50. Sitzung des Kongresses des Europarats in Straßburg

Präsidentin des Kongresses im Europarat: Gunn Marit Helgesen.

Vom 31. März bis 2. April 2026 tagte der Kongress des Europarats in Straßburg zum 50. Mal. In einer Zeit, in der demokratische Rückschritte in Teilen Europas und darüberhinaus zu beobachten sind, in der Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine anhält und in der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Institutionen vielerorts schwindet, zeigte der Kongress des Europarats, dass die lokale und regionale Demokratie das Fundament der europäischen Politik ist.

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats ist die kommunale und regionale Stimme auf europäischer Ebene. Als ein Organ des Europarats – der 1949 gegründeten ältesten europäischen Wertegemeinschaft mit mittlerweile 46 Mitgliedsstaaten – vertritt der Kongress die rund 130.000 Gebietskörperschaften in ganz Europa: von der kleinen Gemeinde in Georgien bis zur Metropole Hamburg. Im Kongress arbeiten gewählte Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker direkt zusammen – nicht Regierungen, nicht Botschafter, sondern Bürgermeisterinnen, Stadtrats- und Landtagsmitglieder.

Neue Führung für eine neue Legislaturperiode

Mit der 50. Sitzung begann eine neue Legislaturperiode. Viele Delegierte wurden von ihren nationalen Delegationen für die kommenden fünf Jahre neu benannt. In der konstituierenden Sitzung am 31. März 2026 wurde Gunn Marit Helgesen aus Norwegen zur Präsidentin des Kongresses gewählt. In ihrer Antrittsrede strich sie heraus, dass es in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je ist, die lokale Demokratie wieder zu beleben, die gemeinsamen Werte auf der Ebene zu vertreten, die den Bürgerinnen und Bürgern am nächsten ist, und Europa angesichts globaler Bedrohungen geeint zu halten.

Als Präsident der Kammer der Gemeinden wurde Konstantinos Koukas aus Griechenland gewählt. Cecilia Dalman Eek aus Schweden wurde als Präsidentin der Kammer der Regionen in ihrem Amt bestätigt. Auch die politischen Gruppen wählten ihre neue Führung. Für mich persönlich war es eine besondere Ehre, dass ich wieder zum ersten Vizepräsidenten der Sozialistischen Fraktion gewählt wurde.

Das neu gewählte Präsidium setzte ein gleich am ersten Tag ein wichtiges politisches Zeichen. Sie trafen russische Demokratinnen und Demokraten im Exil – darunter Ilja Jaschin, ehemaliger Bezirksvorsitzender in Moskau und die frühere Kommunalrätin Ksenia Fadeeva, beide waren im Sommer 2024 aus russischer Haft freigekommen.

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Bist du bereit für eine Weltreise an nur einem Abend?

Am 30. April öffnet Hamburg wieder seine Türen zur Langen Nacht der Konsulate! Während andere in den Mai tanzen, laden dich über 30 Länder dazu ein, hinter die Kulissen der Diplomatie zu blicken und internationale Kultur hautnah zu erleben.

Hier ist dein Fahrplan für einen unvergesslichen Abend:

Was dich erwartet:

Exklusive Einblicke: Besuche prachtvolle Villen und moderne Kosluatssitze.
Kultur Pur: Von Live-Musik und traditionellen Tänzen bis hin zu Kunstausstellungen aus aller Welt.
Kulinarik: Probier dich durch internationale Spezialitäten – ein echter Kurzurlaub für deine Geschmacksknospen!

Networking: Triff Konsuln und Menschen aus den verschiedensten Nationen direkt vor Ort.

Die Hard-Facts:
Wann? Donnerstag, 30. April 2026
Uhrzeit: Meistens von 18:00 bis ca. 22:00 Uhr
Eintritt? Kostenlos!
Wo? Quer durch ganz Hamburg – von den Elbvororten bis an die Alster.

Pro-Tipp: Such dir vorher deine 3-4 Favoriten raus und plane deine Route mit den Öffis. Hamburg hat die höchste Konsulatsdichte in Europa (nach New York!) – nutz diese Chance!

Weitere Infos: https://infopoint-europa.de/de/eventseries/19

Wachwechsel bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg!

Horst Niens (ehemaliger Vorsitzender der GdP Hamburg) und Sören Schumacher

Am 20. April habe ich den Landesdelegiertentag der Gewerkschaft der Polizei Hamburg als Gast begleitet. Es ist ein besonderer Tag, denn eine Ära geht zu Ende: Horst Niens übergibt den Staffelstab nach jahrelangem, unermüdlichem Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen der Hamburger Polizei.

Lieber Horst, danke für die stets konstruktive, ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Du hast der GdP eine starke Stimme gegeben.

Gleichzeitig sage ich: Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg an den neuen Vorsitzenden Lars Osburg! Ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Austausch und darauf, die Zukunft unserer Polizei in Hamburg gemeinsam positiv zu gestalten.

Auch Innensenator Andy Grote betonte in seinem Grußwort, wie wichtig eine starke Hamburger Polizei für unsere Stadt ist – und dass dieses Fundament nur durch engagierte gewerkschaftliche Arbeit stabil bleibt.

