Neupräsentation des Hanne Darboven Kunstwerkes „Wende 80“ in der TUHH

Am Dienstag, dem 3. Mai 2011, wurde im Foyer des Gebäudes M der Technischen Universität Hamburg-Harburg im Rahmen eines Festaktes mit geladenen Gästen die Neupräsentation des Kunstwerkes „Wende 80“ von Hanne Darboven eingeweiht, das als eines der bedeutendsten Werke der Künstlerin gilt. Die Neupräsentation ist ein Vorhaben der Kunstinitiative an der TUHH. Es wurde mit Beteiligung des Technischen Dienstes der TUHH sowie der Sammlung Falckenberg durchgeführt.

Hanne Darboven, die vor zwei Jahren starb und am 29. April 70 Jahre geworden wäre, zählt zu den weltweit größten Gegenwartskünstlerinnen; sie lebte und arbeitete in Rönneburg. Sie vertrat Deutschland u. a. auf der Biennale in Venedig, hat vier Mal an der documenta teilgenommen und ist in allen wichtigen internationalen Museen vertreten. Der Festakt an der TUHH ist eine Veranstaltung in der Reihe „Hamburg erinnert an Hanne Darboven“.

Mit der Neupräsentation von „Wende 80“ entsteht eine Art Dauerausstellung und an der Technischen Universität ein Ziel für kunstinteressierte Menschen. Sören Schumacher, der am Festakt teilnahm, begrüßt besonders, dass die TUHH sich mit dieser Aktion einmal mehr zum Stadtteil und zur Stadt insgesamt öffnet: „Ich finde es schön und wichtig, dass die Universität auf diese Weise – wie auch schon mit den Konzerten im Audimax – zu einem Ort der Begegnung wird.“

1.Mai-Demo in Harburg

Am Sonntag, dem 1.Mai 2011, nahm Sören Schumacher zusammen mit vielen Harburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an der Demo zum Tag der Arbeit teil. Auch ein Vertreter der Senats war eigens für diese traditionsreiche Veranstaltung nach Harburg gekommen: Innensenator Michael Neumann.

Trotz – oder wegen? – des strahlenden Frühlingswetters hielt sich die Beteiligung insgesamt aber in Grenzen. Besonders die älteren Teilnehmern auf, die sich noch gut an die riesigen Mai-Demos vergangener Zeiten erinnern können, diskutierten über die Gründe für das mangelnde Interesse. „Möglicherweise“, so meint Sören Schumacher, „spricht diese Form der Kundgebung viele nicht mehr an. Denn an Gründen, sich für die Rechte der Arbeitnehmer einzusetzen, mangelt es nach wie vor nicht. Man denke nur an die Niedriglöhne, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und die prekären Arbeitsverhältnisse vieler, auch gut ausgebildeter Arbeitnehmer.“

Tennisturnier mit dem sportlichen Sportsenator

Bei strahlendem Sonnenwetter und bester Laune bestritten am vergangenen Sonntag über 25 Spielerinnen und Spieler die zum dritten Mal durchgeführten dritten offenen, sozialen und demokratischen Tennismeisterschaften Hamburg. Austragungsort war auch in diesem Jahr die Anlage des HSC in Marmstorf.

Neu war dieses Mal, dass der zuständige Senator selbst zum Racket griff: Michael Neumann, seit wenigen Wochen Innensenator und damit auch für Sport in Hamburg zuständig, stellte unter Beweis, dass seine Beziehung zum Sport nicht allein eine amtliche ist. Zum Sieg hat es zwar nicht gereicht, aber im Zentrum des Turniers stand ohnehin die Freude am Spiel. Und außerdem konnte er so zusammen mit dem Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher und dem Vorsitzenden der SPD Marmstorf Rafael Pilsczek die Ehrung des Turniersiegers Nils Klawitter vornehmen.

Im Anschluss wurde der Grill angeworfen und zusammen mit den Zuschauern in angeregter Runde gefachsimpelt und diskutiert. Fazit: Spiel, Satz und Sieg für ein gelungenes Tennisturnier!

