Besuch aus Flensburg

Flensburger zu Besuch in Harburg
Am Sonnabend, dem 19. Oktober 2013, hatten einige sozialdemokratische Politiker in Harburg wie auch der Bezirksamtsleiter Besuch aus dem hohen Norden. Mitglieder der SPD-Ratsfraktion aus Flensburg hatten sich auf den Weg gemacht, um südlich der Elbe nicht nur Gespräche zu führen, sondern sich darüber hinaus einen eigenen Eindruck über einige städtebaulich besonders interessanter Projekte zu verschaffen.

Um sich für einen langen Tag zu stärken, gab es jedoch zunächst einmal eine willkommene Stärkung: die beiden Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Melanie Leonhard und Sören Schumacher luden die Flensburger Ratsfrauen und Ratsherren zum Frühstück ein. Danach stießen Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und der Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg hinzu und dann begannen die Besichtigungen. „Besuch aus Flensburg“ weiterlesen

Nacht der Lichter in Harburg

2. Nacht der Lichter in Harburg
Trotz klaren Himmels hatte der Vollmond am Freitag, dem 20. September 2013, im Harburg kein leichtes Spiel. Denn zu Beginn der Dämmerung, ab etwa 20 Uhr, wurden etwa 700 Scheinwerfer und ein sogenannter Sky-Beamer eingeschaltet und die 2. Nacht der Lichter in Harburg begann. Nahezu alle Gebäude zwischen der Alten Harburger Elbbrücke und der Seehafenbrücke wurden in buntes Licht getaucht und der auf dem gut 60 Meter hohen Channel Tower installierte Beamer ließ kilometerweit erkennen, dass in Harburg etwas los war.

Auf der Bühne hatte bereits ab 18 Uhr ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm begonnen, bei dem auch die Musiker Gunter Gabriel und Werner Pfeifer auftraten, die im Harburger Binnenhafen zuhause sind. Außerdem gab es zahlreiche Führungen, etwa zu Hamburgs ältestem Kaufhaus in der Blohmstraße, zur archäologischen Ausgrabungsstelle an der Harburger Schloßstraße und zum Schlosskeller. Die mehr als 10.000 Besucher bewiesen, dass der Veranstalter dieses großartigen spätsommerlichen Festes, die Channel Hamburg e.V., mit ihrem Programm ins Schwarze – pardon, ins Bunte! – getroffen hatten. „Nacht der Lichter in Harburg“ weiterlesen

SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Dressel zu Gast in Harburg

Sommertour durch Harburg mit dem Vorsitzenden der SPD Bürgerschaftsfraktion Dr. Andreas Dressel
Bild von links nach rechts: Doris Müller (MdHB), Sören Schinkel (BV-Harburg), Dr. Andreas Dressel (MdHB) und Sören Schumacher (MdHB)

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour durch Hamburger Bezirke und Stadtteile war der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Andreas Dressel, am 29. August 2013 zu Gast in Harburg.

Begrüßt und begleitet wurde er von fast allen Harburger SPD-Bürgerschaftsabgeordneten, darunter Sören Schumacher und Dr. Melanie Leonhard. Diese hatte bei der ersten Station des Besuchs eine besondere Rolle: Da Professor Weiss, der Leiter des Helms-Museums, verhindert war, übernahm sie die Führung durch das Gewölbe des Harburger Schlosses und erläuterte die historische Bedeutung des Schlosses und des Gewölbes, das höchstwahrscheinlich das älteste nicht-kirchliche Bauwerk Hamburgs ist. Diese Führung war in gewissem Sinne ein Vorgriff auf die Position als Harburgs Stadthistorikerin, die Melanie Leonhard ab dem 1. Oktober als Leiterin der Stadtgeschichtlichen Abteilung am Helms-Museum innehaben wird.