Als innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg ist mir klar: Sicherheit gibt es nur mit guten Arbeitsbedingungen. Packen wir es an!

Harburger Gespräch – Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns? / 28. April 19 Uhr

Die internationale Ordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Neue Machtzentren entstehen, geopolitische Rivalitäten verschärfen sich, und internationale Politik wird zunehmend durch strategische Interessen und globale Einflusskämpfe geprägt. Doch was bedeuten diese Entwicklungen konkret für uns? Erleben wir gar eine Renaissance imperialer Machtpolitik?
Diesen Fragen widmen sich die nächsten Harburger Gespräche am:

Dienstag, 28. April 2026, um 19:00 Uhr
PHNX Aparthotel Hamburg
Hannoversche Str. 88a
21079 Hamburg

Unter dem Titel
„Weltpolitik im Umbruch – und was bedeutet das für uns?“
diskutieren hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und sicherheitspolitischer Praxis über die aktuellen globalen Machtverschiebungen und ihre Auswirkungen auf Deutschland und Europa.
Auf dem Podium begrüßen wir:

Metin Hakverdi, Transatlantikkoordinator der Bundesregierung
Ziad Al-Asmar, Generalstabsoffizier und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik
Prof. Ursula Schröder, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Die Moderation übernimmt Holger Lange, Staatsrat a.D.

Die Harburger Gespräche verstehen sich als offenes Forum für politische Debatte und bringen regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um komplexe außen- und sicherheitspolitische Entwicklungen verständlich zu machen und gemeinsam zu diskutieren.
Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter: harburger-gespraeche@spd-hamburg.de
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und auf eine spannende Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Hamburgs Herz schlägt olympisch!

Große Träume und sportliche Visionen beim heutigen Jahresempfang des Hamburger Sportbundes (HSB)!

Das zentrale Thema des Abends war klar gesetzt: Eine mögliche Bewerbung unserer Stadt für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Energie im Raum hat gezeigt, wie viel Potenzial in unserem Vereinssport steckt und welche Chancen ein solches Großereignis für die gesamte Sportstadt Hamburg bietet.

Doch der wichtigste Meilenstein steht uns als Erstes bevor: Die Entscheidung treffen die Hamburgerinnen und Hamburger selbst.

Am 31. Mai sind alle Bürger beim Referendum gefragt. Es ist der Tag, an dem wir gemeinsam die Weichen für die sportliche Zukunft unserer Elbmetropole stellen.

Was jetzt zählt:

– Impulse setzen: Eine Chance für die Modernisierung des Breiten- und Leistungssports.
Nachhaltigkeit: Stadtentwicklung mit Fokus auf Bewegung und Inklusion.
Mitbestimmung: Am 31.05. zählt jede Stimme für die Vision unserer Stadt.

Wir blicken gespannt auf die kommenden Wochen voller Austausch und Diskussionen. Hamburg ist in Bewegung!

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (9. April 2026)

Die Themen der vergangenen Bürgerschaftssitzung am 09. April 2026 reichte von Olympia über Clubkultur bis hin zur Sicherheit im ÖPNV. Als rot-grüne Koalition handeln wir in allen Bereichen, die das Leben der Hamburgerinnen und Hamburger betreffen. Und wir konnten zeigen: Sozialdemokratische Politik in Hamburg gestaltet zukunftsorientiert und nah an den Menschen.

Den Auftakt der Bürgerschaftssitzung bildete die Debatte über eine mögliche Bewerbung Hamburgs für Olympische und Paralympische Spiele. Für uns als SPD-Fraktion ist klar: Olympia ist die größte Investitionschance, die Hamburg in den nächsten Jahrzehnten bekommen kann. Wir reden über garantierte Bundesmittel für neue U- und S-Bahn-Linien, einen modernisierten Hauptbahnhof und lebendige neue Stadtquartiere. Projekte, die Hamburg ohnehin braucht – die aber mit Olympia schneller kommen und vom Bund mitfinanziert werden. Drei Viertel der benötigten Wettkampfstätten sind bereits vorhanden. Hinzu kommen mehr als 100 Trainingsstätten, die nach den Spielen unseren Schulen und Vereinen zugutekommen. Auch für Inklusion und Barrierefreiheit setzen die Paralympischen Spiele ein wichtiges Zeichen.

Hamburg liegt an einem der bedeutendsten Flüsse Deutschlands, doch Flusskreuzfahrten spielen im städtischen Tourismus bisher eine untergeordnete Rolle. Das wollen wir ändern. Wir wollen, dass geeignete innenstadtnahe Standorte für neue Anleger prüfen und Hamburg als attraktiven Start-, Ziel- und Zwischenhafen etablieren. Flusskreuzfahrtgäste sind kulturinteressiert, bleiben länger in der Stadt und geben überdurchschnittlich viel in Gastronomie, Einzelhandel und Kultur aus. Bei der neuen Infrastruktur legen wir dabei von Anfang an Wert auf Nachhaltigkeit. Landstrom, Emissionsschutz und gute ÖPNV-Anbindung sind für uns keine Kür, sondern Pflicht.