Rathausführung mit jungen Israelis

Am Dienstag, dem 12.April 2011, führte Sören Schumacher wieder einmal eine Gruppe junger Menschen durch das Hamburger Rathaus. Diesmal war es eine ganz besondere Gruppe: Elf junge Israelis und ihre beiden Betreuer besichtigten das Rathaus im Rahmen eines eines Jugendaustausches, der seit 2010 zwischen dem Freizeitzentrum Mopsberg, Bürgerzentrum „Feuervogel“ im Phoenix-Viertel, und einem Community Center in Ashdod/Israel besteht und auch von dort organisiert wird. Im Oktober 2010 waren in diesem Rahmen bereits Harburger Jugendliche nach Israel gereist.

„Ich finde es sehr schön“, so Sören Schumacher, „dass das Freizeitzentrum Mopsberg an diesem Austauschprogramm beteiligt ist. Derartige persönliche Kontakte, zumal unter jungen Menschen, können wie kein anderer Weg zur Verständigung beitragen und führen nicht selten zu lebenslanger Verbundenheit mit dem anderen Land. Und dass uns in diesem Zusammenhang die Kontakte zu jungen Israelis ganz besonders am Herzen liegen, muss wohl nicht besonders betont werden.“

Drei Fachsprecher aus Harburg

Knapp einen Monat nach den Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft haben die Fraktionen nun auch die Besetzung der Ausschüsse abgeschlossen und sich darüber verständigt, welche Abgeordnete ihre fachpolitischen Sprecher sein sollen.

Bei der Fraktion der SPD haben die Harburger Abgeordneten offensichtlich besonderes Ansehen. Denn sie benannte drei der jetzt sieben Harburger zu Fachsprechern. Die neu in die Bürgerschaft gewählte Abgeordnete Melanie Leonhard wurde Sprecherin für Kinder, Familie und Jugend; Thomas Völsch aus Neugraben, der auch einer der Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden ist, übernimmt außerdem die Funktion des Fachsprechers für Öffentliche Unternehmen und Sören Schumacher, der schon in der vergangenen Wahlperiode dem Eingabenausschuss und der Härtefallkommission angehörte, wurde Fachsprecher für den Bereich Eingaben.

Dazu Sören Schumacher: „Ich freue mich sehr, dass ich Fachsprecher geworden bin. Das ist sowohl eine Anerkennung für meine in den vergangenen drei Jahren geleistete Arbeit als auch eine besondere Verpflichtung für die kommenden vier Jahre. Und natürlich ist es toll, dass die ‚Landesgruppe Harburg‘ durch die drei Fachsprecher stärkeres Gewicht in der Fraktion bekommen hat.“

Von der Moldau an die Elbe

Zum vierten Mal führte Sören Schumacher am Freitag, dem 8. April 2011, eine Gruppe von Austauschschülern aus Prag persönlich durch das Hamburger Rathaus.

Die Schüler waren im Rahmen eines vom Marmstorfer Immanuel-Kant-Gymnasium organisierten Schüleraustausches in die Hansestadt gekommen. Das Gymnasium veranstaltet seit vielen Jahren derartige Austauschprogramme. Sören Schumacher: „Diese Rundgänge und Gespräche mache ich jedes Jahr wieder gerne. Nicht nur aus Anhänglichkeit zum IKG, in das ich selbst gegangen bin, sondern weil ich das Anliegen des Gymnasiums, als Europaschule über die Grenzen hinauszublicken, unterstützen möchte.“

Jusos Harburg: Ideensammlung auf Tagesseminar 2011

Am Sonnabend, dem 2. April 2011, trafen sich die Harburger Jusos zu ihrem alljährlichen Tagesseminar. Zum ersten Mal fand dies im Freizeitzentrum Mopsberg statt, das zum neuen Stadtteilzentrum Feuervogel gehört.

Am Vormittag stand das Thema ‚Studentisches Leben in Harburg‘ auf der Tagesordnung. Wie kann Harburg zur perfekten Studentenstadt werden? Was fehlt hier? Was haben wir schon? So einige der Fragen, mit denen sich die jungen Aktiven der SPD befassten. Als Gast war Matthias Marx vom ASTA der TUHH zugegen. In einem Speedtalk gab er Auskunft über den ASTA selbst, die TUHH, die Wohnbedingungen der Studenten und deren Wünsche an die Uni und den Standort.

