
Spekulatius, Glühwein und Zimtsterne gehören zu den Weihnachtsfeiern der SPD wie Puderzucker zu Mutzenmandeln. Darin unterscheiden sich die Feiern der Sozialdemokraten nicht sehr von vielen anderen derzeit stattfindenden adventlichen Veranstaltungen.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft sind auf Weihnachtsfeiern dagegen nicht so weit verbreitet. Bei der SPD gehören sie fest dazu. Der Vorsitzende der SPD Marmstorf, Sören Schumacher, konnte bei der diesjährigen Weihnachtsfeier des Ortsvereins am Sonnabend, dem 2. Dezember, drei Parteimitglieder mit Urkunde, Anstecknadel und – vor allem – Würdigung ihrer Verdienste ehren. Da war zum einen Birgit Rajski, seit Februar Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg. Sie gehört der SPD seit 25 Jahren an, und das von Anfang an als sehr aktives Mitglied. Gleiches gilt für den zweiten Jubilar des Tages: Klaus Stölting, einer der früheren Vorsitzenden der SPD Marmstorf. Er ist sogar seit einem halben Jahrhundert Sozialdemokrat!
Ansonsten begingen die Marmstorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ihre gemeinsame Weihnachtsfeier im Herbert-Wehner-Haus bei Kaffee, Kuchen, Keksen und Klönschnack. Ein gemütliches Beisammensein, das sich, wie bereits erwähnt, nicht sehr von vielen anderen derzeit stattfindenden adventlichen Veranstaltungen unterscheidet, allen Beteiligten aber viel Freude gemacht hat. Und nur darauf kommt‘s an!



Vor fast 20 Jahren hat die Initiative Gedenken in Harburg die Harburger Gedenktage ins Leben gerufen, die sie seitdem um den 9. November, den Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, organisiert. Jahr für Jahr gelingt es den Veranstaltern, ein beeindruckendes, umfangreiches Programm auf die Beine zu stellen, an dem sich viele Harburger Kulturschaffende und Institutionen, darunter auch Schulen, beteiligen.
Mit einer Initiative zur Bürgerschaftssitzung (22.11) machen die Regierungsfraktionen beim Thema S-Bahn Druck: Bahn und Bund müssen dringend anstehende Verbesserungen der Gleisanlagen müssen ohne weitere Verzögerungen umsetzen (siehe Anlage). Unter anderem geht es um den Umbau der Stromspeiseanlage im Knoten Hauptbahnhof, neue Weichentrapeze und Signale zwischen Harburg Rathaus und Hammerbrook sowie eine Neuordnung der Weichentrapeze zwischen Rothenburgsort und Bergedorf. Falls erforderlich sollte Hamburg finanziell in Vorleistung gehen, um die Planungen zu beschleunigen.



In der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft zur Personalsituation der Hamburger Polizei erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Sören Schumacher: „Die Hamburger Polizei leistet ganz hervorragende Arbeit und das trotz der gewachsenen Herausforderungen, die eine Großstadt wie Hamburg mit sich bringt. Deshalb ist Hamburg sicherer geworden. Es gibt weniger Straftaten trotz gestiegener Bevölkerungszahlen und die Aufklärungsquote ist gestiegen. Insbesondere die Kripo leistet gerade im Moment Herausragendes: Rund 150.000 Fälle sind durch das Landeskriminalamt in den ersten drei Quartalen diesen Jahres abschließend bearbeitet worden. Aber Anlässe wie etwa die Aufarbeitung rund um den G-20 Gipfel oder das Messerattentat von Barmbek binden aktuell viel Personal, was an anderer Stelle temporär zu Engpässen führt. Mit unserer Strategie der Personalverstärkung und Einstellungsoffensive bei unserer Hamburger Polizei sind wir auf dem richtigen Weg. Und auch auf die aktuelle Belastungssituation hat die Innenbehörde bereits reagiert und 50 zusätzliche Angestelltenstellen für das LKA auf den Weg gebracht. Auch die Personalvertreter der Polizei wissen, dass eine Besetzung dieser Stellen nicht von heute auf morgen möglich ist. Mit der schon vor Jahren gestarteten Einstellungsoffensive tragen wir außerdem den altersbedingten Abgängen, aber auch den gestiegenen Aufgaben Rechnung und werden mit allen Maßnahmen zusammen insgesamt für einen Zuwachs von 500 Kräften im Polizeivollzug sorgen.“ 