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Sicherheit verbindet: Heute beim Jahresempfang der Polizei Hamburg

Frische Einblicke direkt aus dem Saal! Heute stand der traditionelle Jahresempfang ganz im Zeichen von Respekt, Rückblick und einer ganz besonderen Ehrung.

Dialog zur Lage der Stadt

Innensenator Andy Grote und Polizeipräsident Falk Schnabel gaben heute im gemeinsamen Gespräch spannende Einblicke in die Arbeit des vergangenen Polizeijahres. Dabei wurde deutlich: Hinter der Sicherheit Hamburgs steckt ein starkes Team, das sich täglich den Herausforderungen einer modernen Metropole stellt.

Herzlichen Glückwunsch, Ehrenkommissar!

Ein emotionaler Höhepunkt war heute die Auszeichnung von Gerhard Dammann. Als Vorsitzender des Polizeichores Hamburg schlägt er seit Jahren die Brücke zwischen Musik, Tradition und unserer Polizei. Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde er heute feierlich zum Ehrenkommissar ernannt. Eine verdiente Würdigung für ein echtes Hamburger Urgestein!

Bericht aus der Bürgerschaftssitzung (25. März 2026)

In der Sitzung der HamburgischenBürgerschaft am 25. März 2026 verabschiedeten wirviele Anträge, die unsere Stadt zukunftfähig machen und über die Ihr hier mehr erfahren könnt.

In der Aktuellen Stunde stand der Fall um die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes im Mittelpunkt. Er hat viele Menschen tief erschüttert und eine breite gesellschaftliche Debatte ausgelöst. Am Folgetag zeigten über 22 Tausend Hamburgerinnen und Hamburger, dass sexualisierte Gewalt nicht länger hingenommen werden darf. Täuschend echte Deepfakes, gezielte Demütigungen und digitale Übergriffe greifen die Würde, die Identität und das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen an. Unser Strafrecht bildet diese Realität bislang nicht ausreichend ab. Dass der Bund nun handelt und die Herstellung sowie Verbreitung solcher Deepfakes künftig unter Strafe stellen will, ist ein überfälliger und richtiger Schritt. Hamburg setzt sich schon lange dafür ein. Als SPD stehen wir an der Seite der Betroffenen und setzen uns dafür ein, dass Schutzlücken geschlossen, Täter konsequent verfolgt und Prävention sowie Unterstützung weiter ausgebaut werden.

Der europäische Bezahldienst Wero soll als zusätzliche Zahlungsoption für Hamburger Verwaltungsdienstleistungen eingeführt werden. Hintergrund ist die wachsende Abhängigkeit von außereuropäischen Plattformen wie PayPal beim digitalen Bezahlen von Behördengängen. Wero ermöglicht Zahlungen direkt über das vertraute Bankkonto. Perspektivisch soll der Dienst auch bei Landesbetrieben und öffentlichen Unternehmen nutzbar gemacht werden. Hamburg setzt damit ein klares Zeichen für die Stärkung europäischer digitaler Infrastruktur und entwickelt sich konsequent als moderne Smart City weiter.

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Fußball-Leidenschaft und Sicherheit gehören zusammen!

Horst Niens (Landesvorsizuender der GdP Hamburg), Lars Osburg (stellvertretender Landesvorsitzender der GdP Hamburg) und Sören Schumacher

Heute beim Polizeitag von Gewerkschaft der Polizei und Behörden Spiegel stand ein Thema ganz oben auf der Agenda, das uns in Hamburg bewegt: Die Sicherheit bei Fußballspielen.

Als innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg ist mir wichtig: Die einzigartige Stimmung in unseren Stadien muss erhalten bleiben – aber sie braucht einen sicheren Rahmen. In den heutigen Fachgesprächen wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen unsere Einsatzkräfte an jedem Spieltag stehen.

Meine Schwerpunkte aus der Debatte:

– Prävention vor Eskalation: Gewalt verhindern, ohne die Fankultur unnötig einzuschränken.

– Einsatzbelastung steuern: Unsere Beamtinnen und Beamten leisten bei Hochrisikospielen Enormes. Wir müssen diese Belastung nachhaltig und klug organisieren.

– Moderne Konzepte: Innovative Ansätze für eine sichere Anreise und den Schutz im Stadionumfeld.

Mein Ziel: Sicherheit mit Augenmaß. Wir wollen friedliche Fußballfeste, bei denen sich alle Fans und Familien sicher fühlen können. Ein großer Dank an die Polizei Hamburg für ihren unermüdlichen Einsatz an jedem Wochenende!

Hamburg hat Großes vor!

Heute auf dem Landesparteitag haben wir den Kurs gesetzt: Mit einem starken Leitantrag zum Haushalt investieren wir solide in die Zukunft unserer Stadt.

Und das Highlight: Ein klares Ja zur Olympia-Bewerbung!

Wir sind bereit für die Spiele in Hamburg.
Packen wir es an für ein modernes, sportliches Hamburg!