Convivium Eines Ehrbaren Rates

Matthiae-Mahl 2015
Zusammen zu essen und zu trinken ist gemeinschaftsstiftend, festigt Freundschaften und ist auch dem Aufbau oder Stabilisierung politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zuträglich. Das wissen Menschen in allen Kulturen seit jeher und daher gehören gemeinsame Mahlzeiten zu den ältesten Ritualen der Menschheit.

Das wussten im Jahre 1356 auch der Hamburger Bürgermeister und die Senatoren. Und so luden sie am Matthias-Tag, dem 24. Februar, vierzig Gäste zu einem gemeinsamen Schmaus ein. Dieser Tag wurde gewählt, weil der 24. Februar im Mittelalter als Frühlingsbeginn galt und das Geschäftsjahr an diesem Tag begann. Außerdem erhielten die Senatoren am Matthias-Tag ihre neuen Aufgaben und sie wählten den Ersten Bürgermeister. Aus diesen Anfängen entwickelte sich der Brauch, „Vertreter der Hamburg freundlich gesonnenen Mächte“ am Matthias-Tag zu einem Festmahl einzuladen. Dass diese zunächst als Convivium Eines Ehrbaren Rates, später als Matthiae-Mahl bekannte Tradition auch 650 Jahre später noch gepflegt werden würde, hätte sich sicherlich keiner der Ratsherren im 14. Jahrhundert träumen lassen. Mittlerweile ist das Matthiae-Mahl das weltweit älteste heute noch begangene Festmahl. „Convivium Eines Ehrbaren Rates“ weiterlesen

Verleihung des Werner-Otto-Preises 2015

Werner-Otto-Preis 2015 im Hamburger Behindertensport
Im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus hat die Alexander Otto Sportstiftung am 18. Februar den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Werner-Otto-Preis an Projekte im Behindertensport verliehen. Die Preisverleihung fand im Beisein von Sportstaatsrat Karl Schwinke und Alexander Otto sowie etwa 150 Gästen aus Sport, Kultur, Politik, und Wirtschaft n im Hamburger Rathaus statt. Die Auszeichnung, die bereits zum fünften Mal verliehen wird und mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden ist, geht in diesem Jahr an das inklusive Sportangebot der Gretel-Bergmann-Schule in Hamburg-Allermöhe.

Anerkennungen mit Preisgeldern in Höhe von je 5.000 Euro gingen an die Tanzgruppe-Herde für ihr langjähriges inklusives Tanzangebot, den SVE Hamburg von 1880 e.V. für die Übertragung eines erfolgreichen Inklusionskonzepts auf einen neuen Stadtteil und den Pinneberger Tennisclub e.V. für sein Tennisangebot an geistig behinderte Kinder. „Verleihung des Werner-Otto-Preises 2015“ weiterlesen

Senatsempfang zur Würdigung des Engagemnet für Flüchtlinge in Hamburg

Senatsempfang zur Würdigung des Engagement für Flüchtlinge in Hamburg
Der große Festsaal des Hamburger Rathauses kam an die Grenzen seines Fassungsvermögens, als Bürgermeister Olaf Scholz am Montag, dem 12. Januar 2015, Helferinnen und Helfer in Hamburger Flüchlingsunterkünften mit einem Senatsempfang ehrte. Rund 1000 Haupt- und Ehrenamtliche waren der Einladung gefolgt; diese große Anzahl zeige, so der Bürgermeister in seiner Ansprache „die große Bereitschaft, sich zu engagieren.“

Nur wenige Tage nach den Terroranschlägen in Paris warnte Olaf Scholz vor Ressentiments und Vorurteilen, die keine guten Ratgeber seien. In seiner Dankesrede wies er auf die großen finanziellen Anstrengungen hin, die Deutschland und Hamburg für Hilfe für Flüchtlinge unternähmen, zeigte sich aber zugleich zuversichtlich.“Eine so reiches Land und eine so reiche Stadt können das bewältigen“, so der Bürgermeister. „Senatsempfang zur Würdigung des Engagemnet für Flüchtlinge in Hamburg“ weiterlesen

Besuch aus dem Norden

Rathaus 2013-02Hamburg liegt für viele Dänen quasi vor der Haustür. Es wird gar gemunkelt, dass es einige gibt, die häufiger hier bei uns als in ihrer schönen Hauptstadt Kopenhagen sind.