Anschließend schwangen sich der Fraktionsvorsitzende und die Abgeordneten auf ihre Räder und fuhren zur Freiwilligen Feuerwehr Harburg (FFH), die im Binnenhafen ihr provisorisches Domizil hat. „Dieses Ãœbergangsquartier ist wirklich inakzeptabel“ so Sören Schumacher, „Deshalb sind wir alle sehr froh, dass die Freiwillige Feuerwehr Harburg bald ein neues, modernes Zuhause auf dem Telekom-Grundstück am Helmsweg und Bleicherweg erhalten wird.“ Dort, hinter dem Harburger Amtsgericht, wird ein Wohnheim für 350 Studenten mit integriertem Gerätehaus für die FFH entstehen, wobei zunächst das Feuerwehrhaus gebaut wird. „SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Dressel zu Gast in Harburg“ weiterlesen

Beachvolleyball beim Harburger Binnenhafenfest

Impressionen vom Harburger Binnenhafenfest 2013
Im Harburger Binnenhafen war am ersten Wochenende im Juni so einiges los. Zusätzlich zum Binnenhafenfest hatten die Zuschauer Gelegenheit, die besten Beachvolleyballspieler Deutschlands zu sehen, die im Rahmen der „smart beach tour 2013“ auch in Hamburg spielten. Für die künstlich erschaffene Beachvolleyanlag waren 1200 Tonnen Sand herangeschafft worden. Das Ergebnis: Ein Anlage mit vier Plätzen, einem Centre Court für 1500 Zuschauer und – das Ganze vor einer Hafenkulisse mit historischen Schiffen! „Beachvolleyball beim Harburger Binnenhafenfest“ weiterlesen

Harburger Binnenhafenfest 2013

Impressionen vom Harburger Binnenhafenfest 2013
Mit dem Harburger Binnenhafenfest beginnt der Sommer südlich – na jedenfalls sollte es so sein. Denn traditionell findet dieses große, maritime Familien-, Straßen- und Hafenfest Anfang Juni statt. Kalter Wind und 14 Grad waren dafür gerade die besten Bedingungen für ein sommerliches Hafenfest. Aber das kann weder einen Seemann noch einen Harburger erschüttern. Und so kamen dennoch etliche Tausende – noch mehr als im vergangenen Jahr – und es wurde ein wunderbares Fest! Rund um den Lotsekanal gab es eine bunte Budenmeile, von vier Bühnen war Livemusik zu hören und jede Menge Aktionen für die ganze Familie luden zum Mitmachen ein. Ein besonderer Publikumsmagnet waren natürlich die historischen Schiffe, die eigens zum Fest nach Harburg gekommen waren. „Harburger Binnenhafenfest 2013“ weiterlesen

Ein Blick in die Vergangenheit

Ausgrabungen an der Harburger Schloßstraße
Das Archäologische Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg/Helms-Museum – im allgemeinen nur kurz „Helms-Museum“ genannt – ist nicht nur ein Museum, sondern darüber hinaus die mit der staatlichen Bodendenkmalpflege in Hamburg und im Landkreis Harburg betraute Behörde. Es ist also dafür zuständig, dass im Zuge von Baumaßnahmen eventuell im Boden vorhandene archäologische Funde nicht versehentlich zerstört werden und dadurch wissenschaftliche Erkenntnisse über die Vergangenheit unwiederbringlich verunmöglicht werden.

Als Fachleute wissen die Archäologen im Helms-Museum, dass die Region, die heute das Zentrum Harburgs bildet, schon vor mehr als 1000 Jahren bewohnt war. Besonders die Gegend um die Harburger Schloßstraße ist für sie eine wahre Schatzkammer. So war wohl auch kein Wissenschaftler im Helms-Museum besonders überrascht, dass sich im Boden des Areals des Neubauprojektes „Wohnen am Kaufhauskanal“ Ausgrabungswürdiges gefunden hatte. Seit gut einem Jahr sind die Archäologen nun dabei, die Funde mit Spaten, Schaufeln, Schabern, Kellen und Pinseln Stück vorsichtig freizulegen, zu sichten, zu dokumentieren und gegebenenfalls zu bergen. „Ein Blick in die Vergangenheit“ weiterlesen

Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit zu Besuch in Harburg

Am Mittwoch, dem 31. Oktober 2012, begleitete Sören Schumacher zusammen mit einer Reihe weiterer Harburger Bürgerschaftsabgeordneter sowie dem Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Manfred Schulz, und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft bei deren Besuch in Harburg. Zuvor hatte Carola Veit im Rahmen ihrer Tour durch die Bezirke bereits Altona und Eimsbüttel besucht.

