Ex und Hopp? Nix da!


Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts warb eine deutsche Brauerei mit dem Slogan „Ex und Hopp“, um damit die Einwegflasche zu propagieren. Dieser Slogan ist mittlerweile zu eine festen Redensart geworden, die allerdings schon lange nichts Fortschrittliches mehr bezeichnet, sondern das genaue Gegenteil: eine Haltung der bedenkenlosen Ressourcenverschwendung.

Dass man auch im Kleinen anders erfahren und und bei sich selbst anfangen kann, zeigt sich an den „Repaturcafés“, die in der letzten Zeit vielerorts veranstaltet werden. So auch am Freitag, dem 26. September 2014, im Treffpunkthaus Heimfeld. Denn dort veranstaltete die örtliche SPD ihr mittlerweile 3. Reparaturcafé. Unter Anleitung ehrenamtlicher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wurden dort Elektrokleingeräte und Fahrräder repariert und Hilfestellung beim Nähen geleistet. Und das alles bei Kaffee und leckerem, selbstgebackenem Kuchen.

Sören Schumacher hatte zwar nichts zu reparieren, schaute aber dennoch kurz vorbei und war begeistert: „Viele wissen gar nicht mehr, dass man Dinge auch reparieren kann und nicht gleich entsorgen muss, wenn sie nicht mehr funktionieren. Und die Ehrenamtlichen reparieren nicht nur, sondern zeigen auch, wie man es vielleicht künftig allein hinbekommt. Ein wirklich tolles Angebot der SPD Heimfeld!“

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