Im Streit um die Zukunft der Hamburger Lehrschwimmbecken hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion dem Senat unverantwortliches Taktieren vorgeworfen. „Die Zukunft der Lehrschwimmbecken ist erneut in Gefahr – und der Senat lässt die Träger mit ihren Problemen allein“, sagte Juliane Timmermann, SPD-Fachsprecherin für Sportpolitik, in der Bürgerschaft.
2005 hatte der CDU-Senat beschlossen, die Lehrschwimmbecken zu schließen. Vereine und Initiativen hatten sich darauf hin zunächst erfolgreich bemüht, den Betrieb auch ohne Behördengelder fortzuführen. Dieses Engagement droht jetzt aufgrund finanzieller Belastungen – etwa durch Kosten für Energie – zu scheitern
Der Senat habe den Trägern Investitionsruinen übergeben. Es sei „politisch dilletantisch“, die Vereine jetzt mit ihren Problemen allein zu lassen“, sagte Timmermann. Das Handeln des Senats brüskiere Vereine und Organisationen, die Kindern und Jugendlichen das Schwimmen beibringen wollen.
Wie wichtig frühes Schwimmen lernen ist, zeigten jedes Jahr die Bilanzen der Rettungsdienste. Experten und vor allem die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft gingen davon aus, dass mangelnde Schwimm-Erfahrung und Überschätzung Hauptgründe für Todesfälle durch Ertrinken sind.
Der Senat ignoriere Fakten, die sein Handeln fragwürdig erscheinen lassen. So sei die Auslastung der Lehrschwimmbecken wie in der Vergangenheit konstant gut, betonte Timmermann. Sie warf dem Senat „haarsträubende Versäumnisse“ bei der Überlassung der Lehrschwimmbecken vor. So habe er in den Überlassungsverträgen festgelegt, dass die jeweiligen Betreiber die Bewirtschaftungs- und Bauunterhaltungskosten zu tragen haben. Der Senat gestehe jedoch ein, dass ein erheblicher Sanierungsstau zwischen 400.000 und 800.000 Euro je Lehrschwimmbecken besteht. Hinzu kämen jetzt Nachzahlungen für Energieversorgung. „Die Kalkulation der Träger erfolgte auf Datengrundlage der Behörde. Wenn es jetzt zu Nachforderungen kommt, stellt sich die Frage, ob in der Behörde richtig gerechnet und kalkuliert worden ist. Selbst finanziell gut dastehende Vereine tun sich schwer, eine solche Nachzahlung zu stemmen.“
Timmermann forderte den Senat auf, ein zukunftsfähiges und tragendes Konzept für den Erhalt der Lehrschwimmbecken vorzulegen. „Schaffen Sie Planungssicherheit für die betroffenen Vereine. Und sorgen Sie dafür, dass aus den Lehrschwimmbecken keine Leerschwimmbecken werden.“

Am Donnerstag, dem 3. Juli 2008, besuchte Sören Schumacher zusammen mit Melanie Leonhard, der Fachsprecherin im Jugendhilfeausschuss Harburg, die Feier zum 50jährigen Bestehen des Hauses der Jugend Steinikestraße. Es ist die älteste Einrichtung dieser Art in Hamburg und vermutlich sogar in Norddeutschland. Mit seinen zahlreichen, nichtkommerziellen Angeboten spielt das Haus eine wichtige Rolle in der offenen Kinder- und Jugendarbeit Harburgs und hat sich zu einem von hier nicht mehr wegzudenkenden Begegnungs- und Erlebnisort entwickelt.
Auf Einladung des Hamburger Fußball Verbandes (HFV) nahm Sören Schumacher am Montag, dem 23. Juni, an der Meisterfeier teil, in deren Rahmen die Meister und Pokalsieger der vergangenen Saison geehrt wurden. Die Feier fand in der neuen Sportschule des HFV auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld statt. „Auf diese Feier“, so Sören Schumacher, „habe ich mich nicht nur als Mitglied des Sportausschusses gefreut, sondern vor allem als Fußballfan.“
Am Wochenende vom Freitag, 20. Juni bis Sonntag, 22. Juni, nahm Sören Schumacher an der Sommerakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung teil. Gemeinsam mit sieben weiteren Teilnehmern aus Hamburg ging es bereits am frühen Morgen mit dem Zug Richtung Bonn.