Zunächst gaben der Bezirksamtsleiter und die Politiker der Präsidentin gemeinsam einen umfassenden Ãœberblick über die politische Themen, die in Harburg derzeit aktuell sind. Anschließend standen etliche Besichtigungen auf dem Programm. So besuchte die Bürgerschaftspräsidentin das Soziale Dienstleistungszentrum (SDZ), das Löwenhaus des ASB und das Bürgerzentrum Feuervogel.

Am Nachmittag ging es dann zum BGZ Süderelbe und zur Schul-, Sport- und Eventhalle „CU Arena“. Den Abschluss der Tour bildete der Harburger Binnenhafen, der „Channel Hamburg“ und – last not least – ein beeindruckender Blick auf Harburg und seine Häfen vom 10. Stock der neuen Haspa-Zentrale Firmenkunden Süd am Veritaskai.

Spannende Drachenbootrennen im Harburger Binnenhafen

Normalerweise nutzt Sören Schumacher den Wind, um mit einem Boot voranzukommen. Aus Anlass des Drachenbootrennens im Harburger Binnenhafen am Sonntag, dem 17. Juni 2012, aber setzte er gemeinsam mit 17 anderen Sozialdemokraten allein seine Muskelkraft ein. Zwar reiche es für das SPD-Boot nur für den vorletzten Platz. Das tat aber der guten Stimmung keinerlei Abbruch. Sören Schumacher: „Das war ein super Event für Harburg. Vielen Dank an die Veranstalter!“

Diese positive Einschätzung teilten sicherlich die vielen, vielen Besucher, die die 25 Teams anfeuerten, die erstmals in zwei Klassen paddelten. In der Fun-Klasse starteten die Mannschaften, die sich ohne vorherige professionelle Unterstützung in die Riemen legten; in der anderen Klassen starteten die ambitionierteren Teams. Dass das gesamte Rennen in diesem Jahr wesentlich schneller war als im vergangenen, machte die Sache noch attraktiver. Und die zahlreichen Angebote in der „Kaimeile“ vom Kaispeicher bis über die Veritas Beach hinaus machten bei wunderbaren Wetter die gesamte Veranstaltung perfekt!

Wie geht es weiter mit der Gloria D?

Seit Juli 2004 liegt das ehemalige Bäderschiff „Gloria D“ im Harburger Binnenhafen und bietet wegen seines heruntergekommenen Zustandes einen ausgesprochen unerfreulichen Anblick, der viele Harburgerinnen und Harburger erheblich stört. Darüber hinaus stehen Fragen nach der Ãœbernahme der Kosten im Raum, die durch die Anwesenheit des Schiffs verursacht wurden und werden.

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher (SPD) hatte sich bereits in der vergangenen Wahlperiode um diese Problematik gekümmert und vom Senat in mehreren Anfragen Auskunft eingeholt. Nachdem bekannt geworden war, dass die vom Bezirksamt Harburg gestellte Frist, bis zu der das Schiff den Binnenhafen verlassen haben sollte, am 31. März 2012 abgelaufen war, hat Schumacher vor wenigen Tage erneut Fragen hierzu an den Senat gestellt.

