„Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr“, befand der griechische Philosoph Demokrit vor etwa 2400 Jahren. Wenn auch nicht jeder es so schön zu formulieren vermag, so wird doch die hier zum Ausdruck gebrachte Erfahrung von den meisten Menschen geteilt. Ganz gewiss trifft das auf die zu, die sich alljährlich auf die Ballsaison freuen. Wer Harburg kennt, hat besonderes Glück. Denn südlich der Elbe haben Bälle eine große Tradition.
Den Auftakt machen zumeist die Eißendorfer Schützen mit ihrem Königsball zu Ehren des amtierenden Königspaares Anfang November. So auch in diesem Jahr: Am Sonnabend, dem 4. November feierten die Eißendorfer Schützen Jägerhof Hausbruch ihren amtierenden König Gerhard Moje und seine Königin Edda.
Zu den Gästen aus der Politik gehörten die Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg, Birgit Rajski, und der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher. Beide sind regelmäßige Gäste des Balles und freuten sich, auch dieses Mal dabei sein zu können. „Der Eißendorfer Königsball steht jedes Jahr fest auf meinem Terminkalender“, so Schumacher. „Herzlichen Dank an die Schützen für den tollen Ball und besonders herzliche Glückwünsche an den nunmehr vierfachen König Gerhard.“
Die Harburger Ballsaison geht weiter am Sonnabend, dem 2. Dezember, mit dem Internationalen Ball der Seefahrt, und dem Winterball der Harburger Schützengilde am Sonnabend, 16. Dezember.

Der Kalte Krieg gehört der Geschichte an, die Berliner Mauer ist 28 Jahren gefallen. Die Beziehungen Deutschlands und der Europäischen Union zu Russland sind dennoch nicht einfach. Vielmehr sind wie gerade in letzter Zeit durch Spannungen und Skepsis geprägt. Dieses Themas hat sich am ersten Novemberwochenende eine Tagung der Friedrich-Eber-Stiftung angenommen, zu der Stipendiaten der der SPD nahestehenden Stiftung in Hamburg zusammentrafen.
In der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft zur Personalsituation der Hamburger Polizei erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Sören Schumacher: „Die Hamburger Polizei leistet ganz hervorragende Arbeit und das trotz der gewachsenen Herausforderungen, die eine Großstadt wie Hamburg mit sich bringt. Deshalb ist Hamburg sicherer geworden. Es gibt weniger Straftaten trotz gestiegener Bevölkerungszahlen und die Aufklärungsquote ist gestiegen. Insbesondere die Kripo leistet gerade im Moment Herausragendes: Rund 150.000 Fälle sind durch das Landeskriminalamt in den ersten drei Quartalen diesen Jahres abschließend bearbeitet worden. Aber Anlässe wie etwa die Aufarbeitung rund um den G-20 Gipfel oder das Messerattentat von Barmbek binden aktuell viel Personal, was an anderer Stelle temporär zu Engpässen führt. Mit unserer Strategie der Personalverstärkung und Einstellungsoffensive bei unserer Hamburger Polizei sind wir auf dem richtigen Weg. Und auch auf die aktuelle Belastungssituation hat die Innenbehörde bereits reagiert und 50 zusätzliche Angestelltenstellen für das LKA auf den Weg gebracht. Auch die Personalvertreter der Polizei wissen, dass eine Besetzung dieser Stellen nicht von heute auf morgen möglich ist. Mit der schon vor Jahren gestarteten Einstellungsoffensive tragen wir außerdem den altersbedingten Abgängen, aber auch den gestiegenen Aufgaben Rechnung und werden mit allen Maßnahmen zusammen insgesamt für einen Zuwachs von 500 Kräften im Polizeivollzug sorgen.“ 

Am 7. November und 5. Dezember beschäftigt sich der Sportausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft im Rahmen von Expertenanhörungen mit dem Thema E-Sports. Dabei sollen alle Facetten des Phänomens in Augenschein genommen und beleuchtet werden. Neben grundsätzlichen und rechtlichen Aspekten, ob E-Sports eine Sportart ist und unter welchen Bedingungen eine Anerkennung als Sportart möglich sein kann, werden auch Fragen der Jugendkultur, der Suchtprävention und der kommerziellen Dimension des professionellen E-Sports thematisiert. Dazu sind Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, dem organisierten Sport, der Suchtprävention, der Unterhaltungssoftwarebranche sowie E-Sportler eingeladen. Die beiden Sportausschuss-Sitzungen im Rathaus finden statt am Dienstag, 7. November, 17 Uhr, Raum 151 und am Dienstag, 5. Dezember 2017, 17 Uhr, Raum 186.