bleiben. Die Zahlen zur Personalentwicklung und die sinkende Gesamtkriminalität belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit der SPD bleibt Hamburg auch die nächsten Jahre eine sichere und lebenswerte Großstadt.“

Vereidigungen, Vereidigungen – neue Polizeibeamte für Hamburg

Hamburg stellt viele neue Polizistinnen und Polizisten ein. Der Innenpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Sören Schumacher, weiß das natürlich und er bemerkt es, wie hoffentlich alle Hamburgerinnen und Hamburger an der Präsenz der Polizei in der Stadt. Darüber hinaus kann er es auch in seinem Terminkalender sehen. Denn wann immer Nachwuchskräfte der Polizei vereidigt werden, wird er eingeladen und ist, wenn irgend möglich, zugegen.

So wieder einmal am Montag, dem 27. Mai, als Innensenator Andy Grote im Beisein von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer auf dem Rathaus insgesamt 110 Polizistinnen und Polizisten vereidigte. Genau waren es 28 Kommissarsanwärterinnen und 32 – anwärter, 21 Polizeimeisteranwärterinnen und 29 – anwärter (davon zwei für den Wasserschutz). Die Anwärterinnen und Anwärter sind zwischen 19 und 37 Jahren alt, viele von ihnen haben bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium. Die beruflichen Vorkenntnisse reichen von Rettungsassistent bis Fluggerätemechaniker, vom Bachelor Sozialökonomie bis zum Tierarzt, vom KFZ-Meister bis zur Rechtsanwaltsgehilfin. Wie in einer weltoffenen Stadt wie Hamburg nicht anders zu erwarten, haben etliche der Anwärter ausländische Wurzeln, unter anderem englische, türkische und russische.

„Ganz besonders erfreulich finde ich“, so Sören Schumacher, „dass sich immer mehr junge Frauen zum Dienst bei der Polizei entschließen. Das ist eine gute Entwicklung, die sich hoffentlich fortsetzt.“