Schumacher: „Gegen den Alteigner des Schiffs, der die von ihm zu entrichtenden Gebühren bisher nicht entrichtet hat, wurde zwischenzeitlich von der Hamburg Port Authority ein Vollstreckungsverfahren eröffnet. Es ist gut zu wissen, dass ein solches Verhalten in Hamburg nicht hingenommen wird. Seit das Schiff einen neuen Eigner hat, wurden alle Gebühren bezahlt. Das ist noch besser.“

„Ich habe den Eindruck“, so Sören Schumacher, „dass das Bezirksamt Harburg jetzt nichts mehr schleifen lässt. So wurde, wie der Senat mir mitteilt, dass am 30. März 2012 eine Begehung des Schiffs vorgenommen wurde, an der neben dem neuen Eigner, der das Schiff Mitte 2011 erworben hat, Vertreter des Bezirksamtes Harburg teilnahmen. Dabei wurde klargestellt, dass der Eigner den Abschluss der erforderlichen Versicherung nachzuweisen und verbindlich die Werft zu benennen habe, in die er das Schiff überführen kann. Außerdem soll er einen Zeitplan vorzeigen, in welchem die noch ausstehenden Arbeiten und deren zeitlicher Umfang aufgelistet sind.“

Aus der Antwort des Senats auf die Anfrage des Harburger Wahlkreisabgeordneten geht hervor, dass dem Eigner, eine Fristverlängerung in Aussicht gestellt wurde, sollten weitere Unterlagen zum Fortschritt der bereits begonnenen Instandsetzungsarbeiten beim Bezirksamt eingereicht werden. Der überwiegende Teil der geforderten Unterlagen liege bereits vor, sodass derzeit an eine Fristverlängerung bis Ende Juni gedacht werde.

Und was passiert, wenn auch diese Frist verstreichen sollte? Das letzte Mittel, so der Senat in seiner Antwort, ist die Entsorgung des Schiffs im Wege der Ersatzvornahme, was nicht anderes heißt, als dass der Steuerzahler dies zu zahlen hätte. Wie teuer so etwas werden kann, ist am Fall des Fährschiffs „Cehili“ abzulesen, das im Steendiekkanal lag und im Jahre 2005 für rund 250.000 Euro entsorgt werden musste. „Ich halte es auch deshalb für sehr sinnvoll“, so Schumacher, „dass das Bezirksamt Harburg daran interessiert ist, dass die Gloria D mit eigenem Antrieb den Hafen verlässt. Alles deutet daraufhin, dass das klappen wird. Bis dahin werde ich die Sache allerdings genau im Blick behalten.“

Anfrage:
Zukunft des ehemaliges Bäderschiffs Gloria D

Jutta Blankau – Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, besucht Harburg

Am 12. Januar 2012 war die Senatorin im Hamburger Süden. Begleitet wurde sie von den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Melanie Leonhard, Sören Schumacher und Frank Wiesner, dem FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Kurt Duwe, der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver und dem Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. Der Besuch begann am Veritatskai . Dort konnte sich die Senatorin vom 11. Stock des neuen Haspa-Gebäudes einen guten Ãœberblick über den Binnenhafen und die dortigen Bauvorhaben verschaffen. Danach führte ein kurzer Fußweg sie am Kanal entlang zu TuTech.

Anschließend besuchte die Gruppe das „steg Stadtteilbüro“ in der Maretstraße im Phoenixviertel und machte anschließend einen Spaziergang durchs Quartier. Herr Starke von der steg informierte über das Sanierungsgebiet, das die steg seit 5 Jahren betreut. Im Beckerberg 13-15 konnten 2 frisch sanierte Wohnungen besichtigt werden.

Der Besuch endete im Feuervogel-Bürgerzentrum Phoenix. Dort wurden der Senatorin und den Abgeordneten die aktuellen Entwicklungen zur Schule Maretstraße, der VHS, der Elternschule und anderer Angebote, die seit Anfang 2010 das Feuervogel Bürgerzentrum bilden, erläutert. Insgesamt wurde die Zusammenarbeit als gut und erfolgreich beschrieben. Jutta Blankau begrüßte diesen Zusammenschluss unter einem Dach, der viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit bietet.

Die Senatorin nahm viele Anregungen betr. der Verkehrssituation und Lärmbelästigung in Harburg mit, spürte aber auch die Aufbruchstimmung im Binnenhafen-Bereich und in Harburg insgesamt.