Nach der Mittagspause ging es den Jusos unter dem Motto ‚Etwas anders machen oder etwas anderes machen‘ darum, eigene Ideen für die Arbeit im laufenden Jahr zu sammeln. Erstes Ergebnis: Sie planen ein Projekt zum Thema Jugendgewalt. Sören Schumacher, der zusammen mit Melanie Leonhard die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, war wieder einmal beeindruckt von den Harburger Jusos: „Sie haben Ideen, Methoden und Tatkraft – beste Voraussetzungen also, für die jungen Menschen in Harburg etwas zu bewegen.“

Fünf Jahre Löwenhaus des ASB

Am Sonnabend, dem 26. März 2011, feierte das Löwenhaus des Arbeitersamariterbundes (ASB) in der Kalischerstraße 9A in Harburg sein fünfjähriges Bestehen.

Das Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche der Klassen 1 bis 6, die in der Schule Probleme haben, einfach „schulmüde“ sind oder nach Schulschluss Zuhause allein wären. Sie alle können täglich in das Löwenhaus kommen, ab 12.00 Uhr ist ein Ansprechpartner anwesend. Insgesamt stehen vier Mitarbeiter des ASB mit Rat und Tat zur Stelle. Es werden Hilfestellungen z.B. bei den Hausaufgaben angeboten, aber oder auch bei Problemen mit anderen Kindern/Jugendlichen oder im Elternhaus versuchen die Mitarbeiter des Löwenhauses zu helfen. Ein warmes Mittagessen gibt es täglich ab 14.00 Uhr, und neuerdings finden auch auch um 16.30 Uhr gemeinsame Museums-, Kino- und Theaterbesuche finden statt, die gemeinsam mit den Erziehern und Jugendlichen durchgeführt werden.

Zu den vielen Besuchern, die der Einrichtung aus Anlass ihres Jubiläums gratulierten, gehörte auch Sören Schumacher: „Der ASB und die vielen engagierten Ehrenamtlichen – darunter auch viele ältere Jugendliche – machen im Löwenhaus eine hervorragende Arbeit. Ich hoffe sehr, dass der ASB diese Arbeit fortsetzen kann. Da die Einrichtung keinerlei staatliche Zuschüsse erhält, kann ich jeden, der es sich nur irgend leisten kann, nur bitten, den Betrieb zum Wohle der Kinder zu unterstützen – ob mit einer Spende oder durch eigene ehrenamtliche Tätigkeit.“

Konstituierende Sitzung der Bezirksversammlung Harburg

Am Dienstag, dem 22. März 2011, traf sich die Bezirksversammlung Harburg zu ihrer Konstituierenden Sitzung. Als Ergebnis der Wahlen zur Bürgerschaft und zu den Bezirksversammlungen vom 20. Februar verfügt die SPD in der neuen Bezirksversammlung über eine knappe, aber dennoch absolute Mehrheit. Zum Vorsitzenden des Hamburger Bezirksparlamentes wurde der Sozialdemokrat Manfred Schulz gewählt.
Die SPD-Fraktion wird auch in dieser Legislaturperiode von Jürgen Heimath geführt. Sören Schumacher wünscht der Fraktion alles Gute für Ihre Arbeit: „Dank des guten Wahlergebnisses haben wir in dieser Fraktion neben langjähriger Abgeordneten auch eine Reihe neuer Mandatsträger. Ich denke, das ist eine gute Voraussetzung, um sowohl frischen Wind wie auch die nötige Erfahrung in die politische Arbeit für Harburg einzubringen.“

Jürgen Heimath als Harburger Faktionsvorsitzender bestätigt

Die Harburger SPD-Bezirksfraktion hat auf ihrer gestrigen Sitzung ihren neuen Fraktionsvorstand gewählt.

Jürgen Heimath wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Als seine neuen Stellvertreter wählte die Fraktion den bisherigen sozialpolitischen Sprecher, den Süderelber Abgeordneten Heinz Beeken und die neue Heimfelder Abgeordnete Claudia Loss.

Als Beisitzer gehören dem neu gewählten Fraktionsvorstand Muammer Kazanci, Barbara Lewy, Dieter Lipski und Dagmar Overbeck an.

Für die Wahl des Vorsitzenden der Bezirksversammlung nominierte die Fraktion den bisherigen stellvertretenden Bezirksversammlungsvorsitzenden Manfred Schulz und für die Wahl des 2. stellvertretenden Vorsitzenden Horst Krämer, der bereits bis 2008 dem Präsidium der Bezirksversammlung angehörte.