Insofern waren es keine exotischen Besucher, die Sören Schumacher am Donnerstag, dem 4. Dezember 2014, im Hamburger Rathaus begrüßte. Dafür aber umso freundlichere: Eine dänische Schulklasse von knapp vierzig Schülerinnen und Schüler um die sechzehn, siebzehn hatte sich angemeldet, um das Rathaus zu besichtigen und von einem Abgeordneten der Bürgerschaft aus erster Hand zu hören, „wie Politik gemacht wird.“ Und sie wurden sicherlich nicht enttäuscht. Sören Schumacher machte derartige Führungen recht häufig und stellt sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher immer gerne. Man kann also davon ausgehen, dass auch jungen Dänen beim Verlassen des Rathauses mehr über Hamburg und Hamburger Politik wussten als beim Hineingehen. Was will man mehr?

Politik aus erster Hand

Rathaus 2013-02Am Mittwoch, dem 26. November 2014, war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Studienkollegs Hamburg zu Gast im Hamburger Rathaus, um eine Bürgerschaftssitzung zu besuchen und in einem Gespräch mit Sören Schumacher Näheres über die Arbeit der Hamburgischen Bürgerschaft zu erfahren. „Ich führe derartige Informationsgespräche sehr gern“, so Schumacher. „Denn ich glaube, dass sich die jungen Leute auf diese Weise ein viel besseres Bild von den Aufgaben von Parlament und Parlamentariern machen können, als wenn sie nur darüber lesen.“

Verabschiedung – aber nicht ganz

Verabschiedung von Susanne Junge. Danke für 17 Jahre Tätigkeit in der SPD Bürgerschaftsfraktion.
Großes sozialdemokratisches Aufgebot im Kaisersaal des Hamburger Rathauses: Am Freitag, dem 14. November 2014, hatte die SPD-Bürgerschaftsfraktion zur feierlichen Verabschiedung ihrer langjährigen Geschäftsführerin eingeladen. Fast zehn Jahre lang hatte Susanne Junge dieses Amt inne – das allein sagt schon einiges über ihre Kompetenz. „Susanne Junge“, so Sören Schumacher, „verfügt über ein geradezu geniales Organisationstalent, das ihr ermöglichte, den Betrieb der Fraktion immer am Laufen zu halten, und das ohne je in Hektik zu verfallen. Zugleich stand sie immer mit Rat und Tat zu Seite. Das habe ich – gerade in meiner Anfangszeit als Abgeordneter – sehr geschätzt. Ich finde es sehr schade, dass sie die Fraktion verlässt, kann aber gut verstehen, dass sie nach einem Jahrzehnt nun neue Herausforderungen sucht. Dass sie auch die mit Bravour meistern wird, daran habe ich keinen Zweifel.“

Susanne Junge ist jetzt Leiterin des Büros des Schulsenators – bleibt der Hamburger Politik also erhalten. Ihre Nachfolgerin als Geschäftsführerin der SPD-Bürgerschaftsfraktion ist Agnes Josam.

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Bürgertag – Würdigung ehrenamtlichen gesellschaftlichen Engagements

Hamburger Bürgertag 2014
In Hamburg sind mehr als 80.000 Frauen und Männer in 60 Bürger-, Heimat- oder Kommunalvereinen organisiert sind und leisten dort vielfältige – ehrenamtliche – Arbeit. Ohne diese engagierten, für ihr Gemeinwesen tätigen Menschen ist im wahrsten Sinne des Wortes kein Staat zu machen. Das weiß selbstverständlich auch der Hamburgische Senat. Eine Form der Würdigung dieses Engagements ist der jährlich stattfindende Bürgertag, der Senatsempfang für die Hamburger Vereine.

In diesem Jahr fand er am Donnerstag, dem 30. Oktober, statt. In seiner Rede vor den Gästen im Rathaus betonte Bürgermeister Olaf Scholz die große Bedeutung der Bürgervereine: „Sie stehen vor allem für das, was demokratisches Zusammenleben in unserer Gesellschaft ausmacht… Sie sind es, die die Plätze und Orte mit Ihren Ideen und Veranstaltungen füllen. Und das ist es, was eine lebenswerte Stadt entscheidend ausmacht.“

Als Wahlkreisabgeordneter aus Harburg war Sören Schumacher der Einladung des Senats zu dem Empfang gerne gefolgt. „Die Bürgervereine“, so Schumacher, „sind gerade für mich als Wahlkreisabgeordnete wichtige Ansprechpartner. Sie sind die Experten vor Ort, mit denen Politik auf allen Ebenen in Verbindung stehen muss.“

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Hamburg International – Erfolgsgeschichten Hamburger Unternehmer

Ausstellungseröffnung "Hamburg International - Erfolgsgeschichte Hamburger Unternehmer" im Rathaus Harburg
Am Freitag, dem 31 .Oktober, wurde in der Diele des Harburger Rathauses die Ausstellung „Hamburg International – Erfolgsgeschichten Hamburger Unternehmer“ eröffnet. Sie präsentiert die Lebensläufe und Erfolgsgeschichten einer Reihe Hamburger Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund.

Deren Herkunftsländer – beispielsweise Ghana, Frankreich, Estland, Costa Rica oder Afghanistan – spiegeln eindrucksvoll, dass Hamburg als „Tor zur Welt“ immer auch eine Stadt der Einwanderer war und ist. Und die Unternehmen zeigen den Ideenreichtum, die Energie und die Beharrlichkeit ihrer Gründerinnen und Gründer. Sören Schumacher, der bei der Eröffnung der Ausstellung dabei war, war beeindruckt: „Es lohnt sich wirklich, in der Diele des Rathauses vorbeizuschauen und sich die Ausstellung anzusehen. Sie veranschaulicht die Vielfalt Hamburgs und gibt einen, für manchen möglicherweise neuen Blick auf Menschen mit Migrationshintergrund hier bei uns.“

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Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU ist unterzeichnet

Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen der Harburger SPD und CDU - 3. November 2014
HARBURG – SPD und CDU haben am 3. November 2014 im Großen Saal des Harburger Rathauses nach 3 Monaten intensiver Verhandlungen ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2014 bis 2019 unterzeichnet. Die Große Koalition in Harburg ist damit zustande gekommen.

Um 11.00 Uhr eröffneten der SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter und der CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer die Vorstellung des Koalitionsvertrages für die kommenden 5 Jahre. Beide betonten die konstruktive Art der Verhandlungen, die stets lösungsorientiert war. Die gute Stimmung, die sich bereits bei den Koalitionsgesprächen gezeigt hatte, war auch bei der Vorstellung des Vertrages spürbar.

Um 11.20 Uhr setzten die Vorsitzenden der Parteien und der Fraktionen Frank Richter, Jürgen Heimath und Ralf-Dieter Fischer sowie ihre Stellvertreter Claudia Loss (SPD), Arend Wiese (SPD), Rainer Bliefernicht (CDU) und Uwe Schneider (CDU) ihre Unterschriften auf den Vertrag. „Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU ist unterzeichnet“ weiterlesen

Vereidigung junger Polizistinnen und Polizisten im Rathaus

Verteidigung junger Polizeibeamtinnen und Polizeibeamter am 6. Oktober 2014
Am Montag, dem 6. Oktober 2014, vereidigte Innensenator Michael Neumann im Beisein des Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer im Hamburger Rathaus 109 Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärter.

Unter den 67 Männer und 42 Frauen im Alter zwischen 16 und 34 Jahren waren 20 mit Migrationshintergrund – sie haben türkische, griechische, russische, italienische, polnische, serbische, portugiesische, kasachische, tschechische oder spanische Wurzeln. „Auch darin zeigen sich die Vielfalt und die Integrationskraft, die Hamburg auszeichnet und stark macht“, so Sören Schumacher, der als Mitglied des Innenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft an der Feier teilnahm. Viele der neuen, jungen Polizistinnen und Polizisten haben bereits eine Berufsausbildung und sind Elektroinstallateur, Mechatroniker, Rettungssanitäter, Bürokaufmann, Bankkaufmann oder Außenhandelskauffrau. „Diese jungen Leute“, meint Sören Schumacher, „bringen Erfahrungen aus anderen gesellschaftlichen Bereichen ein, was für die Arbeit und Akzeptanz der Polizei mit Sicherheit von Vorteil ist.“

Das weitaus Wichtigste aber sei, so Schumacher weiter, die demokratische Verfasstheit der Polizei. „Die Polizistinnen und Polizisten leisten ihren Eid auf unsere Verfassung und nicht etwa auf eine Ideologie, Partei oder gar Person. Das ist global und historisch betrachtet durchaus nichts Selbstverständliches, sondern eine wichtige Errungenschaft des Rechtsstaats.“

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